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SWISS-Maschine musste Start wegen Öl-Dämpfen im Cockpit abbrechen

Wegen eines "starken Ölgeruches" im Cockpit musste ein SWISS Avro RJ-100 den Start in Genf abbrechen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 10. Oktober, wurde aber erst jetzt durch einen Bericht des "Aviation Herald" bekannt.

Demnach sollte die Maschine mit der Kennung HB-IXP als Flug LX 446 mit 73 Passagieren von Genf nach London City fliegen und befand sich bereits in der Startphase auf Piste 05, als die Crew bei hoher Geschwindigkeit einen Startabbruch durchführte, nachdem im Cockpit plötzlich starker Ölgeruch wahrnehmbar war.

Triebwerksöl enthält hochgiftige Stoffe und steht im Verdacht, gefährliche neurologische Störungen ("Aerotoxisches Syndrom") auszulösen und sogar für einzelne Todesfälle von Crewmitgliedern verantwortlich zu sein.

Laut der Schweizer Flugunfalluntersuchungsstelle SUST hätten bei dem Zwischenfall beide Piloten "leichte Vergiftungen" davongetragen.

(red / Avro RJ-100 der SWISS auf dem Flughafen Zürich, Symbolbild - Foto: Austrian Wings Media Crew)