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Österreichs zukünftige Kampfflieger trainieren auf Sardinien

Zwei M-346 im Formationsflug, Symbolbild - Foto: Markus Dobrozemsky / Austrian Wings Media Crew

Seit dem Ende der Saab 105 in Österreich vor etwas mehr als fünf Jahren stehen die österreichischen Verteidigungskräfte ohne Trainer da. Das ändert sich in zwei Jahren. Bis dahin trainieren angehende österreichische Kampfpiloten auf Sardinien.

Österreich und seine Kampfjets; ein jahrzehntelanges Trauerspiel, wie der angesehene Militärluftfahrtjournalist Martin Rosenkranz vor etwa einem Jahr in einem Kommentar auf Austrian Wings dargelegte. Mittlerweile hat Österreich zumindest zwölf (viel zu wenig, eigentlich bräuchte Österreich mindestens 75 Kampfflugzeuge) Leonardo M-346FA Jets als Nachfolger für die ausgemusterten Saab 105 bestellt. Die Flugzeuge sollen ab 2028 zulaufen und zunächst auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg stationiert sein.

Die künftigen Piloten des Systems M-346 werden schon jetzt auf Sardinien ausgebildet. Geflogen wird mit M-346 der italienischen Luftwaffe, wobei auch österreichische Ausbilder vor Ort sind. Zusätzlich nutzt das Bundesheer für das Training der Piloten auch intensiv modernste Simulatoren, die über einen Datenlink verfügen. Dadurch ist es möglich, dass ein Pilot mit dem richtigen Flugzeug aufsteigt und per Datalink mit seinem Kameraden im Simulator verbunden ist. So ergibt sich ein "virtueller" Simulationsflug.

(red MS, CvD)