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Treibstoffmangel auf Kuba, sogar russische Airlines stellen Flüge ein

Symbolbild Betankung eines Verkehrsflugzeuges - auf Kuba gibt es kaum noch Kerosin - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Den kubanischen Flughäfen geht der Treibstoff aus.

Das von den USA seit Jahrzehnten streng sanktionierte sozialistische Kuba bezog bisher große Mengen Erdöl (und damit die Grundlage für Kerosin) aus dem sozialistischen Venezuela. Doch seit dessen sozialistischer Diktator Nicolás Maduro von den USA entmachtet und verhaftet wurde, ist der Erdöl-Strom von Venezuela nach Kuba versiegt. Die Folge ist unter anderem ein Kerosinmangel auf kubanischen Flughäfen. Etliche westliche Fluggesellschaften, darunter Air Canada, stellte ihre Flüge in den sozialistischen Inselstaat deshalb bereits ein.

Nun teilten auch russische Fluggesellschaften mit, Kuba nicht mehr anzusteuern. Es würden nur noch gestrandete russische Urlauber zurück nach Russland geflogen. Russland gilt traditionell als enger Verbündeter Kubas. Zu Zeiten des Ostblocks wurde das sozialistische Regime auf Kuba von der Sowjetunion gestützt, doch angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen Lage in Russland kann Havanna von Moskau schon seit Jahren keine Unterstützung mehr erwarten.

(red TT)