Sollten die Preise für Kerosin weiter ansteigen oder gar Engpässe bei Flugkraftstoff entstehen, so könnte die AUA ihren Flugplan zusammenstreichen und mehrere Flugzeuge vorübergehend auf dem Boden lassen. Die AUA-Konzernmutter Lufthansa bestätigte entsprechende gleichlautende Pläne bereits gegenüber deutschen Medien.
Nun heißt es auch seitens der Austrian Airlines dazu: "Bei den Airlines der Lufthansa Group, darunter Austrian Airlines, werden Szenarien entwickelt und bewertet, um auf Änderungen des Marktumfeldes schnell reagieren zu können, zum Beispiel durch Streichung unprofitabler Strecken oder auch einer vorzeitigen Ausflottung von älteren Flugzeugen."
Doch bei der AUA blickt man gleichzeitig auch vorwärts. Derzeit prüfe man parallel zu diesem Szenario, in welcher Form die durch die Einstellungen zahlreicher Destinationen in Nahost freigewordenen Flugzeuge auf anderen Strecken eingesetzt werden können. Das bedeutet: Möglicherweise gibt es auf anderen Strecken nun Frequenzerhöhungen.
(red)