Michael Niggemann, Mitglied des Vorstands der Deutsche Lufthansa AG für Personal und Recht, erklärt: „Der Streikaufruf der Gewerkschaft UFO für Freitag, den 10. April, trifft unsere Fluggäste inmitten des Rückreiseverkehrs zum Ende der Osterferien besonders hart. Mit Lufthansa und Lufthansa CityLine sollen in den Osterferien gleich zwei Flugbetriebe gleichzeitig bestreikt werden. Diese Eskalation ist verantwortungslos. Gerade auch in einer Zeit, in der wir mit geopolitischen Herausforderungen umgehen müssen wie extremen Kerosinpreisentwicklungen und großen Unsicherheiten für die kommenden Monate. Obwohl wir konkret und transparent Vorschläge zum von UFO gekündigten Manteltarifvertrag für die Kolleginnen und Kollegen der Lufthansa präsentiert haben, hat sich UFO bislang nicht auf ernsthafte Verhandlungen eingelassen. Die Verhandlungen der komplexen Einsatzbedingungen unserer Kabinenbeschäftigten benötigen Zeit und einen ernsthaften Gestaltungswillen. Stattdessen hat UFO nun schnell eskaliert. Wir fordern die UFO auf, mit uns zu verhandeln.“
Für den Streikzeitraum wurde bereits ein Sonderflugplan erarbeitet und veröffentlicht. Betroffene Kundinnen und Kunden werden automatisch von Lufthansa informiert. Wir bitten unsere Gäste um Entschuldigung für die durch den Streik notwendigen Flugplanveränderungen.
In Deutschland werden die Lufthansa Group Fluggesellschaften Discover Airlines, Lufthansa City Airlines und Eurowings ihr Programm planmäßig durchführen und nach Möglichkeit Zusatzflüge übernehmen. Lufthansa Group Airlines wie Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines, Air Dolomiti und ITA Airways werden ebenfalls versuchen, zusätzliche Frequenzen anzubieten und auf ihren Flügen von und nach Deutschland größere Flugzeuge einzusetzen.
(red / PM LH)