Österreich

Piloten des Bundesheeres trainieren in Allentsteig den scharfen Schuss

PC-7 des Bundesheeres im Tiefflug, Symbolbild - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Die österreichischen Luftstreitkräfte üben noch bis zum 13. Mai am Truppenübungsplatz Allentsteig in Niederösterreich Einsatzverfahren zur militärischen Landesverteidigung. Sie trainieren taktische Flugmanöver und bekämpfen dabei Luft- und Bodenziele. Dadurch festigen sie ihre Abläufe, verbessern das Zusammenspiel der Einheiten und erhöhen die Einsatzfähigkeit im Ernstfall. An der Übung nehmen Einheiten der Luftunterstützung, der Luftraumüberwachung sowie der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule einschließlich der Miliz teil.

"Gerade im Bereich der Luftstreitkräfte ist es entscheidend, dass unsere Soldatinnen und Soldaten ihre Fähigkeiten unter möglichst realistischen Bedingungen trainieren. Die sichere Beherrschung moderner Waffensysteme muss dabei zu jeder Tages- und Nachtzeit gewährleistet sein. Nur durch regelmäßige Übungen und das abgestimmte Zusammenspiel aller Kräfte stellen wir sicher, dass im Ernstfall rasch, koordiniert und wirksam gehandelt werden kann und unsere Soldatinnen und Soldaten bestmöglich vorbereitet sind“, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

Zum Einsatz kommen verschiedene Luftfahrzeuge, darunter der Mehrzweckhubschrauber AB212, der Verbindungshubschrauber OH-58 „Kiowa“, das Transportflugzeug PC-6, das Schulflugzeug PC-7, der Mehrzweckhubschrauber S-70 „Black Hawk“, der Mehrzweckhubschrauber AW169 „Lion“ sowie der Eurofighter. Zusätzlich üben die Soldaten das Schießen aus dem Hubschrauber („Doorgunning“) mit der S-70 „Black Hawk“ sowie Lasten- und Tiefflüge mit der AW169 und der AB212. Ein weiterer Bestandteil der Übung ist das Boden-Luft-Schießen mit der 3,5-cm-Fliegerabwehrkanone zur Bekämpfung beweglicher Luftziele. Auch am Boden trainieren Einheiten wie die militärische Feuerwehr und Flughelfer. Dabei wird unter anderem das schnelle Betanken im Gelände („Hot Refueling“) durch Tankfahrzeuge geübt.

Die Luftstreitkräfte des Bundesheeres überwachen und sichern rund um die Uhr den österreichischen Luftraum. Dabei kommen moderne Luftfahrzeuge, Radarsysteme und Fliegerabwehrmittel zum Einsatz, um potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Neben der Wahrung der Lufthoheit unterstützen sie die Kräfte am Boden durch Transport-, Versorgungs- und Aufklärungsflüge.

(red TT / PA ÖBH / MilKdo NÖ)