International

Eurowings stärkt Basis Berlin

Symbolbild Eurowings - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Eurowings CEO Max Kownatzki: „Berlin bietet viel Potenzial – für einen nachhaltigen Netzausbau brauchen Airlines aber wettbewerbsfähige Bedingungen."

Eurowings baut ihre Präsenz am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) weiter aus. Deutschlands größter Ferienflieger wächst im kommenden Winterflugplan in Berlin auf elf Flugzeuge und mehr als 300 Crew-Mitglieder. Mit zwei zusätzlichen Maschinen, neuen Strecken und höheren Frequenzen reagiert die Airline auf die jüngsten Marktveränderungen am BER. Die Value-Airline der Lufthansa Group ist mit dem neuerlichen Ausbauschritt auch in der Hauptstadt auf dem Weg zur Nummer eins. Eurowings ist heute bereits Marktführerin an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart.

Im Zuge des Ausbaus erweitert Eurowings ihr Streckennetz um neue Ziele für den BER, darunter erstmals die italienische Universitätsstadt Bologna. Die Nonstop-Verbindung in die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna ergänzt das wachsende Italien-Angebot (u.a. Rom, Neapel, Olbia) und stärkt damit die direkte Anbindung Berlins an attraktive europäische Städte. Im touristischen Bereich baut Eurowings insbesondere ihr BER-Programm auf die Kanarischen Inseln aus – mit zusätzlichen Frequenzen nach Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa. Die Bologna-Strecke (ab 49,99 Euro im BASIC-Tarif) sowie die zusätzlichen Kanaren-Flüge sind ab Donnerstag, 21. Mai, auf www.eurowings.com buchbar. Über weitere neue Verbindungen und den finalen Winterflugplan am BER soll im Juli entschieden werden.

Die Lufthansa Group baut ihre unangefochtene Nr. 1-Position in der Hauptstadt damit weiter aus. Neben Eurowings fliegen auch Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und SunExpress regelmäßig von und nach Berlin. Die Airline-Gruppe stellt inzwischen rund 30 Prozent aller Verbindungen von und zum Hauptstadt-Flughafen.

Für den größten Sprung ist Eurowings verantwortlich: von zunächst drei (nach der Pandemie) auf künftig elf am BER stationierte Flugzeuge, die annähernd 50 Ziele anfliegen. Die auf preiswerte Direktverbindungen spezialisierte Fluggesellschaft hat ihre Position am BER in den vergangenen Jahren sukzessive gestärkt, unter anderem mit dem „Hauptstadt-Express“, neuen Business- und Städterouten sowie zahlreichen touristischen Nonstop-Verbindungen.

Eurowings CEO Max Kownatzki: Wir glauben an Berlin und sehen – allen Krisen zum Trotz –gute Perspektiven für den Standort. Berlin zieht Menschen aus aller Welt an – als politische Hauptstadt, als kulturelles Kraftzentrum und als Wirtschaftsstandort mit Potenzial. Deshalb investieren wir in ein stark wachsendes Netz an direkten Flugverbindungen, die sowohl touristisch als auch wirtschaftlich relevant sind.”

Die Branche benötige allerdings dringend international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen, damit dieser Netzausbau auch nachhaltig erfolgreich sein kann, warnt Kownatzki: Die seit 2019 mehr als verdoppelten Steuern und Gebühren führen dazu, dass viele Airlines inzwischen einen Bogen um Deutschland machen. In Verbindung mit dem rapiden Anstieg der Kerosinkosten wirken sie wie ein Stoppschild für Investitionen. Dazu kommen immer mehr EU-Vorgaben, die deutsche und europäische Fluggesellschaften einseitig belasten, insbesondere bei der Klimapolitik. Umso wichtiger ist es, dass die Politik jetzt handelt und die signifikanten Wettbewerbsnachteile zu Lasten des heimischen Luftverkehrs korrigiert.”

(FL / IG / EW)