„Europa wächst im Luftverkehr, Österreich verliert: Während Europas Flughäfen im ersten Halbjahr um 2,6 % gewachsen sind, verzeichnet Österreich mit einem Passagierrückgang von 2,6 % eine der schwächsten Entwicklungen im europäischen Luftverkehr. Um die internationale Anbindung und Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschafts- und Tourismusstandortes langfristig zu sichern, brauc
„Europa wächst im Luftverkehr, Österreich verliert: Während Europas Flughäfen im ersten Halbjahr um 2,6 % gewachsen sind, verzeichnet Österreich mit einem Passagierrückgang von 2,6 % eine der schwächsten Entwicklungen im europäischen Luftverkehr. Um die internationale Anbindung und Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschafts- und Tourismusstandortes langfristig zu sichern, braucht es jetzt eine spürbare Entlastung der Luftfahrt. Die angekündigten Mittel der Bundesregierung sind ein wichtiger erster Schritt – jetzt müssen sie konsequent für eine Senkung der Flugabgabe eingesetzt werden. Der Blick auf unsere Nachbarn zeigt, dass wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen Wachstum ermöglichen: Die Slowakei verzeichnete im ersten Halbjahr den höchsten Passagierzuwachs Europas. Österreichs Luftfahrtstandort muss wieder wettbewerbsfähiger werden, um den Anschluss nicht zu verlieren“, hält Mag. Julian Jäger, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.
„Die Entwicklung an den österreichischen Regionalflughäfen zeigt ein differenziertes Bild. Während einzelne Standorte Zuwächse verzeichnen konnten, ist das Passagieraufkommen insgesamt, nicht zuletzt aufgrund der geopolitischen Verwerfungen, seit April rückläufig. Die heimischen Flughäfen sichern aber tausende Arbeitsplätze in den Regionen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur internationalen Erreichbarkeit Österreichs. Um diese Funktion langfristig zu sichern, braucht es faire Wettbewerbsbedingungen und weitere konsequente Entlastungsmaßnahmen“, betont Wolfgang Grimus, Vizepräsident der AÖV und Geschäftsführer des Graz Airport.
Jänner bis Juni 2026: Rückläufige Passagierentwicklung
Im ersten Halbjahr 2026 ist das Passagieraufkommen in Summe an den österreichischen Verkehrsflughäfen rückläufig: Wurden in diesem Zeitraum im Vorjahr an allen sechs heimischen Airports insgesamt noch 16,8 Mio. Fluggäste abgefertigt, so waren es heuer mit 16,4 Mio. bereits um 2,6% weniger Passagiere. Dabei zeigt sich im Jahresverlauf eine unterschiedliche Entwicklung: Während das Passagieraufkommen im ersten Quartal 2026 mit 7.449.505 Reisenden noch um 1,8% zulegte, ging es im zweiten Quartal bei 8.964.342 Passagieren um 6,0% zurück. Von Jänner bis Juni 2026 wurden somit an den Verkehrsflughäfen Österreichs (Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien) insgesamt 16.413.896 Passagiere gezählt. Die Zahl der Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr ist mit 133.004 Starts und Landungen um rund -5,2% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, was auf eine höhere Auslastung der Flugzeuge zurückzuführen ist. Das Frachtaufkommen betrug in H1/2026 182.836 Tonnen (-0,9%).
Passagierentwicklung der sechs Verkehrsflughäfen im Detail
Auf dem Flughafen Wien ging die Anzahl der Passagiere im ersten Halbjahr 2026 auf 14.267.744 (-3,2% gegenüber 2025) zurück. Am Flughafen Salzburg betrug das Passagieraufkommen 962.088 Reisende (+2,8%). Am Flughafen Innsbruck stieg die Anzahl der Reisenden auf 656.870 im ersten Halbjahr 2026 (+4,2%). Der Flughafen Graz verzeichnete 366.158 Passagiere (-0,04%). Am Flughafen Linz lag das Passagieraufkommen bei 93.706 Flugreisenden (-15,3%) und am Flughafen Klagenfurt bei 67.335 (-14,4%).
Flugbewegungen um 5,2% zurückgegangen
Insgesamt lag die Zahl der Starts und Landungen an den österreichischen Verkehrsflughäfen von Jänner bis Juni 2026 bei 133.004 Bewegungen (-5,2% gegenüber 2025). In Wien ging die Zahl der Starts und Landungen im Vergleich zum Vorjahr um -4,7% auf 107.709 zurück, in Salzburg um -5,0% auf 7.475 und am Flughafen Graz um -4,8% auf 10.625 Bewegungen. Am Flughafen Innsbruck lag die Zahl der Flugbewegungen bei 4.939 (-3,6%), am Flughafen Linz bei 1.443 (-36,0%) und am Flughafen Klagenfurt bei 813 (-15,8%) Starts und Landungen.
Die Zahlen im Überblick:
| Passagiere 1-6/2026 | Passagiere 1-6/2025 | Diff. % 2025 |
GRZ | 366.158 | 366.292 | -0,04% |
INN | 656.870 | 630.546 | +4,2% |
KLU | 67.335 | 78.627 | -14,4% |
LNZ | 93.706 | 110.678 | -15,3% |
SZG | 962.088 | 936.147 | +2,8% |
VIE | 14.267.744 | 14.736.470 | -3,2% |
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GESAMT | 16.413.896 | 16.858.760 | -2,6% |
Arbeitsgemeinschaft österreichischer Verkehrsflughäfen
Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) wurde im Jahr 1956 gegründet und ist die Interessensvertretung der Bundesländer-Flughäfen in Österreich. Ihre Mitglieder sind die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien auf Geschäftsführungs- und operativer Ebene. Zielsetzung der AÖV ist die Förderung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit, der regelmäßige Know-how-Austausch zu betrieblichen Abläufen und die Vertretung von gemeinsamen Anliegen bei nationalen und internationalen luftfahrt- und flughafenrelevanten Entscheidungen.
ht es jetzt eine spürbare Entlastung der Luftfahrt. Die angekündigten Mittel der Bundesregierung sind ein wichtiger erster Schritt – jetzt müssen sie konsequent für eine Senkung der Flugabgabe eingesetzt werden. Der Blick auf unsere Nachbarn zeigt, dass wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen Wachstum ermöglichen: Die Slowakei verzeichnete im ersten Halbjahr den höchsten Passagierzuwachs Europas. Österreichs Luftfahrtstandort muss wieder wettbewerbsfähiger werden, um den Anschluss nicht zu verlieren“, hält Mag. Julian Jäger, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.
„Die Entwicklung an den österreichischen Regionalflughäfen zeigt ein differenziertes Bild. Während einzelne Standorte Zuwächse verzeichnen konnten, ist das Passagieraufkommen insgesamt, nicht zuletzt aufgrund der geopolitischen Verwerfungen, seit April rückläufig. Die heimischen Flughäfen sichern aber tausende Arbeitsplätze in den Regionen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur internationalen Erreichbarkeit Österreichs. Um diese Funktion langfristig zu sichern, braucht es faire Wettbewerbsbedingungen und weitere konsequente Entlastungsmaßnahmen“, betont Wolfgang Grimus, Vizepräsident der AÖV und Geschäftsführer des Graz Airport.
Jänner bis Juni 2026: Rückläufige Passagierentwicklung
Im ersten Halbjahr 2026 ist das Passagieraufkommen in Summe an den österreichischen Verkehrsflughäfen rückläufig: Wurden in diesem Zeitraum im Vorjahr an allen sechs heimischen Airports insgesamt noch 16,8 Mio. Fluggäste abgefertigt, so waren es heuer mit 16,4 Mio. bereits um 2,6% weniger Passagiere. Dabei zeigt sich im Jahresverlauf eine unterschiedliche Entwicklung: Während das Passagieraufkommen im ersten Quartal 2026 mit 7.449.505 Reisenden noch um 1,8% zulegte, ging es im zweiten Quartal bei 8.964.342 Passagieren um 6,0% zurück. Von Jänner bis Juni 2026 wurden somit an den Verkehrsflughäfen Österreichs (Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien) insgesamt 16.413.896 Passagiere gezählt. Die Zahl der Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr ist mit 133.004 Starts und Landungen um rund -5,2% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, was auf eine höhere Auslastung der Flugzeuge zurückzuführen ist. Das Frachtaufkommen betrug in H1/2026 182.836 Tonnen (-0,9%).
Passagierentwicklung der sechs Verkehrsflughäfen im Detail
Auf dem Flughafen Wien ging die Anzahl der Passagiere im ersten Halbjahr 2026 auf 14.267.744 (-3,2% gegenüber 2025) zurück. Am Flughafen Salzburg betrug das Passagieraufkommen 962.088 Reisende (+2,8%). Am Flughafen Innsbruck stieg die Anzahl der Reisenden auf 656.870 im ersten Halbjahr 2026 (+4,2%). Der Flughafen Graz verzeichnete 366.158 Passagiere (-0,04%). Am Flughafen Linz lag das Passagieraufkommen bei 93.706 Flugreisenden (-15,3%) und am Flughafen Klagenfurt bei 67.335 (-14,4%).
Flugbewegungen um 5,2% zurückgegangen
Insgesamt lag die Zahl der Starts und Landungen an den österreichischen Verkehrsflughäfen von Jänner bis Juni 2026 bei 133.004 Bewegungen (-5,2% gegenüber 2025). In Wien ging die Zahl der Starts und Landungen im Vergleich zum Vorjahr um -4,7% auf 107.709 zurück, in Salzburg um -5,0% auf 7.475 und am Flughafen Graz um -4,8% auf 10.625 Bewegungen. Am Flughafen Innsbruck lag die Zahl der Flugbewegungen bei 4.939 (-3,6%), am Flughafen Linz bei 1.443 (-36,0%) und am Flughafen Klagenfurt bei 813 (-15,8%) Starts und Landungen.
Die Zahlen im Überblick:
| Passagiere 1-6/2026 | Passagiere 1-6/2025 | Diff. % 2025 |
GRZ | 366.158 | 366.292 | -0,04% |
INN | 656.870 | 630.546 | +4,2% |
KLU | 67.335 | 78.627 | -14,4% |
LNZ | 93.706 | 110.678 | -15,3% |
SZG | 962.088 | 936.147 | +2,8% |
VIE | 14.267.744 | 14.736.470 | -3,2% |
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GESAMT | 16.413.896 | 16.858.760 | -2,6% |
Arbeitsgemeinschaft österreichischer Verkehrsflughäfen
Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) wurde im Jahr 1956 gegründet und ist die Interessensvertretung der Bundesländer-Flughäfen in Österreich. Ihre Mitglieder sind die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien auf Geschäftsführungs- und operativer Ebene. Zielsetzung der AÖV ist die Förderung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit, der regelmäßige Know-how-Austausch zu betrieblichen Abläufen und die Vertretung von gemeinsamen Anliegen bei nationalen und internationalen luftfahrt- und flughafenrelevanten Entscheidungen.
(red / AÖV)