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Boeing 707: Ziviler Jet-Veteran fliegt nach 55 Jahren in den Ruhestand

Als die erste Boeing 707 am 26. Oktober 1958 von der legendären US-Fluglinie Pan Am in Dienst gestellt wurde, konnte niemand ahnen, dass es 55 Jahre dauern würde, ehe dieses Muster endgültig aus dem zivilen Flug- beziehungsweise Passagierverkehr verschwunden sein würde. Der letzte Betreiber war die iranische Saha Air, die ihre beiden 707 im Sommer 2013 außer Dienst stellte. Sie sollen nun überholt und von der iranischen Luftwaffe noch auf unbestimmte Zeit weiter betrieben werden. Nach wie vor sind jedoch davon unabhängig weltweit zahlreiche Boeing 707 sowie ihre militärischen Derivate der C-135 Baureihe als VIP-Flugzeuge, Tanker sowie Transporter im Einsatz, und es dürfte wohl noch einige Zeit vergehen, ehe sie ebenfalls ausgemustert werden. Eine Austrian Wings Fotostrecke über den eleganten Vierstrahler, der den Luftverkehr wie kaum ein anderes Flugzeug revolutionierte.
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Die interessante Geschichte der Boeing 707 aus dem Film „Delta Force“

Die betagte Dame stand zuletzt in den Diensten der israelischen Chartergesellschaft MOAF Airlines, hier aufgenommen im Anflug auf Frankfurt am Main, 1984 - Foto: Wolfgang Mendorf
Die betagte Dame stand zuletzt in den Diensten der israelischen Chartergesellschaft MAOF Airlines, hier aufgenommen im Anflug auf Frankfurt am Main, 1984 – Foto: Wolfgang Mendorf

Vor wenigen Tagen kündigten wir in einem TV-Tipp die Ausstrahlung des Films „Delta Force“ an, in dem die Ereignisse rund um die wahre Geschichte der Entführung von Flug TWA 847 dargestellt werden. Als Flugzeug dient in diesem Film eine Boeing 707-100 mit einer weiß-blau-roten Lackierung. Unmittelbar nach Ausstrahlung von Delta Force trafen bei uns in der Redaktion zahlreiche E-Mails mit Anfragen zur verwendeten Maschine ein. Austrian Wings hat für Sie, verehrte Leserinnen und Leser, natürlich umgehend recherchiert.
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Lufthansa fliegt seit 50 Jahren Boeing Jets


Am 16. September wurde erstmals ein Flugzeug der Lufthansa getauft. Auf der Lufthansa Basis in Frankfurt gab der Regierende Bürgermeister, Willy Brandt, der Boeing 707 D-ABOC den Namen „Berlin“ – Foto: LH-Bildarchiv

Annlässlich des 50. Jubiläums der Zusammenarbeit zwischen der AUA-Mutter Lufthansa und dem us-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing trafen sich am 08. Mai 2010 in der Lufthansa Werft in Hamburg Fuhlsbüttel die Spitzen der internationalen Luftfahrtindustrie.
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Lufthansa – 50 Jahre Düsenluftverkehr

1960 startet Lufthansa ins Jet-Zeitalter

„Wie der Umstieg vom VW-Käfer in einen Sportwagen“ – so beschrieb Lufthansa Pilot Werner Utter das neue Fluggefühl im Düsenzeitalter. Ein Gefühl, dass er als einer der Ersten erleben durfte. Zusammen mit Rudolf Mayr flog der spätere Chefpilot und Lufthansa Vorstandsmitglied am 2. März 1960 die erste Boeing 707 für Lufthansa nach Deutschland. Um 11.51 Uhr setzte die „Oscar Bravo“ – ihr vollständiges Kennzeichen war D-ABOB – in Hamburg auf. Neun Stunden und 47 Minuten hatte das Düsenflugzeug für die rund 8.100 Kilometer lange Strecke gebraucht. Das Düsenzeitalter hatte begonnen, für Lufthansa und für Deutschland.


Mit der Boeing 707 begann für Lufthansa das Düsenzeitalter – Foto: Archiv Lufthansa

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Boeing 707 in Sharjah abgestürzt

Letzte Aktualisierung: 23. 10. 2009 / 15:33 Uhr


Die Unglücksstelle – Foto: APA/EPA/Ali Haider

Gegen 15:30 Ortszeit ist heute Nachmittag kurz nach dem Start am Flughafen Sharjah in den Vereinigten arabischen Emiraten eine Boeing 707-330C abgestürzt.


Die Überwachungskameras des Flughafens haben den Absturz aufgezeichnet – Quelle: Youtube

Die Maschine mit dem Kennzeichen ST-AKW gehörte der Azza Air und flog für Sudan Airways. Alle sechs Besatzungsmitglieder an Bord der 707 kamen bei dem Unfall ums Leben. Über die Unfallursache herrscht noch Unklarheit. Augenzeugenberichten zufolge, habe die Maschine kurz vor dem Absturz „einzelne Teile verloren“, ehe sie „nach rechts kippte“ und etwa zwei Kilometer außerhalb des Flughafens verunglückte. Das Flugzeug sollte in den Sudan fliegen.


Schwarze Rauchwolken hingen über der Unglücksstelle – Quelle: Youtube

Die Boeing 707 war eines der ersten Düsenverkehrsflugzeuge der Welt und ab 1958 praktisch für alle größeren Fluggesellschaften im Einsatz. Insgesamt wurden rund 1.000 Exemplare gefertigt. Weltweit stehen heute noch rund 50-70 zivile Flugzeuge dieses Typs, vornehmlich als Frachtmaschinen, bei Betreibern in der Dritten Welt im Einsatz. Darüber hinaus werden einige Exemplare als Privat-, Militär- und Regierungsflugzeuge eingesetzt.


Die Unglücksmaschine am Flughafen Sharjah, aufgenommen im Jahr 2001 – Foto: Thomas Posch (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)

Die heute verunglückte Maschine wurde ursprünglich als D-ABUJ an die deutsche Lufthansa ausgeliefert und flog dort auch für die Chartertochter Condor, anschließend unter anderem für United Arab Emirates (A6-DPA), Sudan Airways und Ibis Air Transport (P4-AKW).

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Links:

Fotos der Unglücksmaschine bei Airliners.net

red AW