Red Bull Air Race – Arch schnappt sich Qualifikationspunkt

Der Österreicher Hannes Arch war beim Qualifying der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft am Samstag in Barcelona vor dem Rekord-Publikum von 350.000 Zuschauern nicht zu schlagen und sicherte sich damit auch den wichtigen WM-Punkt im Kampf um die WM-Krone.

Arch verkürzte damit den Abstand im Gesamtklassement auf den Briten Paul Bonhomme, der nach seinen zweiten Plätzen 2007 und 2008 seinen ersten WM-Triumph direkt vor Augen hat. Bonhomme erreichte im Qualifying jedoch abgeschlagen einen enttäuschenden vierten Platz hinter Arch, Nicolas Ivanoff (Frankreich) und Matt Hall (Australien). Lokalmatador Alejandro Maclean flog auf Rang zehn und qualifizierte sich damit für die Top 12 am Sonntag.

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Red Bull Air Race – Hannes Arch im dritten Rennen auf Platz 2
Red Bull Air Race – Hannes Arch Weltmeister
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Bildbereicht über das Red Bull Air Race in Budapest

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Red Bull Air Race – Hannes Arch im dritten Rennen auf Platz 2


Hannes Arch flog Platz 2 ein – Foto: Red Bull Air Race

Im dritten Rennen der Red Bull Air Race World Championship 2009 landete Hannes Arch (AUT) in Windsor (CAN) vor 215.000 Fans an der zweiten Position. Den Sieg sichert sich Paul Bonhomme (GBR). Rang drei ging an den US-Amerikaner Kirby Chambliss. Zwei Strafsekunden im finalen Lauf kosteten Arch am Detroit River, der Kanada und die USA trennt, den Sieg.

WINDSOR (CAN). Vor 215.000 Zusehern überschlugen sich im Finale die Ereignisse. Arch raste mit der schnellsten Zeit der gesamten Rennwoche (1:07:31 Minuten) durch das Zielgate der mit 15 Pylonen ausgesteckten Rennstrecke. Doch vor der finalen Schikane brummten die Rennrichter dem 41-Jährigen Österreicher zwei Strafsekunden (Incorrect Level) auf.

?Es war teilweise extrem windig und der Kurs überhaupt sehr schwer. Über die Strafsekunden will ich mich nicht mehr aufregen. Es hat mich so oder so erwischt. Es war aber mit Sicherheit extrem knapp. Ich vertraue den Judges aber. Diese Saison wird wohl wieder bis zum Ende starke Nerven verlangen. Diese habe ich definitiv?, war Arch mit der verteidigten WM-Führung und dem zweiten Rang im letzten Übersee Rennen zufrieden.

Bei Sieger Bonhomme stoppte die Uhr bei 1:08:16 Minuten. Ohne Penalty wäre Arch 45 Hundertstel vor Bonhomme gelegen. Der mit einem neuen Motor ausgestattete US-Amerikaner Chambliss lag in 1:10:19 Minuten (ink. 2 Strafsekunden) klar zurück und wurde Dritter. Einen rabenschwarzen Tag erlebte Nicolas Ivanoff. Der Franzose flog früh aus dem Bewerb und büßte in der WM-Wertung Punkte ein.

Arch führt die WM-Wertung mit 33 Zählern nach drei absolvierten Rennen vor Bonhomme (32 Punkte) und Nicolas Ivanoff (FRA/24 Punkte) weiterhin an. Das nächste Rennen findet am 19. August in Budapest (HUN)statt.

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Red Bull Air Race – Hannes Arch weiter an d. Spitze

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Red Bull Air Race – Hannes Arch weiter an d. Spitze

Der amtierende Weltmeister Hannes Arch aus Österreich erreichte beim Training in San Diego am Donnerstag die beste Platzierung. Am Vormittag noch hatte der Franzose Nicolas Ivanoff die schnellste Zeit über der Bucht von San Diego erzielt. Arch hatte vor vier Wochen das Auftaktrennen der Red Bull Air Race Serie in Abu Dhabi mit einer maximalen Ausbeute von 13 Punkten (12 aus dem Rennen, 1 aus dem Qualifying) gewonnen.

Der Brite und Zweite von Abu Dhabi, Paul Bonhomme, schaffte es auch beim so wichtigen Nachmittagstraining nicht, Hannes Arch den Rang abzulaufen, lag am Ende vor Nicolas Ivanoff auf Rang zwei. Für eine große Überraschung sorgten zwei Rookies. Besonders erfreulich aus deutscher Sicht war der fünfte Platz von Matthias Dolderer. Mit ihm und Matt Hall aus Australien schafften es zwei der „Neulinge“, in die Phalanx der weltbesten Air Race-Piloten einzubrechen. Dolderer erzielte die fünftschnellste Zeit. Hall, bei seinem Debüt in Abu Dhabi schon auf dem fünften Finalrang, untermauerte seinen erfolgreichen WM-Start mit der sechstschnellsten Zeit.

„Das lief heute richtig rund, die Maschine hat eine gute Leistung gebracht“, freute sich Hannes Arch, der sich im vergangenen Jahr an gleicher Stelle noch mit Rang vier zufrieden geben musste. Es war seither übrigens seine letzte „Nicht-Podium-Platzierung“. „Trotzdem – ich muss noch an meiner Linienführung arbeiten. Nicolas war ziemlich stark, was man auch von einer ganzen Reihe weiterer Piloten behaupten kann. Es ist ein wirklich anspruchsvoller Parcours. Ich mag ihn, aber man muss sich an ihn gewöhnen. Zu meiner Lieblingsstrecke wird der Kurs hier in San Diego wohl nie werden.“

San Diego ist allerdings der Lieblingskurs von Paul Bonhomme – sowohl 2007 als auch 2008 hatte er die Rennen hier für sich entschieden. Seit Abu Dhabi konnte sein Team das Gewicht seiner Rennmaschine um ganze zwölf Kilo reduzieren. Dazu verlor Bonhomme selbst vier Kilo Körpergewicht. Beim Rennen Mitte April brachten Maschine und Pilot noch 45 Kilo mehr auf die Waage als Arch und sein Flugzeug.

„Die Jungs haben einen hervorragenden Job gemacht“, lobte Bonhomme. „Das ist ein wirklich gelungener Start. 30 Kilo weniger Gewicht machen bei Gravitationskräften von 10g in etwa 300 Kilo aus.“ Bonhomme ist sich allerdings nicht sicher, ob die 16 Kilo Gewichtsersparnis wirklich ausreichen, um die Kluft zu Arch zu überbrücken. Dieser hatte den Engländer in Abu Dhabi um gerade einmal 0,89 Sekunden geschlagen. „Keine Ahnung“, so Bonhomme gelassen, „wir müssen abwarten und Tee trinken…“

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Red Bull Air Race: Weltmeister Arch gewinnt, erster Punkt für Dolderer

Ein Weltmeister auf der Erfolgsspur, viele positive Überraschungen und ein deutscher Einstand nach Maß – so lässt sich das erste Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2009 in Abu Dhabi kurz und knapp zusammenfassen.

Bereits zum fünften Mal in Folge war die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate Gastgeber des Auftaktrennens der weltweit schnellsten Motorsportklasse, bei der die Piloten mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 370 km/h und Kräften von bis zu 12g die 20 Meter hohen aufblasbaren Pylonen, die sogenannten Air Gates, so schnell wie möglich und mit so wenig Fehlern wie möglich passieren müssen.

Die brütende Hitze mit bis zu 40 Grad über dem Arabischen Golf machte dabei Mensch und Maschine zu schaffen – auch Weltmeister und Sieger Hannes Arch (Österreich). „Das war auch aufgrund der Hitze das schwierigste Rennen meiner Laufbahn.“ Arch gelang als Vierter des Super-8-Rennens vor 100.000 Zuschauern nur mit viel Mühe der Sprung in den Final-4-Wettbewerb, in dem er einmal mehr sein Können unter Beweis stellte. „Ich bin froh, dass meine Taktik, alles auf das letzte Rennen zu setzen, aufgegangen ist.“ Für Hannes Arch war es der insgesamt dritte Sieg und achte Podiumsplatz bei einem Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft.

89 Hundertstelsekunden lagen am Ende zwischen dem Österreicher (1:24,60 Minuten) und dem zweimaligen Vize-Weltmeister Paul Bonhomme (Großbritannien/1:25,49). Trotz einer Zwei-Sekunden-Strafe schaffte der Franzose Nicolas Ivanoff noch den Sprung auf das Podium und verwies den Briten Nigel Lamb auf den undankbaren vierten Platz. Beide Piloten, die sich im vergangenen Jahr zumeist im Mittelfeld platziert hatten, wurden damit innerhalb einer Woche zu ernsthaften Konkurrenten von Arch und Bonhomme. Gleiches gilt auch für „Rookie“ Matt Hall (Australien), der bei seinem Debüt auf Anhieb Fünfter wurde, das Final-4 nur knapp verpasste und damit für viel Aufsehen sorgte.

„Ich bin sehr überrascht über meinen dritten Platz, weil ich das Flugzeug erst vor einem Monat erhalten habe“, so Ivanoff. „Das Team hat auch nachts gearbeitet, um das Flugzeug für das erste Rennen optimal einzustellen. In Zukunft muss ich aber die Fehler vermeiden.“

Einen gelungenen WM-Einstand feierte auch der Deutsche Matthias Dolderer. Der Tannheimer sicherte sich in seinem Debüt-Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2009 als Elfter auf Anhieb einen WM-Punkt. „Es ist der absolute Wahnsinn, gleich im ersten Rennen einen WM-Punkt geholt zu haben. Wir haben unser Ziel erreicht und dafür danke ich meinem Team“, erklärte Dolderer sichtlich zufrieden. „Jetzt gehen die Modifikationen weiter. Wir wollen noch einiges an Aerodynamik und Leistung aus unserem Flugzeug herausholen“, so der Deutsche weiter.

RTL zeigt den Saisonauftakt in Abu Dhabi am Sonntag, 26. April, um 11.45 Uhr. Das zweite von insgesamt sechs Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft findet am 9./10. Mai in San Diego statt.

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Red Bull Air Race: Erster WM-Punkt für Hannes Arch

Weltmeister Hannes Arch sicherte sich nicht nur den Sieg im Qualifying des Auftaktrennens der Red Bull Air Race World Championship 2009 in Abu Dhabi, sondern auch den ersten WM-Punkt der aktuellen Saison. Erstmals in der Geschichte des Red Bull Air Race erhält in diesem Jahr auch der Sieger des Qualifyings einen WM-Punkt.

Nach Rang vier im ersten Qualifying legte der Österreicher in Runde zwei deutlich zu und verwies die Konkurrenz über dem Arabischen Golf auf Abu Dhabis berühmter Corniche in 1:26,33 Minuten mit über zwei Sekunden Vorsprung auf die Plätze. Arch, der sich zwischen Durchgang eins und zwei um sechs Sekunden steigerte, will nun mit einem Sieg im Rennen am Samstag weitere zwölf WM-Punkte einfahren.

Vize-Weltmeister Paul Bonhomme flog in 1:28,85 Minuten auf Rang zwei, gefolgt vom Franzosen Nicolas Ivanoff, der trotz vier Strafsekunden eine Zeit von 1:30,04 Minuten erzielte. Der Australier Matt Hall, einer von vier „Rookies“ in diesem Jahr, feierte als Fünfter ein sensationelles Debüt in der „Königsklasse“ des Flugsports.

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Red Bull Air Race: Hannes Arch Weltmeister


Hannes Arch nach seinem fulminanten Sieg in Perth – Foto: Joerg Mitter

Der Österreicher Hannes Arch konnte sich am 02. November 2008 beim letzten Rennen des Red Bull Air Race in diesem Jahr seinen Weltmeistertitel sichern.

Der neue Weltmeister gewinnt das Gesamtklassement des Red Bull Air Race mit sieben Punkten Vorsprung auf Bonhomme. Den dritten Platz konnte der US_Amerikaner Kriby Chambliss für sich entscheiden. Der Titelverteidiger, Mike Mangold (USA), erreichte Platz 4.

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Hannes Arch siegt erneut


Hannes Arch – Foto: Red Bull

Auch beim Red Bull Air Race in Porto (Portugal) konnte der Österreicher Hannes Arch den Sieg für sich verbuchen. Mit insgesamt 9 Punkten Vorsprung auf seinen stärksten Konkurrenten, den Briten Paul Bonhomme, ist der Gesamtsieg der Red Bull Air Race WM für ihn in greifbare Nähe gerückt.

Das nächste und letzte Rennen 2008 findet am 02. November im westaustralischen Perth statt.

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Red Bull Air Race – Budapest 2008

Am 19. und 20. August 2008 war es soweit. Das Red Bull Air Race war wieder in Budapest zu Gast. Die ungarische Hauptstadt gehört zu einen der 8 Wettkampfplätzen 2008.

Vor diesem Wettkampf kam Paul Bonhomme (GBR) als Spitzenreiter der 12köpfigen Pilotentruppe nach Ungarn. An 2. Stelle lauerten bereits punktegleich Hannes Arch (AUT), sowie Kirby Chambliss (USA), mit nur 2 Punkten Rückstand auf die Möglichkeit die Führung zu übernehmen. Lokalmatador Peter Besenyei (HUN) wiederum erhoffte sich natürlich in seinem Land vor eigenem Publikum den Sieg zu holen!

Budapest wurde zum Event von Hannes Arch
Nach dem Qualifying am 19.08. schaute es für Kirby Chambliss nicht gut aus, da er zu den 4-letzten gehörte und somit nur noch um einen Punkt kämpfen konnte. Hingegen wurden Paul Bonhomme sowie Hannes Arch ihren Spitzenplätzen gerecht und belegten im Qualifying Rang 1 und 2.

Das Ergebnis vom Qualifying:

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Österreicher gewinnt Red Bull Air Race


Hannes Arch – Foto: Red Bull Air Race

Der gebürtige Leobener Hannes Arch gewann heute, am 21. August 2008, das Red Bull Air Race in Budapest mit mehr als zwei Sekunden Abstand zum Engländer Steve Jones. Arch ist damit punktegleich mit dem Briten Paul Bonhomme.

Unter den mehr als 600.000 Zusehern befanden sich auch zahlreiche Österreicher, die Hannes Arch anfeuerten und mit ihm mitfieberten.

Neben dem eigentlichen Rennen war auch das Rahmenprogramm eine Augenweide und von spektakulären Flugvorführungen des Breitling Jet Teams, der B 25 der Flying Bulls sowie einer Kunstflugdarbietung des BO 105 CB geprägt.

Das nächste Red Bull Air Race findet von 6. – 7. September in Porto/Portugal statt.

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