AirAlps – Behörde genehmigt Weiterführung des Betriebes

Dornier Do 328 der Air Alps in Graz - Foto: S. Moskowitz

Nach einer im Auftrag des Verkehrsministeriums in Wien durchgeführten Überprüfung der finanziellen Situation der Airline, hat die Obersten Zivilluftfahrtbehörde entschieden, dass AirAlps den jüngst wieder aufgenommenen Flugbetrieb fortführen darf. Das erklärte ein Sprecher am Montag.
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Südtirol fordert Schadensersatz von AirAlps

Dornier Do 328 der Air Alps in Graz - Foto: S. Moskowitz

Die autonome Provinz Südtirol will nun die Fluglinie AirAlps wegen der ausgefallenen Flüge im Januar dieses Jahres (Austrian Wings berichtete) auf Schadensersatz verklagen, wie der Südtiroler Mobilitätslandesrat Thomas Widmann gegenüber Medien bestätigte.
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AirAlps wieder in der Luft

Dornier Do 328 der Air Alps in Graz - Foto: S. Moskowitz

Rund drei Wochen nach der vorübergehenden Einstellung des Flugbetriebs (Austrian Wings berichtete) heben die Maschinen der Tiroler Regionalfluglinie AirAlps seit heute wieder ab. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde der Flugbetrieb zwischen Bozen und Rom wieder aufgenommen.
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Air Alps verliert Betriebslizenz

Dornier Do 328 der Air Alps in Graz - Foto: S. Moskowitz

Airline bereits insolvent?

Nach der Einstellung des Flugbetriebes am vergangenen Freitag (Austrian Wings berichtete), hat Air Alps heute offenbar auch die Flugbetriebslinzenz verloren – wegen „drohender Insolvenz“, wie es heißt.
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Welcome Air übernimmt AirAlps

Zum 22. Dezember macht sich Welcome Air ein Weihnachtsgeschenk. Die Tiroler Fluglinie übernimmt die Air Alps Aviation. Aus der Zusammenführung von Welcome Air/Tyrol Air Ambulance und Air Alps Aviation entsteht die Welcome Aviation Group: mit über 240 Mitarbeitern, 12 Flugzeugen – stationiert in Innsbruck und Bozen – und einem jährlichen Umsatz von über 40 Mio. Euro.

Synergien in der Gruppe nutzen
Die Welcome Air Luftfahrt GmbH & Co KG übernimmt 76% an der Air Alps Aviation. Die restlichen 24% verteilen sich auf die BZS-Holding sowie die Region Südtirol-Trentino und die Provinz Bozen (über die Südtiroler Transport-strukturen AG). Die länderübergreifende Zusammenarbeit der beiden Fluglinien ermöglicht die Nutzung von Synergien in verschiedenen Bereichen: „Die Zusammenführung der Fluglinien ist eine einzigartige Gelegenheit, die Kompetenzen und Stärken beider Partner in einer Gruppe zu vereinen“, betont Helmut Wurm (Geschäftsführer Welcome Aviation Group). Synergien vor allem in der technischen Wartung, aber auch im Flugbetrieb und in der Verwaltung bewirken eine Bündelung der Ressourcen, schlankere Strukturen und somit Kosteneinsparungen.

Erweitertes Streckennetz
Bisher bediente man getrennte Linien und flog im Businesscharter in direkter Konkurrenz zueinander. Nun wird die Flotte zusammengelegt. „Neben den Geschäftsfeldern Ambulanz und Technologie stärken wir bei Linie und Char-ter, insbesondere beim Businesscharter, unsere Position“, führt Wurm ins Treffen. Fluggäste können sich zudem über neue Destinationen freuen. „Die Erweiterung und Verbindung der Strecken stellt die Gruppe auf eine breitere Basis. Dadurch heben wir uns noch stärker von unserer Konkurrenz ab“, zeigt Urs Peter Koller, Eigentümer der Remi Finanz und Verwaltungs-AG und Mehrheitsaktionär der Welcome Air die Zukunftschancen auf.

Starker regionaler Partner
Die Welcome Aviation Group agiert weiterhin von Innsbruck und Bozen aus. „Die Europaregion Tirol und Südtirol-Trentino erhält mit der Welcome Aviation Group einen starken regionalen Partner mit solider Basis und strategischem Wettbewerbsvorteil“, unterstreicht Franz Senfter, Vertreter der bisherigen Eigentümer der Air Alps. Die vorweihnachtliche Bescherung wird auch die Politik freuen, sichert die Tiroler Luftfahrtlösung doch hoch qualifizierte Arbeitsplätze am Standort Innsbruck. Nicht zu vergessen die infrastrukturelle Aufgabe, welche die Welcome Aviation Group für die Wirtschaft und das öffentliche Leben durch Linienflüge nach Rom, Graz, Hannover, Göteborg, Stavanger, Nizza, Olbia und Parma erfüllt.
Die Linien in Italien werden weiterhin von Air Alps in Kooperation mit Alitalia bedient. Air Alps bleibt als eigenständige Gesellschaft in der Gruppe bestehen, ebenso bleibt die Beteiligung der Südtiroler Gebietskörperschaften und Unter-nehmen erhalten (in reduziertem Umfang). „Für den Flughafen Bozen und die Region Südtirol-Trentino wird Air Alps auch in Zukunft die Verbindungen nach Rom und damit in das gesamte Streckennetz Alitalia-Air France-KLM gewährleisten“, versichert Rupert Leitner, Geschäftsführer der Air Alps Aviation.

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Air Alps vor Übernahme durch Welcome Air?

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Welcome Air

redAW / Welcome Air

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Foto: Welcome Air

Wie der Onlinedienst ATW-Online berichtete, könnte Air Alps schon bald von Welcome Air übernommen werden. Der Onlinedienst zitiert einen Alitaliainsider mit den Worten „Der Plan für die Fusion ist weit gediehen und scheint kurz vor dem Abschluss zu sein.“

Air Alps Aviation nahm 1998 in Kooperation mit der niederländischen KLM als „KLM alps“ den Betrieb auf und wurde 2001 in Air Alps umbenannt.

Im Jahr 2009 musste Air Alps den Ausgleich anmelden.

Air Alps meldet Ausgleich
Welcome Air bekommt neuen Eigentümer

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Air Alps
Welcome Air

red AW

Air Alps meldet Ausgleich an

Die tiroler Fluglinie Air Alps stellte heute einen Ausgleichsantrag am Landesgericht Innsbruck. Die Verbindlichkeiten der kleinen Airline liegen bei 7 Millionen Euro, wobei der Ausgleich in Höhe von 40 % von der BZS-Holding (Mehrheitseigentümer) getragen wird.

Wie ein Sprecher des Unternehmens der Austria Presse Agentur sagte, sei man aufgrund der wirtschaftlichen Lage auch gezwungen den Mitarbeiterstand zu reduzieren. Von den derzeit 142 Beschäftigten verlieren ab Herbst 85 ihren Arbeitsplatz.

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Air Alps

red AW