AUA Langstreckenaktion


Auf ihren Langstrecken setzt Austrian Airlines auf Boeing 767 (Bild) und Boeing 777 – Foto: P. Radosta / Austrian Wings

Von 30. August bis 30. September 2010 unter www.austrian.com buchen
Nach Dubai, Delhi, Mumbai, Peking, Tokio, New York, Toronto und Washington besonders günstig abheben

Orient
Dubai hat viel zu bieten: Wüstensafaris und Wolkenkratzer, lange Sandstrände und Shoppingerlebnisse der besonderen Art. Austrian Airlines fliegen bereits ab 459 Euro nach Dubai.

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AUA – neue Strukturen im Vertrieb

Christina Debbah wird zur Bereichsleiterin Global Sales & Distribution bestellt

Austrian Airlines stärken den Vertrieb durch Herauslösung aus dem Netz und Schaffung eines eigenen Bereiches. Daher wird der Bereich Commercial Passenger Division der Austrian Airlines Group ab 1. September 2009 umfassend neuorganisiert:

Christina Debbah (43) wird die Leitung der künftigen Vertriebsorganisation „Global Sales & Distribution“ der Austrian Airlines Group übernehmen. Christina Debbah arbeitet bereits seit zehn Jahren im Vertrieb der Austrian Airlines, unter anderem als Vertriebsleiter für Geschäftsreisen Österreich und Area Manager Intercontinental, und bringt großes Know-how für diesen Bereich mit. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war sie als Director „Sales Strategy & Development“ im Unternehmen tätig.

Im neuen Bereich „Global Sales und Distribution“ werden die Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland stärker konzentriert und gezielter gesteuert. Um schlankere und effizientere Strukturen zu schaffen, bündeln sich die Verkaufs-Aktivitäten in Zukunft in den Abteilungen „Sales Austria“ für Österreich und „Sales Core Markets“ für die Hauptmärkte. Im Aufgabenbereich der Abteilung „Sales Coordination & Development“ liegt die effiziente Vertriebssteuerung in den einzelnen Märkten und Areas. Der Austrian Eigenvertrieb und die Schulung werden in der Einheit „Direct Sales & Sales Services“ zusammengeführt. Im Rahmen der Restrukturierungen wird Christina Debbah auch die Vertriebsverantwortung für den Markt Österreich kommissarisch leiten.

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Austrian Airlines

red AW / Austrian Airlines

AUA: SMS-Check in und mobile Bordkarte via Handy

Für alle 620.000 Miles & More Teilnehmer in Österreich unter mobile.austrian.com

Fliegen mit Austrian wird nun noch angenehmer: Mit den neuen mobilen Services kann man nun beispielsweise mobil buchen, mobil einchecken, und bereits gebuchte Flüge einfach mit dem Handy ändern. Wer es sich besonders leicht machen möchte, nützt den schnellsten Check-in der Airlinesbranche von Austrian: Etwa 23 Stunden vor dem Flug erhält man eine Erinnerungs-SMS auf das Handy geschickt, der Passagier kann dann mit nur einer Antwort-SMS einchecken. Dieser sehr einfache Ablauf ist einzigartig in der Airline-Branche. Es ist sogar möglich, zwischen Gang- und Fensterplatz zu wählen. Fliegen ist nun bequem wie nie zuvor: Schlange stehen am Flughafen oder das Ausdrucken und Mitnehmen der Bordkarte gehören der Vergangenheit an. Mit jedem einzelnen Flug spart man viel Zeit und beginnt die Reise ohne jeden Stress.

Austrian Mobile Services machen das Handy zum persönlichen Reisebüro
Mit einem internetfähigen Handy können die Passagiere auch Ankunfts- und Abflugsinformationen oder den Flugplan abrufen oder sich die Bordkarte direkt auf das Mobiltelefon schicken lassen: Reisen war noch nie einfacher. Die vielfältigen Möglichkeiten für mehr Mobilität beim Reisen stehen unter mobile.austrian.com zur Verfügung. Auf der Seite www.austrianmobile.com hat Austrian drei exklusive und unterhaltsame Produktfilme gestaltet, ausführliche Erklärungen zu den neuen Diensten stehen dort kostenlos bereit.

SMS-Check-in
Nach einer einzigen, kurzen Registrierung auf der Austrian Homepage für den SMS Check-in steht dieses Service allen 17 Millionen Teilnehmern des Miles & More Programms, davon etwa 620.000 in Österreich, für jeden weiteren Austrian Flug zur Verfügung. Für den SMS-Check-in ist ein herkömmliches Handy völlig ausreichend. Der Ablauf ist sehr einfach und daher für den Passagier besonders angenehm: Etwa 23 Stunden vor jedem einzelnen Abflug wird der Check-in geöffnet, der Passagier erhält eine Einladungs-SMS. In nur einer einzigen Antwort-SMS wählt der Fluggast seinen bevorzugten Sitzplatz: „A“ für Gang/Aisle, „W“ für Fensterplatz/Window. Schon wird die mobile Bordkarte aufs Handy geschickt, einer entspannten Fahrt zum Flughafen steht nichts mehr im Weg. Die Bordkarte kann natürlich auch selbst ausgedruckt werden. Dort angekommen geht man direkt zum Gate und hält das Handydisplay beim Boarding direkt über den Bordkartenscanner. Einchecken war nie einfacher als nun mit Austrian, und die ersparte Zeit kann für ein klein wenig mehr Schlaf frühmorgens oder für eine gemütliche Melange genutzt werden.

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Austrian Airlines

red AW / AustrianAirlines

AUA: -12,9 % weniger Passagiere im Mai

Beförderte Passagiere: 855.200, Passagierrückgang im Mai -12,9 %, Ladefaktor 70,8 % ( -4,2 Prozentpunkte), Angebotsreduktion -13,9 %

Die Verkehrszahlen der Austrian Airlines Group für Mai 2009 sind weiterhin von der internationalen Luftfahrtkrise geprägt: Im Mai wurden 855.200 Passagiere befördert, das sind um -12,9 % weniger als im Jahr zuvor. Der Passagierladefaktor ist um -4,2 Prozentpunkte auf 70,8 % abgesunken. Dennoch ist es wie schon im Vormonat durch intensive Vermarktungsaktivitäten und der rechtzeitigen gezielten Rücknahme des Produktionsniveaus in der Höhe von -13,9 % gelungen, einen größeren Rückgang des Ladefaktors zu verhindern. Im Detail hat das Unternehmen im Segment der Kurz- und Mittelstrecke sogar eine Steigerung erzielt: Auf den Strecken nach Westeuropa stieg der Ladefaktor um 2,5 Prozentpunkte auf 72,4 % an. Auch die Auslastung im Charterverkehr konnte durch gezielte Steuerungsmaßnahmen stabil gehalten werden.

In den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres sind mit insgesamt rund 3,6 Millionen Passagieren um -14,4 % weniger Passagiere befördert worden als im Vorjahr. Auch hier ist die Gesamtauslastung gesunken (-3,4 Prozentpunkte), im Detail jedoch konnte sie auf den Kurz- und Mittelstrecken nach Westeuropa um 1 Prozentpunkt gesteigert werden.

Kurz- und Mittelstreckensegment: -9,1 %
Im Mai wurden auf der Kurz- und Mittelstrecke 698.000 Passagiere befördert, das sind um -9,1 % weniger als im Mai des Vorjahres. Die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) sanken um -7,1 %, während das Linienangebot (ASK) um -4,6 % zurückgenommen wurde. Daraus ergibt sich ein um
-1,8 Prozentpunkte leicht abgesunkener Passagierladefaktor von 68,1 %. Auf den Strecken nach Westeuropa sind die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) um -4,0 % zurückgegangen, der Ladefaktor konnte durch eine deutliche Rücknahme des Angebotes (ASK) um -7,3 % sogar gesteigert werden: Er ist in diesem Segment um 2,5 Prozentpunkte auf 72,4 % angestiegen.

Jänner bis Mai: -12,2 % weniger Passagiere als 2008
Von Jänner bis Mai wurden etwa 3 Millionen Passagiere auf der Kurz- und Mittelstrecke befördert, das sind um -12,2 % weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Angebot (ASK) wurde um -5,6 % zurückgenommen, während die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) um -8,4 % sanken. Dies ergibt einen Passagierladefaktor von 64,7 %, das ist ein um -2,0 Prozentpunkte geringerer Wert als im Vorjahr.

Langstreckensegment: -26,1 %, Angebotsreduktion -17,6 %
Die Langstrecke ist aufgrund der geänderten Struktur nur bedingt mit dem Vorjahr zu vergleichen, beispielsweise werden Routen wie etwa Chicago oder auch Mumbai heute nicht mehr angeboten. Mit 78.000 Passagieren flogen im Mai 2009 um -26,1 % weniger Fluggäste als im Jahr zuvor. Das Angebot (ASK) wurde um -17,6 % zurückgenommen, die ausgelasteten Passagierkilometer gingen um -25,1 % zurück. Diese Entwicklung resultiert in einem um -7,3 Prozentpunkte gesunkenen Ladefaktor von 73,5 %.

Von Jänner bis Mai konnten 361.500 Fluggäste an Bord begrüßt werden, das sind um -23,0 % weniger als im Jahr zuvor. Das Angebot (ASK) wurde um -16,3 % reduziert, die ausgelasteten Passagierkilometer gingen um -21,2 % zurück. Dies resultiert in einem Passagierfaktor von 76,1 %. Der Rückgang des Passagierfaktors beträgt -4,7 Prozentpunkte.

Charter: Gezielt verringertes Angebot, Auslastung stabil
Im Chartersegment wurde das Angebot sowohl im Mai als auch kumuliert in den ersten fünf Monaten stark reduziert. Mit dieser planmäßig durchgeführten Angebotsreduktion wurde ein drastischer Einbruch des Ladefaktors, der sich aus der aktuell schwachen Nachfrage ergeben hätte, verhindert.
Somit konnte die Auslastung konstant gehalten werden: Im Mai hat der Passagierladefaktor 74,4 % betragen (-0,3 Prozentpunkte), kumuliert von Jänner bis Mai 77,5 % (-0,8 Prozentpunkte).

Die Zahlen im Detail:

AUSTRIAN AIRLINES GROUP (Austrian + Austrian Arrows + Lauda Air)

VERKEHRSLEISTUNG

Mai

Jänner – Mai

2009

+/- % VJ

2009

+/- % VJ

Ausgelastete Passagier-Km (RPK) Mio

1.381,5

-18,8

6.218,6

-15,6

Linie

1.255,1

-16,4

5.599,6

-15,0

Langstrecke

580,9

-25,1

2.696,7

-21,2

Kurz-/Mittelstrecke

674,2

-7,1

2.902,9

-8,4

– Focus East1

331,5

-10,1

1.485,0

-7,0

– Restliches Europa2

342,7

-4,0

1.417,9

-9,8

Charter

126,4

-36,9

619,0

-20,6

Angebotene Sitz-Km (ASK) Mio

1.951,1

-13,9

8.829,8

-11,5

Linie

1.781,2

-10,9

8.031,0

-10,6

Langstrecke

790,6

-17,6

3.545,7

-16,3

Kurz-/Mittelstrecke

990,5

-4,6

4.485,3

-5,6

– Focus East1

516,9

-2,0

2.366,8

0,0

– Restliches Europa2

473,6

-7,3

2.118,5

-11,1

Charter

170,0

-36,7

798,8

-19,8

Passagierfaktor %

70,8

-4,2

P.

70,4

-3,4

P.
Linie

70,5

-4,6

P.

69,7

-3,6

P.
Langstrecke

73,5

-7,3

P.

76,1

-4,7

P.
Kurz-/Mittelstrecke

68,1

-1,8

P.

64,7

-2,0

P.
– Focus East1

64,1

-5,7

P.

62,7

-4,7

P.
– Restliches Europa2

72,4

2,5

P.

66,9

1,0

P.
Charter

74,4

-0,3

P.

77,5

-0,8

P.
Beförderte Passagiere 000

855,2

-12,9

3.588,0

-14,4

Linie

776,0

-11,1

3.314,4

-13,5

Langstrecke

78,0

-26,1

361,5

-23,0

Kurz-/Mittelstrecke

698,0

-9,1

2.952,9

-12,2

– Focus East1

262,1

-14,5

1.114,3

-13,5

– Restliches Europa2

435,9

-5,4

1.838,6

-11,3

Charter

79,3

-27,4

273,5

-24,4

Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) Mio

174,2

-19,1

779,5

-17,9

Linie

162,1

-17,3

719,2

-17,7

Langstrecke

88,7

-25,1

404,3

-24,3

Kurz-/Mittelstrecke

73,3

-5,5

314,9

-7,4

– Focus East1

37,3

-6,3

164,8

-4,8

– Restliches Europa2

36,0

-4,7

150,0

-10,0

Charter

12,2

-36,9

60,3

-20,3

Angebotene Tonnen-Km (ATK) Mio

251,3

-14,0

1.137,1

-12,0

Linie

234,4

-11,6

1.052,1

-11,5

Langstrecke

121,8

-17,7

545,7

-16,5

Kurz-/Mittelstrecke

112,6

-4,0

506,3

-5,5

– Focus East1

60,7

1,4

273,3

1,7

– Restliches Europa2

51,9

-9,5

233,1

-12,7

Charter

16,9

-37,4

85,1

-17,9

Gewichtsladefaktor %

69,3

-4,4

P.

68,5

-4,9

P.
Linie

69,1

-4,8

P.

68,4

-5,1

P.
Langstrecke

72,8

-7,2

P.

74,1

-7,6

P.
Kurz-/Mittelstrecke

65,1

-1,1

P.

62,2

-1,3

P.
– Focus East1

61,5

-5,0

P.

60,3

-4,1

P.
– Restliches Europa2

69,4

3,5

P.

64,4

1,9

P.
Charter

72,1

0,5

P.

70,8

-2,1

P.

1 CEE und Nahost               2 Inkl. Inland

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Austrian Airlines

red AW / Austrian Airlines

Neues Catering auf AUA Flügen

Weiterhin vielfältiges kostenloses Cateringangebot an Bord aller Austrian Flüge. Umstellung auf Schokoriegel, Salzgebäck etc. gilt nur für knapp 17 % aller Passagiere.

Entgegen anderslautenden Aussagen bieten Austrian Airlines den Fluggästen eine im Branchenvergleich nach wie vor überdurchschnittliche Verpflegung an Bord aller Flüge. Mit dem am 4. Juni angepassten Cateringkonzept konnte Austrian die hohe Komplexität im Hintergrund des Produktionsprozesses reduzieren und so Kosteneinsparungen erzielen. Angesichts der internationalen Luftfahrtkrise müssen Maßnahmen wie diese umgesetzt werden, das kolportierte Auftragsvolumen ist mit „16 bis 20 Mio. Euro“ aber viel zu hoch ausgewiesen. Für den Passagier ändert sich durch die Catering-Umstellung jedenfalls nur sehr wenig:

Kurzstrecke: Economy Class
Auf sehr kurzen Flügen in das Ausland hat der Passagier die Wahl zwischen Schoko-Snacks oder auch Salzgebäck. Diese ersetzen die bisher auf diesen Strecken üblichen Muffins und Kipferln. Beispiele für diese Strecken sind: Genf, München, Hannover, Venedig, etc. Aufgrund der sehr kurzen Flugzeiten in diese Destinationen ist diese minimale Änderung vertretbar. Diese Regelung betrifft nur insgesamt 17 % aller Austrian Passagiere.

Die herzlichen Austrian Airlines Flugbegleiter servieren auf den etwas längeren Kurzstreckenflügen wie bisher nette und ansprechende Snacks wie etwa Sandwich, Croissant, Dessert oder kleine Kuchen. Dies betrifft etwa Flüge nach Zürich, Mailand, Frankfurt, London, Paris, Brüssel, Minsk, Odessa, Bukarest oder Kopenhagen.

Auf längeren Flügen wie etwa nach Helsinki, St. Petersburg, Moskau, Larnaca (Zypern), oder Tel Aviv werden in der Economy Class nach wie vor warme Mahlzeiten serviert. Auf allen Strecken werden natürlich nach wie vor kostenlose Getränke gereicht.

Kurzstrecke: Business Class
In der Austrian Business Class wird nach wie vor auf allen Strecken, oft sogar mit Wahlmöglichkeit zwischen zwei Speisen, Essen serviert. Austrian hat das Angebot aufgrund des Feedbacks von den Passagieren auch hier überarbeitet und für die kürzesten Flüge eine neue Produktlinie entwickelt: Viele der Speisen kann man nun auch ohne Messer und Gabel essen, und nebenbei in Ruhe die Zeitung lesen. Das Angebot auf allen anderen Flügen ist unverändert.

Keine Änderungen bei Premium Service, Langstrecken Economy- und Business Class
Auf Austrian Premium Service-Flügen in den Nahen Osten sowie auf allen Langstreckenflügen bietet Austrian Airlines in sowohl Economy als auch Business Class hervorragendes, hochwertiges Catering an. Passagiere werden an Bord aller Austrian Flüge mit österreichischer Gastlichkeit, bestem Service und aufmerksamer Betreuung verwöhnt.

Mit dem Vielfliegerprogramm Miles & More sammeln Passagiere weltweit Flugmeilen und kommen so in den Genuss vielfältiger Benefits.

Links:

Austrian Airlines

red AW / Austrian Airlines

AUA: „Fly Away“: Traumflugzeug zeichnen und gewinnen

Ab Mitte April erhalten Volksschulen und Volksschullehrer Unterrichtsmaterialien zur Umsetzung in den Klassen

Hauptpreis: Klassenfest mit Flugzeug-Catering mit Smilo Besuch
Das für Kinder zugeschnittene Austrian Bonusprogramm JetFriends bringt mit „Fly Away“ ein Schulprojekt inklusive einem großen Klassenwettbewerb mit vielen tollen Preisen. Im Mittelpunkt steht das spielerische Erlernen allerlei wissenswerter Dinge rund um den ältesten Traum der Menschheit, dem Fliegen. Auf der Seite www.zoo4kids.at steht ein speziell eingerichteter Bereich bereit, der alle Informationen rund um das Fliegen pädagogisch aufbereitet hat. Lehrer können auf diese Seite zurückgreifen und so die Informationen im Unterricht leichter vermitteln. Auch Eltern können diese Inhalte gemeinsam mit ihren Kindern durchgehen.

Der Wettbewerb
Jeder einzelne in der Klasse kann sein „Traum-Flugzeug“ zeichnen und entweder per E-Mail oder per Post einschicken. Bei der Teilnahme winken tolle Preise: Der Hauptpreis ist ein Klassenfest mit Flugzeug-Catering und dem Besuch des JetFriends Maskottchen Smilo. Sogar ein Pilot und Flugbegleiter werden bei dem Fest dabei sein. Wer nicht den Hauptpreis gewinnt, muss nicht traurig sein: Es warten viele kleine Geschenke wie etwa Smilo-Schlüsselanhänger, aufblasbare Austrian-Flugzeuge oder auch „Sicherheits-Zolltäschchen“ -das sind hübsche, durchsichtige Reisetäschchen – auf die Kinder. Gefüllt sind diese Täschchen mit Beauty-Zubehör wie Shampoo, Duschgel und Handcreme.

Unterstützung für die Lehrer
Im April werden alle Volksschulen Österreichs, das sind etwa 3.000, mit Plakat und Begleitbrief von dieser Aktion informiert. Damit werden die Lehrer eingeladen, gemeinsam mit ihren Klassen bei diesem Projekt mitzumachen. Zusätzlich erfolgt eine Aussendung an über 40.000 Lehrer via newsletter. Dieser newsletter enthält auch einen Hinweis auf Flughafenführungen für Schulklassen.

Auf der interaktiven Internetseite www.zoo4kids.at, die ab sofort online ist, sind Inhalte pädagogisch aufbereitet und passend für Volksschüler und die jeweilige Altersstufe abgestimmt. Lehrer können dort auch auf ergänzende Arbeitsblätter zurückgreifen. Der Einsendeschluss für die gezeichneten Phantasie- bzw. Traumflugzeuge ist am 31. Mai 2009. Per E-Mail schickt man die Zeichnung an gewinnspiel@zoo4kids.at, alternativ dazu lautet die Postadresse Mediakultur GmbH, Schließmanngasse 18/1, 1130 Wien.

JetFriends – cooles Meilensammeln für Kids &Teens
Seit Sommer 2007 heißt es „Start frei“ zum coolen Meilensammeln mit JetFriends. Der Club für Kids & Teens aus Österreich wurde von Austrian Airlines, Lauda Air, Austrian arrows und Miles & More ins Leben gerufen, um auch Kindern ein interessantes online-Angebot zu bieten. Auf der Internetseite www.jetfriends.com erhalten Kids und Teens von 2 bis 17 Jahren nach einmaliger Anmeldung eine persönliche JetFriends Club-Karte, mit der sie automatisch an Miles & More teilnehmen, die Vorteile des Programms genießen oder auch einfach die interessanten Spiele und Angebote auf der Internetseite nützen können. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und bietet Spannendes für Groß und Klein.

Die gesammelten Flugmeilen verfallen bis zum 18. Geburtstag nicht. Auf der Seite kann die Faszination des Fliegens zusätzlich auf pädagogisch wertvolle Weise entdeckt werden. Dabei wird auch technisches Verständnis vermittelt: So werden etwa Berufsbilder in der Welt des Fliegens und Details zu Flugzeugtypen leicht verständlich erklärt. Durch das vielfältige und unterhaltsame JetFriends-Angebot können auch jene Kinder, die selbst nicht oft fliegen, am großen „Abenteuer Luftfahrt“ teilhaben.

Smilo – das Austrian Maskottchen für junge Passagiere
Das Maskottchen „Smilo“ steht den jungen Passagieren auf www.jetfriends.com als treuer Begleiter zur Seite und verzaubert Kids und Teens auch außerhalb des Internets immer wieder mit kleinen Geschenken und einer Willkommensüberraschung: So bekommen die Jetfriends-Mitglieder beispielsweise zum Geburtstag, zu Weihnachten und zu Ostern die JetFriends Post und gelegentlich eine kleine Aufmerksamkeit.

red AW / Austrian Airlines

AUA Großaktionäre nehmen Lufthansa Angebot an


Die AUA befindet sich im Anflug auf den Lufthansa Konzern – ihre Landung dort ist nicht zuletzt von der Entscheidung der EU-Kommission abhängig – Foto: Austrian Wings

Anlässlich der Mitteilung, dass die Syndikatspartner das Übernahmeangebot der Lufthansa annehmen, halten die Austrian Vorstände Dr. Andreas Bierwirth und Dr. Peter Malanik fest: „Die Bekanntgabe, dass die Syndikatspartner das Übernahmeangebot der Lufthansa annehmen, ist ein wesentlicher Meilenstein im Privatisierungsprozess. Damit sind wir nach der Vertragsunterzeichnung zwischen der ÖIAG und Lufthansa im Dezember 2008 bzw. nach dem Übernahmeangebot, das die Lufthansa Ende Februar 2009 an die Kleinaktionäre der Austrian Airlines AG gerichtet hat, dem Closing wieder einen Schritt näher.“

Der Vorstand der Austrian Airlines hat den Aktionären bereits Mitte März 2009 empfohlen das Übernahmeangebot der Lufthansa anzunehmen, da der gebotene Preis von EUR 4,49 je Aktie deutlich über dem Eigenkapitalwert je Aktie der Austrian Airlines zum 31.12.2008 liegt. Die vom Vorstand der Austrian Airlines angewandten Wertermittlungsverfahren zeigen, dass der Angebotspreis der Deutsche Lufthansa als attraktiv zu qualifizieren ist.

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Austrian Airlines

red AW / Austrian Airlines

AUA mit EUR -429,5 Millionen Verlust

„2008 war für die Austrian Airlines Group ein überaus schwieriges Jahr. Stimmten die Aussichten zu Beginn des Jahres noch durchaus optimistisch, so verschlechterte sich die Lage zuerst durch enorme Treibstoffpreise und dann durch einen drastischen Buchungsrückgang in Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise bald dramatisch.

Mit der Unterzeichnung der Verträge über den Verkauf des ÖIAG-Anteils von 41,56% an der Austrian Airlines AG an die Deutsche Lufthansa AG wurde am 5. Dezember 2008 ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung der Austrian Airlines Group vollzogen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der wettbewerbs- und beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission“, resümiert Austrian Vorstand Dr. Peter Malanik das Jahr 2008.

Austrian Vorstand Dr. Andreas Bierwirth zum Jahresergebnis 2008: „Der Geschäftsverlauf der Austrian Airlines Group war 2008 maßgeblich von den ausgesprochen negativen Umfeldbedingungen geprägt. Astronomische Treibstoffpreise und eine infolge des Konjunktureinbruchs dramatisch nachlassende Flugnachfrage hinterließen ab dem 4.Quartal deutliche Spuren im Ergebnis. Trotz des schwierigen Marktumfeldes hielten wir aber konsequent an unserer Strategie, dem Focus East, fest, bauten unsere Kernmärkte in Zentral- und Osteuropa sowie im Nahen Osten weiterhin aus, führten einen innovativen Premium Service in den Nahen Osten ein und implementierten zahlreiche Verbesserungen bei Qualität und Service.

So ist es uns trotz des schwierigen Marktumfeldes gelungen die Passagieranzahl mit 10,7 Mio. relativ stabil zu halten und auch die Flugumsätze lagen so mit EUR 2.361,0 Mio. nur geringfügig unter dem Vorjahr. Dennoch führte vor allem der Anstieg des Treibstoffaufwands um beachtliche 31,5% zu einem Rückgang des operativen EBIT auf EUR

–312,1 Mio. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT lag mit -35,2 Mio. EUR ebenfalls unter Vorjahr. Zu einer deutlichen Belastung führten nicht zahlungswirksame Sondereffekte von insgesamt EUR 334,4 Mio., die zum Großteil auf der Wertminderung von Flugzeugen beruhten. Damit erzielte die Gruppe ein Jahresergebnis nach Steuern von EUR –429,5 Mio.“

Beide führen weiter aus: „Noch bevor aber die gegenwärtige Krise in aller Deutlichkeit manifest wurde, haben wir erkannt, dass operative Gegensteuerungsmaßnahmen nicht reichen werden. Wir haben deshalb den wichtigsten Strategiewechsel der letzten Jahrzehnte vorbereitet und dem Haupteigentümer ÖIAG die Durchführung eines Privatisierungsverfahrens und den Verkauf an einen strategischen Partner empfohlen.“

Das Jahresergebnis 2008 im Überblick

Ergebniskennzahlen

2008

2007

angepasst

+/- abs.

+/- %

Betriebsleistung

EUR Mio.

2.530,6

2.550,9

-20,3

-0,8

Betriebsaufwand

EUR Mio.

-2.842,7

-2.508,8

-333,9

-13,3

EBITDAR

EUR Mio.

256,9

389,7

-132,8

-34,1

EBITDAR bereinigt1

EUR Mio.

295,4

403,2

-107,8

-26,7

Operatives Ergebnis2 (EBIT)

EUR Mio.

-312,1

42,1

-354,2

Operatives Ergebnis2 (EBIT) bereinigt3

EUR Mio.

-35,2

55,7

-90,9

Finanzergebnis

EUR Mio.

-32,5

-53,2

20,7

38,9

Ergebnis vor Steuern

EUR Mio.

-334,4

2,8

-337,2

Ergebnis vor Steuern bereinigt3

EUR Mio.

-77,7

11,0

-88,7

Jahresergebnis

EUR Mio.

-429,5

3,3

-432,8

Jahresergebnis bereinigt4

EUR Mio.

-76,8

11,5

-88,3

Nettogeldfluss aus der operativen Tätigkeit

EUR Mio.

171,1

276,7

-105,6

-38,2

Net Gearing

%

365,0

125,0

Eigenkapitalquote

%

11,7

27,7

Relationspassagiere gesamt (Mio.)

Fluggäste

10,7

10,8

-1,1

Passagierfaktor (Linie)

%

74,4

75,1

-0,7 P

Luftfracht

Tonnen

142.624

149.535

-4,6

1Bereinigt um Gewinne/Verluste aus Anlagenverkäufen, sonstige Kosten der Abgabe von Flugzeugen und stichtagsbezogene Fremdwährungsbewertungen
2Vor Einbeziehung assoziierter Unternehmen
3Bereinigt um Gewinne/Verluste aus Anlagenverkäufen, sonstige Kosten der Abgabe von Flugzeugen, stichtagsbezogene Fremdwährungsbewertungen, Wertaufholungen/-minderungen aufgrund der Bewertung von Flugzeugen.
4Bereinigt um Gewinne/Verluste aus Anlagenverkäufen, sonstige Kosten der Abgabe von Flugzeugen, stichtagsbezogene Fremdwährungsbewertungen, Wertaufholungen/-minderungen aufgrund der Bewertung von Flugzeugen und um Abschreibungen aktivierte Steuerabgrenzung.

Angespannte Ergebnissituation
Das EBIT der Austrian Airlines Group verschlechterte sich in diesem Umfeld von EUR 42,1 Mio. im Vorjahr auf EUR –312,1 Mio. maßgeblich. Hauptverantwortlich dafür waren Steigerungen im Materialaufwand – so stieg vor allem der Treibstoffaufwand im Jahresvergleich um 31,5% auf EUR 581,0 Mio. – und die speziell ab dem letzten Quartal deutlich schwächere Nachfrage. Auch das um Sondereffekte (insbesondere Wertminderung von im längerfristigen Einsatz befindlichen Flugzeugen und Abschreibung von aktivierten latenten Steuerabgrenzungsposten) bereinigte EBIT lag mit EUR –35,2 Mio. unter dem Vorjahreswert von EUR 55,7 Mio.

Das Finanzergebnis der Gruppe verbesserte sich im Berichtszeitraum um EUR 20,7 Mio. auf EUR –32,5 Mio. (2007: EUR –53,2 Mio.). Hervorgerufen wurde diese Entwicklung vor allem durch Abgänge im Beteiligungsportfolio und währungsbedingte Bewertungen von Wertpapieren infolge der USD-Entwicklung. Das Ergebnis vor Steuern erreichte auf dieser Basis einen Wert von EUR –334,4 Mio. (2007: EUR +2,8 Mio.). Als nicht zahlungswirksame Sondereffekte ergaben sich per 31. Dezember 2008 Wertminderungen von EUR 334,4 Mio., die sich im Ergebnis nach Steuern niederschlugen. Davon entfielen EUR 238,4 Mio. auf die Wertminderung von im längerfristigen Einsatz befindlichen Flugzeugen und EUR 96,0 Mio. auf die Abschreibung von aktivierten latenten Steuerabgrenzungsposten. Damit ergab sich insgesamt ein Jahresergebnis von EUR –429,5 Mio. (2007: EUR +3,3 Mio.).

Einheitserträge steigen
Die Einheitserträge (Betriebsleistung pro ASK) der Austrian Airlines Group haben sich 2008 dank der systemweiten Kapazitätsreduktion und des geänderten Verkehrsmix um 5,1% verbessert. Demgegenüber stiegen die maßgeblich von den Treibstoffkosten getriebenen Einheitskosten (Betriebsaufwand pro ASK) gegenüber dem Vorjahr um 9,0% an.

Umsatz und Betriebsleistung annähernd stabil
Ihre Flugumsätze konnte die Austrian Airlines Group im Jahr 2008 trotz Redimensionierung der Langstrecke im Jahr 2007 sowie Kapazitätsreduktionen im Segment Charter mit EUR 2.361,0 Mio. (–0,3%) annähernd stabil halten. Maßgeblich dafür verantwortlich war der konsequent fortgesetzte Expansionskurs der Gruppe in den Kernmärkten CEE und Nahost, in denen eine überproportionale Steigerung der Flugumsätze erzielt werden konnte. Die Umsätze aus Nebenleistungen erhöhten sich im Berichtszeitraum primär aufgrund gestiegener Flugzeugvermietungen um 1,3% auf EUR 101,3 Mio. Infolge des Rückgangs der sonstigen Erträge von EUR 72,4 Mio. auf EUR 65,1 Mio. (–10,1%) vor allem aufgrund gefallener Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zeigte sich ein leichter Rückgang der Betriebsleistung von 0,8% auf EUR 2.530,6 Mio.

Treibstoffpreis prägt Betriebsaufwand
Der Treibstoffaufwand stellte 2008 erneut den maßgeblichen Kostenfaktor für die Austrian Airlines Group dar. Insgesamt stiegen die Betriebsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 13,3% auf EUR 2.842,7 Mio. Dabei erhöhte sich der Materialaufwand um +5,1% auf EUR 1.617,5 Mio. Hauptverantwortlich dafür waren die in astronomische Höhen gekletterten Kerosinpreise, die den Treibstoffaufwand trotz Produktionsrücknahmen um EUR +139,3 Mio. (+31,5%) in die Höhe trieben. Auch der Anteil des Treibstoffs am Gesamtaufwand stieg damit um 2,8 Prozentpunkte auf 20,4%.

Hintergrund dieser Kostensteigerung ist die auch von Experten nicht vorhergesehene Preisexplosion für Treibstoff, der im Geschäftsjahr 2008 mit durchschnittlich 1.070 USD/ Tonne um +55,6% teurer war als im Vorjahr. Im Jahresverlauf zeigte sich nach dem Start in das Jahr bei knapp über 918 USD/Tonne und leichten Rückgängen im Jänner ein kontinuierlicher Aufwärtstrend auf Höchstwerte von über 1.400 USD/Tonne gegen Ende Mai. Nach einem leichten Rückgang im Juni wurde am 3. Juli 2008 das Allzeit-Hoch von 1.452 USD/Tonne erreicht. Der danach einsetzende Abwärtstrend brachte eine wesentliche Entspannung auf den Treibstoffmärkten. Zum 31. Dezember 2008 lag der Kerosinpreis bei 437,75 USD/Tonne.

Auch 2008 führte die Austrian Airlines Group ihr Fuel-Hedging-Programm fort. Ziel des im Februar 2007 gestarteten Programms ist es, ca. 20% des jährlichen Kerosinbedarfs abzusichern und mittelfristig eine Glättung bzw. Stabilisierung der Treibstoffkosten zu erreichen. Aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten im Markt und der volatilen Expertenprognosen hat die Gruppe ihre Hedging-Strategie im Juli 2008 erweitert und sicherte den gesamten Rest ihres Treibstoffbedarfs bis Ende des Jahres bis Ende 2008 mit Call Optionen gegen weitere Preissteigerungen ab.

Um die zusätzlichen Aufwendungen für Kerosin zumindest teilweise abzufangen, hat die Austrian Airlines Group – ebenso wie die meisten ihrer Mitbewerber – seit Mai 2004 schrittweise Treibstoffzuschläge eingehoben, die als Mehrerlöse in die Position Flugumsätze eingehen. Durch diese Zuschläge konnte jedoch nur ein Teil der aufgelaufenen Zusatzkosten abgedeckt werden.

Einem Rückgang der Mitarbeiteranzahl um 1,5% standen 2008 kollektivvertraglich vereinbarte Indexabgeltungen und Vorrückungen gegenüber. Per Saldo führte dies zu einem Rückgang des Personalaufwands um 0,7% auf EUR 507,2 Mio.

Die Sonstigen Aufwendungen lagen 2008 – primär getrieben durch Wechselkursdifferenzen – bei EUR 216,6 Mio. und damit um 14,3% über dem Vorjahresvolumen. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte haben sich durch die Reduktion der Langstreckenflotte im Vorjahr um 2,6% auf EUR 263,0 Mio. verringert. Wertminderungen von im längerfristigen Einsatz befindlichen Flugzeugen fielen in der Höhe von EUR 238,4 Mio. an.

Nettogeldfluss aus der operativen Tätigkeit deutlich geringer
Der Nettogeldfluss aus der operativen Tätigkeit lag 2008 mit EUR 171,1 Mio. um 38,2% unter dem Vorjahreswert. Die Ursache dafür liegt im Wesentlichen im deutlichen Ergebnisrückgang. Ebenfalls spürbar unter dem Vorjahresniveau von EUR –173,6 Mio. blieb der Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit mit EUR –42,9 Mio. Hauptfaktoren dafür waren geringere Zukäufe langfristiger Wertpapiere sowie niedrigere Zahlungen für den Erwerb von Flugzeugen, übrigen Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten in Kombination mit der Veräußerung langfristiger Wertpapiere sowie der Anteile an der TUI Österreich GmbH & Co. KG und der Wiener Börse Aktiengesellschaft.

Der Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit sank im Geschäftsjahr 2008 auf EUR –208,6 Mio. (2007: EUR –400,5 Mio.). Der Rückgang basiert auf dem Wegfall der im Jahr 2007 angefallenen frühzeitigen Tilgungen im Zusammenhang mit dem im Vorjahr erfolgten Verkäufen von Langstreckenflugzeugen.

Einheitskosten erhöht
Die um Struktureffekte bereinigten Einheitskosten der Austrian Airlines Group – dargestellt als gesamter bereinigter Betriebsaufwand im Verhältnis zu ASK – stiegen 2008 um 9,0% auf 10,21 ct/ASK an (2007: 9,37 ct/ASK). Hauptgründe dafür waren die gestiegenen Treibstoffkosten, der geänderte Verkehrsmix und der Rückgang der angebotenen Sitzkilometer (ASK). Gleichzeitig verbesserte sich die Mitarbeiterproduktivität (Flugumsätze pro Mitarbeiter) bei annähernd stabilen Flugumsätzen aufgrund der restriktiven Personalpolitik.

Liquidität aber auch Nettoverschuldung sinken
Die Liquiden Mittel der Austrian Airlines Group gingen unter Einbeziehung von Kursdifferenzen im Geschäftsjahr 2008 von EUR 219,3 Mio. auf EUR 141,8 Mio. zurück. Ebenso liegt der Stand der Wertpapiere mit EUR 163,8 Mio. um EUR 42,8 Mio. unter dem Vorjahreswert. Wertschwankungen des Wertpapierbestands, die zum 30. September 2008 bereits erfolgsneutral im Eigenkapital berücksichtigt wurden, fielen in der Höhe von EUR 45,4 Mio. an.

Die Nettoverschuldung (Net Debt) der Gruppe reduzierte sich auch unter den schwierigen Bedingungen des abgelaufenen Geschäftsjahres primär durch die planmäßige Tilgung Verbindlichkeiten um EUR 49,3 Mio. auf EUR 933,6 Mio. Das Net Gearing (Nettoverschuldung zu Eigenkapital) erhöhte sich maßgeblich aufgrund einer Reduktion des Eigenkapitals von 125,0% auf 365,0%.

Eigenkapital unter Vorjahr
Per 31. Dezember 2008 lag die Eigenkapitalquote der Austrian Airlines Group aufgrund der Ergebnissituation und der Sondereffekte mit 11,7% und damit unter dem Vergleichswert Ende 2007 (27,7%). Der CVA lag mit EUR –232,2 Mio. ebenfalls unter dem Vorjahreswert von EUR –77,8 Mio.

Festigung der Spezialistenrolle für CEE und den Nahen Osten
Trotz weiterer Produktionskürzungen und zunehmender Nachfrageschwäche blieb die Passagierzahl der Austrian Airlines Group mit 10,7 Mio. beförderten Passagieren im Jahr 2008 weitgehend stabil. Rückgängen im Langstreckenbereich infolge der Redimensionierung im Jahr 2007 standen Zuwächse im strategisch wichtigen Kurz- und Mittelstreckengeschäft gegenüber. Eine enorme Belastung für das Ergebnis stellten jedoch die hohen Treibstoffkosten dar, sodass per Saldo alle Segmente Ergebnisrückgänge hinnehmen mussten. Eine positive Entwicklung verzeichnete das Geschäftsfeld Cargo, und auch die Erlöse aus Flugzeugvermietungen lagen deutlich über dem Vorjahresniveau. Nach wie vor stellt das Segment Linie mit einem Umsatzanteil von 87,7% den wichtigsten Geschäftsbereich der Gruppe.

Linienverkehr
Als bedeutendstes Geschäftssegment der Austrian Airlines Group trug das Segment Linie im Berichtsjahr 2008 EUR 2.159,0 Mio. zu den Umsatzerlösen der Gruppe bei und lag damit trotz der Reduktion der Langstreckenflüge um 0,3% über dem Vorjahresniveau von EUR 2.152,1 Mio. Mit einem Anteil von 87,7% (2007: 87,2%) der Umsatzerlöse ist das Liniengeschäft jedoch weiterhin das eindeutige Kernsegment der Gruppe.

Im Rahmen der „Focus East“-Strategie hat die Austrian Airlines Group auch im Geschäftsjahr 2008 die Flugverbindungen in die Kernmärkte des „Focus East“ (CEE und Nahost) weiter gestärkt. Durch die im April neu eröffneten Strecken nach Sotschi, Baia Mare und Erbil (Wiederaufnahme) sowie neue Flugverbindungen nach Jeddah und Riyadh ab Oktober baute die Gruppe ihre Kernmärkte erfolgreich aus. Damit konnte sie als „First Mover“ erneut ihre Pionierrolle im zentral- und osteuropäischen Raum bestätigen. Ebenso erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Aufnahme der ersten Flüge mit Premium Service – einem qualitativ hochwertigen Langstreckenprodukt auf der Mittelstrecke mit speziellem Fokus auf Service und Qualität und eigens dafür umgebauten Airbus A320 Flugzeugen. Angeboten wird das Premium Service auf den Flügen nach Damaskus, Astana, Teheran, Kairo, Dubai, Erbil sowie Riyadh und Jeddah.

Angesichts des rauen Konjunktur- und Branchenumfelds hat die Gruppe gleichzeitig erste Maßnahmen zur Eigenoptimierung durch Streckenanpassungen im Segment Linie eingeleitet. So wurden die Flüge nach London City Airport ab August 2008 aus dem Programm genommen, für die Wintersaison 2008/2009 wurden vornehmlich in Westeuropa einzelne Frequenzen reduziert. Das Angebot nach Tirana, Eriwan und Tiflis wurde angepasst, Riga wurde im Oktober aus dem Flugprogramm genommen, Chicago wird seit Beginn des Winterflugplans nicht mehr angeflogen, die Flüge nach New York und Washington wurden ab Jänner 2009 reduziert. Bedingt durch die politische Situation Anfang des Geschäftsjahres war die Austrian Airlines Group gezwungen, ihre Verbindungen nach Colombo einzustellen.

Das Mittelstreckenangebot hat die Austrian Airlines Group im Berichtszeitraum trotz schwieriger Rahmenbedingungen erneut ausgebaut. Mit 49,6% hält die Gruppe erneut den bei weitem höchsten Anteil am Gesamtpassagieraufkommen am Wiener Flughafen. Um den Transferverkehr als elementaren Bestandteil ihrer Strategie weiter zu forcieren, liegt der Fokus der Austrian Airlines Group weiterhin auf weniger wettbewerbsintensiven Sekundär-destinationen mit mittleren Passagiervolumina und der Bündelung der daraus resultierenden Transferströme. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag der Transferanteil am gesamten Linienpassagiervolumen der Gruppe bei rd. 60%.

Charterverkehr
Im Geschäftsfeld Charter werden die unter der Marke „Lauda Air – The Austrian way to holidays“ abgewickelten Ferienflugaktivitäten der Austrian Airlines Group zusammengefasst. Der Hauptanteil der Produktion unter dieser Marke wurde 2008 mit sechs B737-800 und einem A321 abgedeckt, die mit einer einheitlichen Economy-Class-Ausstattung entsprechend wirtschaftliche Voraussetzungen bieten. Daneben werden, ebenso wie im Bereich des Linienverkehrs, auch im Charter-Segment Flugzeugkapazitäten aller Production Companies der Austrian Airlines Group eingesetzt.

Im Geschäftsjahr 2008 hat die Austrian Airlines Group im Segment Charter erneut eine Kapazitätsanpassung in der Produktion vorgenommen, für die generell ein Flugzeug mehr im Einsatz stand als im Vorjahr. In Summe bediente die Gruppe 346 Strecken, das Volumen der angebotenen Sitzkilometer (ASK) reduzierte sich durch die weitgehende Einstellung des Langstreckenverkehrs und die Angebotsreduktion auf der Mittelstrecke um 10,0% auf 3.000,7 Mio. Wichtigste Zielländer waren Griechenland, Türkei, Ägypten und Spanien, die Türkei verzeichnete sogar eine Verdoppelung der Produktion. Die Einstellung des Langstreckenverkehrs mit Ausnahme punktuell angeflogener Destinationen führte in diesem Bereich zu einem Passagierrückgang um 50,7%. Im Winterflugplan 2008/2009 werden aber nach wie vor die vom Markt gut angenommenen Flüge in die Dominikanische Republik und nach Kenia angeboten. Wichtigste Vertriebsschienen für das Charterprodukt der Austrian Airlines Group sind nach wie vor die großen Reiseveranstalter TUI Österreich, Bentour, Rewe Touristik, Inghams, TCA (Thomas Cook), Reiseladen, First Choice Austria, und Jetmarket-Seniorenreisen.

Da Billigfluglinien ihre Aktivitäten nach wie vor auf den touristischen Markt konzentrieren, verschiebt sich die Nachfrage im Chartergeschäft weiterhin tendenziell vom Ketten- und Einzelcharter zum Einzelplatzverkauf, der mittlerweile rd. 7,7% zum Gesamtcharterumsatz beiträgt. Von den Airlines fordert dies größere Flexibilität in der Planung, gleichzeitig muss ein höherer Anteil der Sitzplätze im Eigenrisiko vermarktet werden. Die Austrian Airlines Group reagiert darauf mit einer gezielt ertragsoptimierenden Auswahl der Charterdestinationen im Einzelplatzverkauf.

Die Umsätze des Segments Charter sanken im Berichtszeitraum um 6,7% auf EUR 202,0 Mio. Insgesamt blieb die Nachfrage im Bereich Charter jedoch trotz schwieriger Marktbedingungen stabil.

Flottenentwicklung
Die Flotte der Austrian Airlines Group besteht zum 31. Dezember 2008 aus fünf leistungsfähigen Flugzeugmarken („Flottenfamilien“) mit 12 Untertypen. Damit haben die Maßnahmen zur Reduktion der zuvor sehr unterschiedlichen und vielfältigen Flottenfamilien der Gruppe bereits spürbare Effekte erzielt. Vor Einleitung dieser gezielten Harmonisierung im Jahr 2001 hatte die Austrian Airlines Group noch 12 Flottenfamilien und 22 Typen betrieben.

Langstrecke zur Gänze auf Boeing umgestellt
Im Bereich der Langstreckenflotte waren zum Abbau nicht benötigter Kapazitäten und zur Flottenbereinigung per Ende Dezember 2008 zwei Airbus A340-300 und ein Airbus A330-200 außerhalb des Konzerns vermietet. Die Gruppe führt Langstreckenflüge daher derzeit ausschließlich mit Flugzeugen der Marke Boeing (B767 und B777) durch.

Kurz- und Mittelstreckenflotten
Aus den Kurz- und Mittelstreckenflotten waren eine Boeing 737-600 und drei Embraer 145 außerhalb des Konzerns vermietet. Eine Fokker F100, die bis Jänner 2007 bei Slovak Airlines in Betrieb gestanden war, wurde für Austrian arrows umgebaut und ist seit November 2008 auf Kurzstrecken im Einsatz. Ende März 2008 wurde eine Dash 8-300, die bereits über einen Leasingvertrag mit Kaufvereinbarung an Caribbean Airlines vermietet gewesen war, endgültig an diese Fluggesellschaft übergeben. Im November 2008 hat die Austrian Airlines Group eine weitere Dash 8-300 an die kanadische Air Inuit verkauft. Davon abgesehen wurden im Berichtszeitraum 2008 keine Flugzeuge abgegeben oder neu übernommen.

Harmonisierung der Regionalflotte
Im September 2008 hat die Austrian Airlines Group einen Vertrag zum Kauf von vier Bombardier Q400-Nextgen-Flugzeugen sowie eine Option über zwei weitere Maschinen dieses Typs unterzeichnet. Diese Flugzeuge werden bei ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2010 zwei 50-sitzige Turboprops Dash 8-300 und zwei 50-sitzige Jets CRJ200 ersetzen. Dies bedeutet einen weiteren wichtigen Schritt zur Harmonisierung der Regionalflotte.

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red AW / Austrian Airlines

AUA-Zuschuss im Nationalrat beschlossen

Im Nationalrat wurde der AUA-Staatszuschuss in Höhe von EUR 500 Millionen mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP beschlossen. ÖVP Staatssekretär Lopatka teilte in einer APA-Aussendung mit, dass im Parlament „sichtlich Einigkeit“ darüber herrsche, dass „der Erhalt der AUA ein breit unterstütztes Anliegen“ sei.

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