„From Shangri-La“ – der Doolittle Raid am 18. April 1942

Vergeltung!

Von einer fremden Nation überraschend angegriffen und empfindlich getroffen, sinnen ein Land und seine Bürger auf Rache. Doch der Feind ist durch einen Ozean getrennt, weit entfernt – zu weit für einen direkten Vergeltungsangriff. Es bedarf eines radikalen, neuartigen Plans unter Verwendung einer Waffe, die für einen derartigen Schlag nicht konzipiert worden ist. Sie wird mit einer anderen Waffe kombiniert, deren Potential bereits bekannt ist, die aber noch nie in dieser Form zum Einsatz gekommen ist.
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Vor 70 Jahren – erster Luftangriff auf Tokio

Eine der 16 B-25 bei ihrem Start von der "Hornet" - Foto: US-Navy

Am 18. April 1942 führte die US-Armee mit 16 B-25 Bombern, die vom Flugzeugträger USS Hornet gestartet waren, den ersten Luftangriff des Zweiten Weltkrieges auf  die japanische Hauptstadt Tokio durch. Der so genannte „Doolittle Raid“, benannt nach dem geistigen Vater der Operation, Oberstleutnant James H. Doolittle, war ein Vergeltungsangriff für die japanische Attacke auf Pearl Harbour nur wenige Monate zuvor, am 7. Dezember 1941.
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[U] Sigi Angerer – eine lebende Legende verlässt das Flugdeck

Letzte Aktualisierung: 04. April 2012 / 09:38 Uhr

Sigi Angerer bei seiner Ankunft mit der P 38 Lightning in Salzburg - Foto: M. A.
Sigi Angerer bei seiner Ankunft mit der P 38 Lightning in Salzburg – Foto: M. A.

Sigi Angerer, Jahrgang 1948, langjähriger Chefpilot der Flying Bulls, eine lebende Legende mit mehr als 24.000 Flügen auf 80 verschiedenen Flugzeugmustern, von der Corsair, über die B-25 und Business-Jets, bis hin zur Dash 7 von Tyrolean Airways, hat seine Funktion als Chefpilot der Roten Bullen aufgegeben und diese Verantwortung in jüngere Hände gelegt – in die von Raimund Riedmann.
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Foto- und Videoreportage: Die B-25 der Flying Bulls – zu Besuch bei den „Bullen“ in Salzburg

Die B-25, ein zweimotoriger Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg ist eine Legende. Benannt nach dem berühmten US-Fliegergeneral Billy Mitchell, kam sie auf nahezu allen Schauplätzen dieses Krieges zum Einsatz, flog von einem Flugzeugträger (!) aus den ersten US-Vergeltungsangriff auf Tokio, nachdem die Japaner Pearl Harbour attackiert hatten, und erfreut sich noch heute in der Warbird-Szene großer Beliebtheit. Insgesamt wurden rund 10.000 B-25 produziert, von denen weltweit nur noch eine handvoll flugfähige Exemplare existieren. Seit 1997 ist ein solches auch in Österreich zu bewundern. Und, wie könnte es anders sein, die B-25 gehört zur Sammlung der Flying Bulls. Austrian Wings hat sich für seine Leser im Hangar 7 und 8 in Salzburg umgesehen und die Geschichte dieses silbernen Riesenvogels recherchiert.
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Austrian Wings Herbsttipps für Luftfahrtfreunde


Was tun, wenn das Wetter zu schlecht, oder man selbst einfach zu bequem ist, um zum Flughafen zu fahren? Der Besuch von Museen und Ausstellungen ist eine lohnenswerte Alternative

Gerade die Herbst- und Winterzeit ist für Luftfahrtenthusiasten eine Zeit der Entbehrung. Oft lohnt es sich für Fotografen gar nicht erst, zum Flughafen zu fotografieren, weil es nass und nebelig oder schlichtweg zu kalt ist. In so einem Fall bietet sich ein Museumsbesuch an.

Nun ist Österreich im internationalen Vergleich zwar nicht gerade mit Luftfahrtmuseen gesegnet, doch es gibt kleine aber feine Geheimtips und darüber hinaus immer wieder diverse Luftfahrtausstellungen.

Im Raum Wien können wir daher folgende Ausstellungen und Museen empfehlen:

  • Wiener Rathaus – Ausstellung „100 Jahre Motorflug in Wien“ – diese Ausstellung beschränkt sich leider auf nur einen Raum, verdient jedoch das Prädikat „Klein aber fein“ und ist noch bis 26. Februar 2010 bei freiem Eintritt geöffnet
  • Technisches Museum Wien – in der Abteilung „Luftfahrt“ finden sich unter anderem ein Doppeldecker aus der Zeit des Ersten Weltkrieges sowie der erste ÖAMTC Notarzthubschrauber, Christophorus 1.
  • Heeresgeschichtliches Museum Wien – ein „Brandenburg“ Doppeldecker aus dem Ersten Weltkrieg, ein Fieseler Storch aus dem Zweiten Weltkrieg sowie einzelne Flugzeugteile bietet das MHW seinen luftfahrtinteressierten Besuchern. Wie der Name schon sagt, findet man hier allerdings ausschließlich Exponate mit Bezug zum Militärischen.
  • Schwechat – das Austrian Aviation Museum wird von einer Gruppe Enthusiasten betrieben und hat keine festen Öffnungszeiten, weshalb es sich empfiehlt, vor einem Besuch Kontakt aufzunehmen.
  • Wiener Neustadt – das Flugmuseum Aviaticum am historischen Flugplatz Wiener Neustadt Ost (LOAN) lockt mit zahlreichen Schätzen und verfügt sogar über einige flugfähige Exponate. Höhepunkt der Ausstellung ist eine weitgehend originalgetreu restaurierte Me 109.
  • Graz – das „Österreichische Luftfahrtmuseum Graz“ hat leider über den Winter geschlossen, ist jedoch auf jeden Fall einen Besuch wert.
  • Ebenfalls über den Winter geschlossen, hat die absolut sehenswerte „Sammlung Luftstreitkräfte“ am Fliegerhorst Zeltweg, wo die Geschichte der österreichischen Luftwaffe der Zweiten Republik eindrucksvoll dargestellt wird.
  • Salzburg – der „Hangar 7“ der Flying Bulls ist längst kein Geheimtip mehr; bei freiem Eintritt können Besucher flugfähige Exponate, die aussehen, als kämen sie gerade aus der Fabrik, bewundern – von der Boeing Stearman, über die B 25 Mitchell bis hin zum Alpha Jet.


Der berühmte „Ostarrichi Drake“ – einst Star auf internationalen Airshows – befindet sich in der „Sammlung Luftstreitkräfte“ am Fliegerhorst Zeltweg, Steiermark

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Die P 38 der Flying Bulls

Links:

Luftfahrtmuseum Aviaticum
Austrian Aviation Museum
Technisches Museum Wien
Heeresgeschichtliches Museum Wien
Luftfahrtmuseum Graz
Hangar 7 (Flying Bulls, Salzburg)
Sammlung Luftstreitkräfte (Fliegerhorst Zeltweg, Steiermark)

red AW / PR