LOT verkauft „bauchgelandete“ Boeing 767 SP-LPC

Die SP-LPC bei ihrer Notlandung im vergangenen November; jetzt wurde entschieden, die Maschine nicht wieder in Dienst zu stellen - Foto: Pawel Guraj (Dziękuję bardzo!)
Die SP-LPC bei ihrer Notlandung im vergangenen November; jetzt wurde entschieden, die Maschine nicht wieder in Dienst zu stellen – Foto: Pawel Guraj (Dziękuję bardzo!)

Die polnische Fluglinie LOT verkauft ihre am 1. November 2011 bei einer Notlandung ohne Fahrwerk in Warschau schwer beschädigte Boeing 767-300, Reg.: SP-LPC.
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Zwischenbericht zur LOT Notlandung in Warschau veröffentlicht


Die Maschine setzte komplett ohne Fahrwerk auf der Piste 33 auf, die zuvor von der Feuerwehr mit flammhemmendem Schaum präpariert worden war; für ihr professionelles Verhalten wurde die Crew jetzt geehrt – Foto: Pawel Guraj (Dziękuję bardzo!)

Das polnische Transportministerium hat seinen Zwischenbericht zur Notlandung der LOT Boeing 767-300, SP-LPC, in Warschau am 1. November dieses Jahres vorgelegt.
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LOT least Boeing 767 von AeroSvit


Die Maschine setzte komplett ohne Fahrwerk auf der Piste 33 auf, die zuvor von der Feuerwehr mit flammhemmendem Schaum präpariert worden war; nun wird Ersatz für das beschädigte Flugzeug angemietet- Foto: Pawel Guraj (Dziękuję bardzo!)

Nach der Bauchlandung einer Boeing 767-300ER (SP-LPC) am 1. November, least die polnische Fluggesellschaft LOT nun eine Maschine des gleichen Typs von der ukrainischen Fluggesellschaft AeroSvit als Ersatz.
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Polnischer Präsident ehrt Crew von LOT-Flug 16

Höchste Auszeichnung für die Crew von LOT-Flug 16: Der polnische Präsident Bronislaw Komorowski (5. von links) hat den Flugkapitän der vergangenen Dienstag in Warschau notgelandeten Boeing 767 (SP-LPC), Tadeusz Wrona (6. von links), mit dem „Officer’s Cross of the Order of Polonia Restituta“, dem polnischen Verdienstkreuz am Bande, ausgezeichnet. Der Erste Offizier Jerzy Szwarc (1. von links) und der Chief Purser Jerzy Konofalski erhielten das Ritterkreuz des Verdienstordens, alle übrigen Besatzungsmitglieder das Goldene Verdienstkreuz.
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Flughafen Warschau weiter gesperrt – zahlreiche Flüge ausgefallen


Die Maschine setzte komplett ohne Fahrwerk auf der Piste 33 auf, die zuvor von der Feuerwehr mit flammhemmendem Schaum präpariert worden war – Foto: Pawel Guraj (Dziękuję bardzo!)

Flughafen weiter gesperrt – auch AUA Flüge ausgefallen

Nach der geglückten Notlandung einer Boeing 767-300ER (SP-LPC) am Dienstagnachmittag und der damit verbundenen Sperre des internationalen Flughafens von Warschau (Austrian Wings berichtete), musste allein die polnische LOT heute, Mittwoch, 72 Flüge streichen. Weitere Verbindungen würden von/nach Krakau und Lodz verlegt.
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[U] Notlandung einer Boeing 767 der LOT endet glimpflich

Letzte Aktualisierung: 06. November 2011 / 17:01 Uhr


231 Menschen an Bord
Fahrwerk ließ sich nicht ausfahren
Erfolgreiche Bauchlandung – alle Insassen unverletzt
Angeblich bereits kurz nach dem Start in Newark Hydraulikprobleme
Flughafen Warschau geschlossen – auch Flüge von/nach Wien ausgefallen

Eine Boeing 767-300 (Reg.: SP-LPC) der polnischen LOT, die sich mit 220 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern an Bord als Flug LO 16 von Newark nach Warschau befand, musste Dienstagnachmittag in der polnischen Hauptstadt ohne Fahrwerk notlanden.
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Air France / KLM streicht bis zu 3.000 Stellen

Die französisch-niederländische Air France/KLM Gruppe plant, in den nächsten beiden Geschäftsjahren 2.500 bis 3.000 Stellen zu streichen. Einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung „La Tribune“ (Mittwoch) bestätigte eine Konzernsprecherin.

Auch Air France/KLM musste im März einen Einbruch bei den Passagierzahlen um -9,6 % auf 5,65 Millionen hinnehmen. Die Auslastung sank um -5,5 Prozentpunkte auf 75,5 %.

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Air France-KLM legt erstmals Bauchlandung hin

red AW

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200 Mio. Euro Verlust belasten – Weitere Marktkonsolidierung erwartet

Paris/Wien (pte/27.03.2009/12:10) – Europas größte Fluggesellschaft Air France-KLM http://www.airfrance.com wird 2009 aller Voraussicht nach in die roten Zahlen fliegen. Wie der französisch-niederländische Konzern bekannt gab, rechnet man für das am 31. März endende Geschäftsjahr 2008/2009 mit einem operativen Verlust in Höhe von 200 Mio. Euro. Angesichts dieser ernüchternden Ergebnisse sehen auch die Prognosen für das kommende Jahr düster aus.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens hat sich merklich eingetrübt. Noch im Februar hatte Air-France-Chef Pierre-Henri Gourgeon ein positives Betriebsergebnis in Aussicht gestellt. Analysten zeigen sich von den Prognosen der Airline enttäuscht – diese hatten mit plus 116 Mio. Euro gerechnet, da das Management ursprünglich sogar von einem Ergebnis von einer Mrd. Euro ausgegangen war.

„Erst wenn man abschätzen kann, wann die Finanz- und Wirtschaftskrise zumindest halbwegs überstanden ist, wird es auch den Airlines wieder besser gehen. Da Unternehmen einsparen und Ausgaben für Business-Flüge drosseln, bricht ein wichtiges Kernsegment immer mehr weg“, unterstreicht UniCredit-Analyst Paul Wessely gegenüber pressetext. Laut dem Experten hält der Trend zu Videokonferenzen an, die Face-to-Face-Meetings und damit hohe Ausgaben für Business-Flüge einsparen helfen.

Hinzu kommt auch der nachlassende Welthandel, der das Warentransportvolumen zurückgehen lässt. Die Einschätzung trifft auch auf Air France-KLM zu. „Die ersten Wochen im März zeigen einen weiteren Rückgang“, gab der Konzern bekannt. Für das bevorstehende Geschäftsjahr sei die Krise „ohne Beispiel“ und „ohne jede Voraussehbarkeit“, lässt sich Gourgeon von der Financial Times Deutschland zitieren.

„Auch Air France-KLM ist mit dem Problem konfrontiert, dass das Angebot größer als die Nachfrage ist und man Kapazitäten abbauen muss. Da die Kunden in Zeiten wie diesen sehr preisbewusst sind, lassen sich diejenigen Marktplayer, die über ein Finanzpolster verfügen, auf einen Preiskampf ein“, verdeutlicht Wessely auf Nachfrage von pressetext. Wer diesem Druck nicht standhalten kann und zu schwach ist, wird laut dem Luftfahrtexperten von der Konkurrenz übernommen. Eine Konsolidierung unter den Airlines sei somit kaum wirklich aufzuhalten, so Wessely weiter.

Aktuellen Schätzungen des Luftfahrtweltverbands IATA http://www.iata.com zufolge soll die Branche in diesem Jahr Umsatzeinbußen von insgesamt 4,7 Mrd. Dollar erleiden. Bei Air France-KLM kommt erschwerend hinzu, dass man auf eine weitere Expansion ausgerichtet war und zuletzt in Langstreckenverbindungen investiert hat.

Obwohl die Geschäftsreisen bei Air France-KLM im Januar und Februar dieses Jahres um 20 Prozent zurückgegangen sind, kommt der Konzern mit der Wirtschaftskrise bisher besser klar als die Lufthansa http://www.lufthansa.com . Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Kranich-Airline ein operatives Ergebnis von 1,35 Mrd. Euro. Im laufenden Jahr rechnen die Deutschen zwar mit einem deutlichen Ergebnisrückgang, das operative Ergebnis werde aber deutlich positiv ausfallen, so das Unternehmen. Trotz ihres Marktvorsprungs hadert Air France-KLM wie auch andere Airlines mit den Kerosinkosten.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Konzern einen Großteil seiner Einkäufe zu Festpreisen abgesichert hat, die inzwischen deutlich über den aktuellen Marktpreisen liegen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090303039/). (Ende)

red AW