Alitalia sagt Billigfliegern den Kampf an

Die seit Jänner 2009 vollprivatisierte „Alitalia Neu“ sagt den Billigfliegern den Kampf an. Um ihre eigenen Marktanteile zu erhöhen, will die Fluggesellschaft künftig auch auf Verbindungen zu kleineren Flughäfen, wie Venedig, Turin, Bari, Brindis, Perugia und Catania setzen. Diese kleineren Airports waren bisher die Domäne der Low Cost Carrier.

Ab Mailand Malpensa soll die mit der Alitalia Neu fusionierten Air One als Billigflieger operieren, wohingegen vom Flughafen Mailand Linate auch in Zukunft hauptsächlich klassische Linienflüge, die auf Geschäftsreisende abzielen, angeboten werden.

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Air France-KLM im Aufsichtsrat von „Alitalia Neu“ vertreten

Air France Präsident Jean Cyril Spinetta sowie Peter Hartmann und Bruno Matheau sind einem Bericht der italienischen Zeitung „Sole 24 Ore“ zufolge, zu Aufsichtsratsmitgliedern der „Alitalia Neu“ ernannt worden.

Die niederländisch-französische Airlinegruppe hält 25 % an der privatisierten Alitalia.

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„Alitalia Neu“ – zu geringe Auslastung

Die vollprivatisierte „Alitalia Neu“ kämpft sechs Wochen nach ihrem Neustart mit einer schwachen Auslastung.

Diese betrug im Jänner 09 lediglich 43 %, während es bei der alten Alitalia im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch 64 % waren. Viele Passagiere würden wegen der angeblich „zu hohen Preise“ auf die Bahn umsteigen.

Alitalia-Geschäftsführer Rocco Sabelli sagte, dass man auf eine Auslastung von 65 bis 65 Prozent hinarbeite um die Gewinnschwelle zu erreichen. Dies könne jedoch bis zu zwei Jahre dauern.

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Streikwelle bei „Alitalia Neu“ in Sicht

Bei der seit Mitte Januar 09 operierenden „Alitalia Neu“, könnten Streiks unmittelbar bevorstehen. Da das Konsortium CAI nicht die zugesagte Anzahl von 1689 Flugzeugführern übernommen habe, kündigten die Gewerkschaften für den kommenden März eine Streikserie an.

Laut Gewerkschaften hätten viele Mitarbeiter lediglich befristete Arbeitsverträge erhalten, auch seien Vorschriften zum Schutz arbeitender Mütter missachtet worden.

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„Alitalia Neu“ hebt ab

Heute um 22 Uhr beginnt der Übergang von der alten Alitalia zur „Alitalia Neu“ des CAI-Konsortiums. Von 12. 01. 2009, 22 Uhr, bis 13. 01. 2009, 06:00 Uhr wird die ENAC (italienische Luftaufsichtsbehörde) die „Übergangsarbeiten“ durchführen. In diesem Zeitraum dürfen Flugzeuge der Alitalia weder starten noch landen.

„Altialia Neu“ íst aus einer Fusion der alten Alitalia und der privaten italienischen Fluggesellschaft Air One entstanden und wird täglich rund 600 Flüge anbieten.

Ab September 2009 sollen auch die kürzlich eingestellten Flüge nach Wien wieder aufgenommen werden.

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Lufthansa steigt nicht bei „Alitalia Neu“ ein


Lufthansa wird nicht bei „Alitalia Neu“ einsteigen – Foto: P. Radosta / Austrian Wings

Bereits am 01. Januar 2009 hatte die italienische Zeitung „Milano e Finanza“ berichtet, dass der Einstieg von Air France/KLM bei „Alitalia Neu“ bereits gesichert sei.

Kommentieren wollten dies damals weder das Konsortium CAI noch Air France/KLM.

Heute wurde bekannt, dass Lufthansa kein Interesse an einem Einsteig bei der „Alitalia Neu“ hat. Man habe kein Angebot abgegeben, sondern lediglich ein Konzept zur Zusammenarbeit im Luftfahrtbündnis Star Alliance vorgelegt, bestätigte ein Sprecher in Frankfurt.

Damit gilt der Einstieg von Air France/KLM bei „Alitalia Neu“ als gesichert.

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Air France/KLM als neuer Partner von Alitalia fix

Wie die italienische Wirtschaftszeitung „Milano e Finanza“ in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet, soll Air France/KLM um EUR 310 Millionen 25 % der Anteile an der „Alitalia Neu“ übernehmen.

Intern habe man sich bereits geeinigt, die Unterzeichnung der Verträge solle spätestens am 12. Januar 2009 erfolgen.

Air France/KLM wollte den Bericht nicht kommentieren, seitens der Alitalia verlautbarte man lediglich, dass Air France/KLM „sicherlich zu den Favoriten“ zähle.

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Alitalia will 46 Flugzeuge verkaufen

Insgesamt 46 Flugzeuge aus der Flotte der „alten“ Alitalia, die nicht in die „Alitalia Neu“ ingetriert werden, sollen verkauft werden, um bestehende Verbindlichkeiten der Airline zu tilgen, wie Insolvenzverwalter Augusto Fantozzi mitteilte. Unter anderem müssen 300 Millonen EUR an rechtswidrig erhaltenen Staatsbeihilfen zurückgezahlt werden.

Interessenten müssen bis 29. Januar 2009 ihre Gebote abgeben. Zum Verkauf stehen

  • 2 Boeing 767-300ER
  • 17 MD 81
  • 5 MD 82
  • 14 ERJ 145
  • 8 ATR 42

Experten gehen davon aus, dass es zahlreiche Bieter aus afrikanischen Staaten geben wird. Die neuen Eigentümer müssen sich jedenfalls verpflichten, die Maschinen noch in Italien umlackieren zu lassen.

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„Alitalia Neu“, enstanden aus einer Fusion der alten konkursreifen Alitalia mit der privaten italienischen Fluggesellschaft Air One, startet wie geplant am 13. Januar 2009 ihren Flugbetrieb. Der neue Flugplan wurde bereits vorgestellt.

Geworben wird mit „bester Luftfahrtradition“

So heißt es in einer heute in den größten Tageszeitungen Italiens erschienen Werbung unter anderem:

„Die neue Fluggesellschaft basiert auf den Werten der besten italienischen Luftfahrttradition und bietet ein breites Netz von Flugverbindungen und eine moderne und effiziente Flotte an.“

Die neue Gesellschaft wird rund 12.000 Mitarbeiter beschäftigen und 600 Flüge täglich von bzw. nach Italien durchführen. Im Vergleich dazu hatten die alte Alitalia und Air One zusammen täglich 1.050 Flüge angeboten. Insgesamt 3.250 Arbeitsplätze werden verloren gehen.

Nach wie vor ist man auf der Suche nach einem ausländischen Partner, Verhandlungen werden mit Lufthansa und Air France-KLM geführt, wobei letztere als Favorit gilt und 20 bis 25 % der Anteile übernehmen möchte.

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