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USA: Widerstand gegen immer rigorosere Passagierkontrollen

In den USA rufen Bürgerinitiativen zum Protest gegen die immer schärfer werdenden Passagierkontrollen an Flughäfen auf.

Sie fordern Reisende auf, nach Möglichkeit nicht mehr das Flugzeug zu benutzen um ihren Unmut über neue Abtastmethoden, die von vielen Menschen als "Grabscherei" empfunden werden, auszudrücken.

Die Zeitung "Washington Post" berichtet in diesem Zusammenhang von einer "wachsenden Ablehnung unter Piloten, Flugbegleitern, Bürgerrechtlern und genervten Passagieren, denen die Berührungen zu weit gehen".

Diese seien nach der angeblichen Entdeckung von Paketbomben in Frachtflugzeugen eingeführt worden.

Die großen Pilotengewerkschaften von US Airways und American Airlines haben ihrem Flugpersonal geraten, sich den Kontrollen mittels Körperscanner zu verweigern, da bei häufiger Durchleuchtung ein "bedeutsames Gesundheitsrisiko" bestehe.

Gegenwärtig gebe es in den USA rund 350 Ganzkörperscanner, bis Jahresende soll ihre Zahl auf rund 1.000 anwachsen.

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