International

Boeing: Eine Luftfahrtinstitution wird 100

Heute vor 100 Jahren gründete in den USA William Edward Boeing, Sohn deutscher Einwanderer, den Flugzeughersteller Boeing. Was mit einigen kleinen zunächst eher unbedeutenden Propellerflugzeugen begann, entwickelte sich innerhalb der vergangenen 100 Jahre zum weltweit größten Flugzeughersteller.

Während gründer William Boeing 1937 aus der Firma ausschied, begann mit dem zweiten Weltkrieg und der Entwicklung legendärer Muster wie der B-17 oder B-29 erst die eigentliche Erfolgsgeschichte des US-Unternehmens. Nach Ende des Krieges widmete man sich der Entwicklung von Strahlflugzeugen und schrieb mit der B-52, der Boeing 707, Boeing 727, Boeing 737 und 1969 schließlich mit dem legendären Jumbo Jet Luftfahrtgeschichte.

Die achtstrahlige B-52 - Foto: U. S. Air Force
Die achtstrahlige B-52 - Foto: U. S. Air Force
Boeing 727 - Foto: Lufthansa Archiv
Boeing 727 - Foto: Lufthansa Archiv
Die erste Boeing 737 steht heute im  Museum of Flight in Seattle - Foto: Austrian Wings Media Crew
Die erste Boeing 737 steht heute im Museum of Flight in Seattle - Foto: Austrian Wings Media Crew
Pan Am war Erstkunde für die legendäre 747 - Foto: Archiv AAM
Pan Am war Erstkunde für die legendäre 747 - Foto: Archiv AAM
Die 747-8 ist der jüngste Spross der Jumbo-Familie
Die 747-8 ist der jüngste Spross der Jumbo-Familie

Und auch wenn Boeing heute vor allem im Kurz- und Mittelstreckenbereich die starke Konkurrenz durch das europäische Airbus-Konsortium spürt, so bleibt das Unternehmen aus Seattle doch Weltmarktführer im Bereich der Verkehrsluftfahrt - und produziert außerdem noch Militärhubschrauber, Drohnen, Kampfflugzeuge, Schienenfahrzeuge, Satelliten sowie Komponenten für die Internationale Raumstation (ISS).

Happy Birthday, Boeing!

(red / Titelbild: Eine Boeing 707, das erste strahlgetriebene Verkehrsflugzeug von Boeing, beim Start in Wien - Foto: Archiv AAM)