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Verletzte auf AUA-Flug nach Tel Aviv

AUA A320 - Foto: GF / Austrian Wings Media Crew

Fünf Menschen mussten nach schweren Turbulenzen medizinisch versorgt werden.

Zunächst verlief Flug OS 861 von Wien nach Tel Aviv ereignislos. Doch kurz vor der Nähe des Ziels wurde der Airbus A320 plötzlich von heftigen Turbulenzen erfasst. Vier Passagiere und eine Flugbegleiterin erlitten dadurch leichte Verletzungen. Unter den Verletzten befand sich laut einem Bericht der "Israel Times" auch ein Kind.

Der Airbus sackte innerhalb von Sekunden um 900 Fuß ab und stieg dann sogar 100 Fuß über die ursprüngliche Flughöhe durch die Turbulenzen, wie der "Aviation Herald" berichtet. Der Vorfall ereignete sich demnach im bulgarischen Luftraum.

Nach der Landung wurden die betroffenen Insassen medizinisch versorgt. Der Rückflug nach Wien wurde wegen der technischen Überprüfung der Maschine präventiv gestrichen, die Fluggäste umgebucht.

Eine AUA-Sprecherin bestätigte den Vorfall: "Während des Reisefluges der OS 861 von Wien nach Tel Aviv traten Turbulenzen auf. Vier Passagiere und ein Austrian Airlines Besatzungsmitglied wurden dabei leicht verletzt. Die Crew hat sich entschieden, aufgrund der Nähe und der guten medizinischen Versorgung nach Tel Aviv weiterzufliegen. Außerdem befand sich eine Krankenschwester an Bord. Beim Anflug wurde priorisierte Landung angefordert. Das bedeutet, dass auch medizinischer Notdienst auf die Verletzten gewartet hat. Während des restlichen Fluges kam es zu keinen Turbulenzen mehr. Die Maschine ist normal in Tel Aviv gelandet. Die verletzten Passagiere und das Crewmitglied wurden vor Ort untersucht und konnten das Flughafengelände nach dem Check verlassen."

Wie der scheidende AUA-Chef Kay Kratky heute im Rahmen der Vorstellung seines Nachfolgers erklärte, sei der Airbus A320 mit der Kennung OE-LBM in eine Clear Air Turbulance geraten.

(red)