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US-Flugrettung: Mehrere Unfälle fordern Todesopfer

Bell 407 von Survival Flight, Symbolbild - Foto: Survival Flight

Es wirkt wie eine Serie an Rettungsflug-Unglücken, die momentan mehrere US-Betreiber betreffen. Bislang sind drei Todesopfer zu beklagen.

Gestern, Dienstag, stürzte im Südosten Ohios ein Rettungshelikopter ab. Alle drei an Bord befindlichen Personen kamen dabei ums Leben. Es handelt sich dabei um einen 48jährigen Piloten und zwei Krankenschwestern (33 und 34 Jahre alt). Die Maschine, betrieben von "Survival Flight", war vom Mount Carmel Grove City Hospital gestartet und befand sich auf dem Weg zum Holzer Meigs Hospital in Pomeroy, als der Funkkontakt plötzlich abriss.

Die Polizei lokalisierte das Wrack der Bell 407 schließlich in der Nähe von King Hollow Trail (Vinton County) unweit der Bundesstraße 278.

Ein solches Ambulanzflugzeug vom Typ Beech King Air 200 wird aktuell vermisst - Symbolfoto: Guardian Flight

Heute, Mittwoch, wird indes eine Maschine von "Guardian Flight" vermisst. Die Beechcraft King Air 200 befand sich auf einem Flug von Anchorage nach Kake mit drei Besatzungsmitgliedern (Pilot, Krankenschwester und Sanitäterin) an Bord. Als unmittelbare Maßnahme hat die Gesellschaft ihre gesamte in Alaska stationierte Flotte vorsorglich sofort gegroundet. Such- und Rettungsmannschaften stehen im Einsatz.

Auch in den Abendstunden lagen noch keine Informationen über den Ausgang dieses Zwischenfalls vor.

(red Aig)