Hinweis: Die Gender-Form, welche der Flughafen Graz als Kniefall vor der Politischen Korrektheit in ihrer Aussendung verwendet, wurde von Austrian Wings korrigiert, da diese sinnbefreite Verballhornung der deutschen Sprache von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung sowie zahlreichen Sprachexperten abgelehnt wird. Übrigens: Mehrere deutsche Medien, darunter der "Tagesspiegel", verzichten wieder auf das Gendern, nachdem Konsumenten massiv Widerstand gegen diese sprachliche Dummheit geleistet haben. Austrian Wings fordert das Management und die Presseabteilung des Flughafens Graz auf, wieder zu einer normalen und korrekten deutschen Sprache zurückzukehren, wie sie auch von der Mehrheit der Menschen gewünscht wird, anstatt sprachliche Bevormundung gegen den Willen der demokratischen Mehrheit im Land zu betreiben.
831.095 Passagiere durfte der Graz Airport im vergangenen Jahr betreuen, um knapp 12.000 mehr als 2024. Die Linie schlägt sich mit einem Plus von 0,6 % nieder, der Charterverkehr war mit einem Plus von fast 4 % einmal mehr der Treiber der Entwicklung. In der Fracht freut sich der Flughafen mit 19.500 Tonnen über einen Rekord.
„In diesem gerade für Regionalflughäfen herausfordernden Umfeld sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Graz Airport. „Das Liniensegment hat in den letzten drei Monaten eine eindeutig positive Tendenz gezeigt, was uns für 2026 zuversichtlich stimmt. Mit London haben wir eine zusätzliche Linienverbindung im kommenden Sommerflugplan, nach der bis jetzt eine gute Nachfrage herrscht. Im Privatreisesegment ist die Reiselust ungebrochen, ob Strandurlaub oder Städtereise. Auch die Anzahl der ausländischen Gäste, die über unseren Flughafen nach Graz und in die Steiermark kommen, steigt stetig an. Und mit der kürzlich eröffneten Koralmbahn rückt der Graz Airport als Mobilitätsdrehscheibe ins Zentrum der Area South.“
Entwicklung Non-Aviation und wichtige Schritte in Richtung Klimaneutralität
Der Graz Airport entwickelt sich konsequent über seine klassische Funktion hinaus: Ob Messen, wie z. B. die ReiseZeit von GRUBER-reisen, die größte Reisemesse im Südosten Österreichs, die Gourmetveranstaltung Vollmund oder der große AC Styria Mobilitätskongress Contact mit 750 internationalen Entscheidern und Experten sowie der Leistungsschau von 86 Unternehmen und Institutionen, 2025 hat sich der Graz Airport einmal mehr als Veranstaltungslocation positionieren können. Im Bereich Human Ressources konnte der Flughafen vor kurzem das BGF-Gütesiegel für weitere drei Jahre entgegennehmen.
Nach den großen Meilensteinen elektrische Bodenstromversorgung, Ausbau der E-Ladpunkte sowie Fertigstellung der PV auf dem Parkausdach in jüngster Vergangenheit steht in nächster Zukunft unter anderem die Umstellung auf LED in der großen Gerätehalle und im Segelfliegerhangar an sowie die Anschaffung eines E-Fahrzeugs für den Vorfeldkoordinator, eines elektrischen Trinkwasserfahrzeugs und zweier elektrischer Förderbänder. Ende des letzten Jahres durfte sich der Airport auch wieder über eine ÖKOPRPFIT-Auszeichnung freuen, die insgesamt siebenundzwanzigste.
Ein nächster, bedeutender Schritt ist die geplante PV-Freiflächenanlage am Flughafengelände. Mit einer Leistung von rund 16 MWp in der ersten Ausbaustufe stellt sie mehr als 50 Prozent der größten Einzelmaßnahme des städtischen PV-Masterplans dar. Die Anlage wird auf rund 11 Prozent der Wiesenflächen des Flughafens realisiert und leistet einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Energieversorgung.
„Die Verkehrsentwicklung ist natürlich unser Rückgrat“, informiert Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Graz Airport. „Aber auch andere Themen dürfen nicht außer Acht gelassen werden. So haben wir im letzten Jahr wieder einiges im Umweltbereich bewegen können. Die größten Highlights sind sicher die elektrische Bodenstromversorgung, die wir als erster österreichischer Regionalflughafen umgesetzt haben, und die PV-Anlage auf dem Parkhausdach, die den selbst erzeugten Strom u. a. direkt an die Bodenstromversorgung liefert.“
Neuer zuständiger Vorstand und Einrichtung eines Aufsichtsrats
Nach dem Ausscheiden von Wolfgang Malik Ende 2025 aus den operativen Holding Graz Funktionen und der Generalversammlung des Airports ging die Zuständigkeit in der Generalversammlung des Airports ab 2026 an Mark Perz, Vorstand für die Sparte Mobilität & Freizeit der Holding Graz, über.
Zur strategischen Weiterentwicklung – insbesondere im Kontext der Area South – hat die Holding Graz zusätzlich wieder einen Aufsichtsrat mit ausgewiesenen Luftfahrtexperten eingerichtet. Gemeinsam mit dem Flughafenmanagement liegt der Fokus auf einer wirtschaftlich und strategisch fundierten Positionierung des Graz Airport als leistungsfähige, international vernetzte Drehscheibe.
Die Zahlen im Vergleich:
Aufkommen | 2025 | 2024 | Veränderung in % |
Gesamt Pax | 831.095 | 819.273 | 1,4 |
Linienverkehr Pax | 617.554 | 613.644 | 0,6 |
Charterverkehr Pax | 213.541 | 205.629 | 3,9 |
Gesamtaufkommen – Bewegungen | 10.437 | 10.251 | 1,8 |
Fracht gesamt (in Tonnen) | 19.500 | 18.674 | 4,4 |
General Aviation – Bewegungen | 30.555 | 30.714 | -0,5 |
Vorschau auf Sommer 2026
Im aktuellen Programm sind rund 35 Destinationen vorgesehen:
- 9 Liniendestinationen, davon 6 große Umsteigeflughäfen: Berlin (5x/Woche), Düsseldorf (5x/Woche), Frankfurt (27x/Woche), Hamburg (4x/Woche), Istanbul (3x/Woche), London (neu im Sommerflugplan: 3x/Woche), München (20x/Woche), Wien (20x/Woche), Zürich (5x/Woche)
- 16 Ferienflug-Destinationen: Antalya, Brač, Calvi/Korsika, Heraklion/Kreta, Hurghada, Karpathos, Kefalonia, Kos, Las Palmas/Gran Canaria (bis Ende April und ab Anfang Oktober), Mykonos (24.8.–21.9.), Olbia (neu!) Palma de Mallorca, Paros, Rhodos, Skiathos, Teneriffa (bis Mitte Mai und ab Ende September)
- Einzelflug-/Kurzketten-Destinationen: Bilbao, Bordeaux, Malta, Neapel (3x April bis Mai), Olbia (3x im Oktober), Paphos (2x im Oktober), Paris, Valencia, Varna (4x Mitte April bis Mitte Mai)
Insgesamt sind derzeit rund 35 Destinationen in 14 Ländern direkt ab Graz geplant. „Mit dem hochfrequenten Angebot zu 6 großen Umsteigeflughäfen können unsere Gäste mit einmal Umsteigen mehr als 200 Destinationen weltweit bequem erreichen“, ergänzt Wolfgang Grimus. „Das neue Flugziel Olbia ist eine weitere interessante Bereicherung des abwechslungsreichen Ferienflugplans.“
(red ML / GRZ)