Bauprojekte und Investitionen am Luftfahrtstandort Kärnten
Es geht los – am Flughafen Klagenfurt startet das Jahr der Erneuerungen: Gleich drei Großprojekte werden umgesetzt und ein neuer Hubschrauberstützpunkt für die Einsatzkräfte, ein moderner Hangar und ein neues Business-Terminal für die General Aviation entstehen. Mit einer neuen Zufahrtsstraße werden die südlichen Flughafen-Flächen, die bislang nicht direkt erreichbar waren, erschlossen. Der Abflugbereich wird umgebaut und kann zukünftig auch als große und zusammenhängende Eventfläche genutzt werden.
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber zeigte sich im Rahmen seines Besuches laut dem Airport "beeindruckt" von den ambitionierten Ausbauplänen des Flughafens.
Steigende Passagierzahlen, Frequenzen und Destinationen
Für das Jahr 2026 erwartet der Flughafen Klagenfurt erneut ein Passagierwachstum durch den gezielten Ausbau des Flugplans durch die Airlinepartner. So verstärkt Eurowings die Frequenzen aus Köln von zwei auf drei Flüge pro Woche; Springer Reisen erweitert das Angebot ab Klagenfurt und bietet im heurigen Sommer Flüge sowohl nach Skiathos als auch nach Paros an. Auch Ryanair stockt die Verbindung nach London um 50% auf und fliegt die beliebte Mallorca-Strecke hochfrequent mit fünf wöchentlichen Flügen, womit sich optimale Kombinationsmöglichkeiten in der Urlaubsplanung für alle Reisende erschließen. Austrian Airlines bietet darüber hinaus mehrmals täglich Flüge zum Hub Wien mit kurzen Umsteigezeiten zu über 80 Destinationen weltweit an. Trotzdem liegen die Passagierzahlen auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau.
Flächenentwicklung: Erste Vergaben im ersten Halbjahr 2026 erwartet
Die Entwicklung der Liegenschaften mit über 420.000 Quadratmetern nimmt nach dem Start der europaweiten Ausschreibung im September 2025 konkrete Formen an. In den kommenden Monaten liegt der Fokus darauf, im Rahmen von europaweiten Ausschreibungen die besten Partner für die bestmögliche Entwicklung des Standorts auszuwählen. Ziel ist es, bereits im ersten Halbjahr 2026 die ersten Flächenvergaben zur langfristigen Nutzung erfolgreich abzuschließen.
(red / KLU)