Unsere Passagiere profitieren bereits heute schon von einer durchschnittlichen Wartezeit von nur rund fünf Minuten an den Sicherheitskontrollen – ein europäischer Spitzenwert. Mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen CT-Scanner machen wir den Sicherheitscheck pünktlich zum Ferienbeginn wesentlich unkomplizierter und effizienter. Die moderne Technologie erleichtert den Ablauf für unsere Reisenden und erhöht die Qualität der Sicherheitskontrollen. Damit setzen wir einen weiteren Schritt, um den Flughafen Wien als eines der modernsten und komfortabelsten Drehkreuze in Europa zu positionieren. Für das bevorstehende erste Ferienwochenende empfehlen wir aufgrund des zu erwartenden hohen Reiseaufkommens aber dennoch etwas mehr Zeit für Check-In, Sicherheits- und allfällige Grenzkontrollen einzuplanen und etwas früher am Flughafen zu sein“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.
Modernste Computer-Tomographie liefert detaillierte 3D-Bilder
Im Rahmen eines umfassenden Modernisierungsprojekts wurden alle zentralen Sicherheitskontrollstraßen in allen Terminals am Flughafen Wien mit neuen CT-Scannern ausgestattet. Mit Freitag, 3. Juli 2026, ist dieser Roll out nun flächendeckend abgeschlossen – ab Freitag früh erleben nun alle abfliegenden Passagiere am Wiener Airport die Vorteile der neuen Technologie. 35 neue Geräte wurden dafür angeschafft, das Investitionsvolumen lag bei rund 25 Millionen Euro. Auch in der neuen Terminal 3-Süderweiterung, die im zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen wird, werden die neuen CT-Scanner zum Einsatz kommen. Die neuen Geräte arbeiten mit Computertomographie und erzeugen detaillierte 3D-Bilder des Handgepäcks. Dadurch stehen den Sicherheitskräften sämtliche Informationen zu einem Gepäckstück in einer einzigen Darstellung zur Verfügung. Zusätzlich unterstützen intelligente Algorithmen die Erkennung von Fest- und Flüssigsprengstoffen, während Alarme direkt gegenstandsbezogen auf den Monitoren angezeigt werden.
Hinweise für Passagiere: CT-Scanner nicht an allen Flughäfen verfügbar und vereinzelte Nachkontrollen möglich
Für Reisende wird die Sicherheitskontrolle damit deutlich komfortabler: Elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops sowie Flüssigkeiten bis zu einem Volumen von zwei Litern können im Handgepäck verbleiben und müssen nicht mehr separat herausgenommen werden. Einzelne Artikel wie Lebensmittel, Cremes, Honig, Marmeladen oder Thermoskannen können jedoch Nachkontrollen auslösen. Auch wenn künftig Flüssigkeiten bis zu zwei Litern im Handgepäck mitgeführt werden dürfen, empfiehlt es sich, Flüssigkeiten möglichst in kleineren Behältern zu transportieren. Diese führen erfahrungsgemäß seltener zu Nachkontrollen und ermöglichen einen möglichst reibungslosen Ablauf an der Sicherheitskontrolle. Da außerdem nicht alle Flughäfen bereits CT-Scanner einsetzen, ist es außerdem ratsam, sich über die aktuellen Regelungen am jeweiligen Ziel- oder Transferflughafen zu informieren. Im Hinblick auf das zu erwartende hohe Passagieraufkommen am ersten Ferienwochenende empfiehlt der Flughafen Wien den Reisenden, etwas mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen und für die Reisemodalitäten, wie Check-In, Sicherheits- sowie Grenzkontrollen einzuplanen.
(red CI / EGS / VIE)