International –

Lesetipp: Ron Arad ist seit 40 Jahren vermisst

Seit 40 Jahren lebt die israelische Familie Arad in Ungewissheit. Ron Arad, F-4-Navigator, Ehemann und liebender Vater einer Tochter, kehrte von einem Anti-Terror-Einsatz über dem Libanon nicht zurück. "Militär Aktuell" widmet ihm ein Portrait.

Arabischer und/oder islamistischer Terror begleitet die Menschen in Israel seit der Staatsgründung 1948. Ein starkes Militär, die israelischen Verteidigungskräfte (IDF), sind die Lebensversicherung der einzigen funktionierenden Demokratie nach westlichem Vorbild im gesamten Nahen Osten. Seit dem versuchten Völkermord der Hamas-Terroristen an Israelis am 7. Oktober 2023 steht die IDF 24/7 an mehreren Fronten zur Bekämpfung des Terrors im Einsatz.

Kampf gegen den Terror schon vor 40 Jahren
Es war der 16. Oktober 1986 als Israel als Reaktion auf einen erneuten arabischen Terrorangriff in Israel Luftschläge auf Stellungen von Terroristen im Libanon (die dort vom Staat unbehelligt operieren konnten) fliegen musste. Dabei stürzte eine F-4 Phantom ab. Pilot und Navigator überlebten, doch der Navigator, der Familienvater Ron Arad, fiel in die Hände der Terroristen, die ihn in die Islamische Republik Iran verschleppten. Ron Arad ist seit 40 Jahren vermisst, sein Tod gilt als gesichert.

Das international renommierte Fachmagazin "Militär Aktuell" erzählt aus Anlass des 40. Jahrestages des Verschwindens von Ron Arad die Geschichte dieses Mannes, der mittlerweile dreifacher Großvater wäre - seine Enkelkinder aber niemals kennengelernt hat.

(red)