Der Streit der beiden Piloten im Cockpit von Fly Dubai 1073 mündete in einem Sturzflug mit horrenden Sinkraten. Das Flugzeug führte eine Notlandung in Saudi Arabien durch. In Israel mehren sich die Stimmen, die inzwischen davon ausgehen, dass es sich dabei möglicherweise um einen versuchten Terroranschlag gehandelt haben könnte.
So schreibt die Times of Israel (Deutsche Übersetzung): "Channel 12 und Ynet berichten, dass sich in Israel die Einschätzung durchsetzt, es habe sich bei dem Notfall an Bord des Flydubai-Flugs von Dubai nach Tel Aviv um einen versuchten Terroranschlag gehandelt – wenngleich dies noch nicht abschließend bestätigt werden kann. Der Flug war nach einer heftigen Auseinandersetzung im Cockpit in Saudi-Arabien gelandet. Wie Channel 12 meldet, finden in Israel derzeit intensive Gespräche über den Vorfall statt. Unbestätigten Berichten hebräischer Medien zufolge wird gegen den Kopiloten – einen Omaner – von den saudi-arabischen Behörden ermittelt; er soll den Kapitän (einen Emirater) mit einem Messer angegriffen und versucht haben, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Gleichzeitig werden auch andere Möglichkeiten in Betracht gezogen, darunter eine psychische Krise, die keinen nationalistischen Hintergrund hatte. Bislang liegt keine offizielle Stellungnahme der israelischen, saudi-arabischen oder emiratischen Behörden zu den Umständen des Vorfalls vor."
In arabisch-islamischen Kreisen ist Judenhass weit verbreitet. Da das Flugzeug Israel als Ziel hatte und sich Israelis an Bord befanden, sei ein terroristischer Hintergrund nicht auszuschließen.
(red)