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Vor 15 Jahren: Seilbahnunglück von Kaprun

Bundesheer, ÖAMTC und deutsche Luftrettung mit Helikoptern im Einsatz

Heute vor 15 Jahren kamen bei einem Brand in der Standseilbahn von Kaprun 155 Menschen ums Leben. Es war dies das schwerste Unglück in der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Der Prozess gegen zahlreiche Angeklagte, die die Verantwortung für das Unglück tragen sollten, endete allerdings mit Freisprüchen. Für internationale Rechtsexperten, Hinterbliebene und zahlreiche Prozess-Beobachter ein krasses Fehlurteil, welches es der Republik bequemerweise ermöglichte, sich vor der Haftung und Millionenklagen zu drücken, so die bis heute nicht verstummenden Vorwürfe.  Denn der Brandschutz bei der Standseilbahn sei „schlichtweg ignoriert“ worden, wie auch die wenigen Überlebenden berichten. Da war ein „nicht für den Einbau in Fahrzeugen“ zugelassener Heizlüfter im Führerstand nahe einer Leitung mit hochbrennbarem Hydrauliköl installiert. Da gab es keine Notrufknöpfe im Zug, keine Feuerlöscher, keine Notöffnungen für die Türen. Auch eine Notbeleuchtung im Tunnel und Hinweise auf die Fluchtrichtung fehlten. Trotz brisanter Gutachten, die den Verantwortlichen schwere Versäumnisse anlasteten, gingen alle Manager straffrei aus, nachdem es plötzlich zu einem Gutachterwechsel gekommen war. Und der Richter der den Freispruch fällte ging bzw. geht einer nebenberuflichen Beschäftigung im Tourismus nach. Die Journalisten Hannes Uhl und Hubertus Godeysen haben den Kriminalfall Kaprun untersucht und ihre zum Teil unfassbaren Rechercheergebnisse in einem Buch veröffentlicht.
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Malaysian Boeing 777 - 9M-MRH am Flughafen Frankfurt - Foto: Christian Schenkl

MH17: Wrackteile sollen nun rasch geborgen werden

Rund vier Monate nach dem Abschuss von Flug MH17 über der Ostukraine haben sich die Niederlande, welche die Ermittlungen zu dem Unglück leiten, mit den russischen Separatisten über eine Bergung der Wrackteile geeinigt. Dies war notwendig, da das Gebiet, in dem MH17 abgestürzt ist unter der Kontrolle prorussischer Rebellen steht.
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Jäger verlorener Warbirds – Die Suche nach historischen Flugzeugwracks (1)

Die Namen sind allen Warbird-Enthusiasten wohl bekannt: Mustang, Lightning, Corsair, Hellcat, Wildcat, Zero, Stuka, Messerschmitt, Focke Wulf! Einst flogen sie zu Hunderten und Tausenden über den Kriegsschauplätzen auf aller Welt, duellierten sich, brachten Verwüstung und Tod, oftmals nicht nur für ihre Gegner, sondern auch für ihre eigenen Piloten und Besatzungen. Sie stürzten in Seen und Meere, zerschellten in Wüsten und Eislandschaften oder verschwanden einfach spurlos. Dann, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945, wurden sie plötzlich nicht oder nur mehr in kleinen Stückzahlen gebraucht. Konnten die Luftwaffen nur wenige Monate zuvor nicht genug von ihnen in ihren Reihen wissen, waren sie plötzlich „surplus to requirements“ – überflüssig.
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Mil Mi-26 bei der Bergung des Sea King - Foto: ACS

Rettungshubschrauber musste „gerettet“ werden

Die Firma Air Charter Service (ACS) wurde kürzlich mit der Bergung eines Hubschraubers vom Typ Westland Sea King beauftragt. Dieser ist nach einer harten Landung mit beschädigtem Fahrwerk auf einer Bergkuppe am nördlichen Polarkreis gestrandet und konnte nicht mehr sicher zur seiner Basis zurück fliegen.
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Spitfire - Foto: Phil Weber

Suche und Bergung von vergrabenen Spitfire in Burma läuft an

Aus ursprünglich 20 sind mittlerweile etwa 120 Spitfire geworden, die in Kisten verpackt zu Ende des Zweiten Weltkrieges in Burma vergraben worden sein sollen. Jetzt machte sich Hobbyhistoriker und Landwirt David Cuncall mit einem Team auf nach Burma um den aviatischen Schatz zu bergen. Zu diesem Team zählt auch Stanley Coombe, ein Veteran der britischen Streikträfte, der 1945 in Burma stationiert war.
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Crew von Christophorus 2 hilft bei Rettung von Mann aus Donau

Christophorus Notarzthubschrauber im Einsatz - Foto: Austrian Wings Media Crew
Christophorus Notarzthubschrauber im Einsatz – Foto: Austrian Wings Media Crew

Über eine rundum gelungene Rettungsaktion konnte sich die Crew des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus 2 am Sonntag freuen. Ausflüglern, Feuerwehr und dem ÖAMTC-Team war es gemeinsam gelungen, einen 51-jährigen Mann vor dem Ertrinken zu retten.
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Austrian Wings TV-Tipp: 28. 08., 18:15 Uhr Dokupedia, ATV

Der Tiefe entrissen – Die Bergung des US-Jagdbombers P47 aus dem Traunsee – Foto: Pölzer / www.tecdive.org

Am 8. Mai 1945 geht der amerikanische Pilot Henry Mohr in Kitzingen als letzter Verlust der US-Luftwaffe über österreichischem Boden im Zweiten Weltkrieg in die Geschichte ein. Beim Überfliegen des Konzentrationslagers Ebensee stürzt er in den benachbarten Traunsee. Mohr kann sich zwar retten, aber der US-Jagdbomber P47 bleibt für knapp 60 Jahre in der Tiefe gefangen.

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Flugzeugwrack aus Zweitem Weltkrieg in Wels gefunden

Jetzt endlich online: Fotoreportage „100 Jahre Luftfahrt in Wels“!

Im Rahmen der Untersuchung des Flugplatzgeländes in Wels auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg für das bevorstehende AC/DC Konzert, hat die Munitionsbergungsfirma Laakirchen heute das Wrack eines Flugzeuges und eine Bierflasche aus dem Jahr 1941 geborgen.

Dem Vernehmen nach soll es sich dabei um die Überreste einer Ju 87 „Stuka“ handeln.

(red)