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Air Berlin muss sich Geld zu hohen Zinsen leihen

Die NIKI-Konzernmutter Air Berlin musste sich zu einem hohen Zinssatz erneut frisches Geld ausleihen. Medienberichten zufolge stellten Anleger der zweitgrößten deutschen Airline 50 Millionen Euro, verzinst zu 11,5 Prozent zur Verfügung.

Damit stockt Air Berlin ihre bereits vor einem Jahr gezeichnete Anleihe von 100 auf insgesamt 150 Millionen Euro auf.

Das Geld solle für "allgemeine Unternehmenszwecke" verwendet werden, heißt es. Bereits zur Jahresmitte war die Eigenkapitalquote des Unternehmens auf ein "besorgniserregendes Niveau" von vier Prozent gesunken, wie Analysten erklärten.

Unter anderem durch den Verkauf von Flugzeugen will Air Berlin ihre Finanzsituation wieder verbessern und zunächst die Eigenkapitalquote auf 11 Prozent anheben.

(red)