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Neue Destinationen bei Turkish Airlines

A330 von Turkish Airlines, Symbolbild - Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Dieses Jahr kommen beim türkischen Star Alliance Mitglied Turkish Airlines neue Reiseziele wie Bali, Mexico City und Cancún, Port Harcourt, Pointe-Noire, Luxor, Bur Sudan and Rovaniemi dazu, wie die Fluggesellschaft bekannt gab.

In Österreich stehen Reisenden 3 Flughäfen -Wien, Graz und Salzburg - zur Verfügung, um über das globale Drehkreuz Istanbul diese Destinationen zu erkunden.

In der Geschichte von Turkish Airlines markiert 2019 ein wichtiges Jahr. Die Eröffnung des neuen hochmodernen Mega-Flughafens in Istanbul - dutzende Arbeiter starben beim Prestigeprojekt des von vielen Kritikern auch als Diktator bezeichneten türkischen Präsidenten Erdogan - und dem 30-jährigen Jubiläum des vorteilhaften Vielfliegerprogramms Miles&Smiles bedeuten nur zwei wichtige Meilensteine, die neben vielen weiteren Initiativen eine neue Ära für die Airline einläuten, wie es in einer Presseerklärung von Turkish Airlines heißt.

Im vergangenen Jahr erweiterte die Fluggesellschaft ihr einmaliges Angebot mit der Aufnahme von Flügen nach Zielen wie Freetown, Samarqand, Aqaba, Krasnodar, Moroni, Banjul und Lusaka, die über Istanbul mit Turkish Airlines erreicht werden können. Seit April gehören auch Marrakesch, die ehemalige Hauptstadt Marokkos, die sich zu einem der beliebtesten Touristenzentren der Welt entwickelt, und die Stadt Schardscha, die nach Abu Dhabi und Dubai das dritte Ziel von Turkish Airlines in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist, zum Streckennetz von Turkish Airlines.

Turkish Airlines fliegt ihre Gäste mit - nach eigenen Angaben - erstklassigem Service zu über 300 Zielen in über 120 Ländern. Mit den neuen Destinationen in Indonesien, Mittelamerika, Finnland und Afrika baut die Airline ihre Spitzenposition bei den angeflogenen Ländern und internationalen Zielen weiter aus.

Aufholbedarf bei Flugsicherheit
Während das Bord- und Passagierservice von Turkish Airlines einhellig positiv bewertet wird, gibt es bei der Sicherheit deutlich Luft nach oben. Turkish Airlines geriet in der Vergangenheit immer wieder durch auffällig viele Un- und Zwischenfälle ins Kreuzfeuer der Kritik von Fachleuten. Teilweise ereigneten sich zwei Tailstrikes in einem Monat, mehrfach führten Pilotenfehler zu Unfällen mit Toten. Zuletzt im Jänner 2017 als ein für Turkish Airlines im Wetlease fliegender Boeing 747-Frachter einer anderen türkischen Fluggesellschaft verunglückte – Turkish Airlines wollte die nachfolgende Berichterstattung daraufhin zensurieren lassen.

(red / TK)