Österreich

Heli Austria will bei griechischer Luftrettung mitmischen

Ein Bell 412 von Heli Austria, Symbolbild - Foto: Elisabeth Klimesch GNU 1.2 / Wikipedia

Unternehmer Roy Knaus zieht es gen Süden.

Der Unternehmer Roy Knaus streckt seine Fühler in Richtung Süden aus. Demnach plant er mit seiner Firma Heli Austria, in Kooperation mit lokalen Krankenhäusern und Privatversicherungen einen Flugrettungsdienst im Land der Hellenen aufzubauen. Geplant seien auch Transferierungen zwischen den Krankenhäusern.

Heli Austria macht ist in den vergangenen Jahren immer wieder aufgrund von Zwischen- und Unfällen in die Schlagzeilen geraten. Erst gestern war bekannt geworden, dass ein Helikopter des Unternehmens - zum wiederholten Male - eine Außenlast verloren hat. Im August 2017 etwa stürzte "Martin 4" bei einem Einsatz am Großglockner ab. Wie durch ein Wunder erlitt durch den Unfall niemand schwerwiegende Verletzungen, allerdings stellte sich unter anderem heraus, dass das gesetzliche Wartungsintervall der Maschine überschritten war, wenngleich dies nicht unfallkausal gewesen sein dürfte.

Heli Austria ging 2008 aus der im Jahr zuvor in die Insolvenz geschlitterten Gesellschaft "Knaus Helicopter GmbH" hervor. Die Unternehmen gerieten in den vergangenen 27 Jahren immer wieder durch Zwischenfälle und auch Unfälle mit teils tödlichem Ausgang in die Schlagzeilen. Vor zehn Jahren etwa war der Firma zudem zeitweilig die Außenlandegenehmigung in Tirol entzogen worden.

(red)