International

Eurowings und Germanwings stellen Flugbetrieb ein

Fotos: Austrian Wings Media Crew

Lediglich Evakuierungsflüge werden noch durchgeführt.

Aufgrund der immer stärkeren Ausbreitung des Coronavirus und den damit verbundenen Buchungsrückgängen sowie zahlreichen Einreisebeschränkungen plant Eurowings ab dem 25. März 2020 eine weitere deutliche Verringerung der angebotenen Flugkapazität. Abhängig von der weiteren Entwicklung wird das angebotene Programm vorübergehend auf etwa zehn Prozent der bisherigen Kapazitäten reduziert. Die Flugstreichungen werden sukzessive in den Buchungssystemen umgesetzt und betroffene Fluggäste ab sofort über Änderungen und Umbuchungsmöglichkeiten informiert.
 
Rückholer-Flüge für 20.000 Passagiere 
Einen Schwerpunkt im reduzierten Flugplan bilden weiterhin die Rückholer-Flüge aus den wichtigsten Urlaubsregionen, mit denen Eurowings europäischen Staatsbürgern eine sichere Rückkehr in ihre Heimatländer ermöglicht. Bereits in den letzten Wochen hat Eurowings auf mehr als 100 Flügen rund 20.000 Passagiere nach Hause geflogen. Darüber hinaus stellt die Airline als Marktführer an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn eine Grundversorgung an innerdeutschen Verbindungen sowie an Flügen zu ausgewählten europäischen Metropolen sicher.
 
Germanwings und Eurowings Europe pausieren vorübergehend 
Aufgrund all der Einreiseverbote und Ausgangssperren werden die beiden Flugbetriebe Germanwings und Eurowings Europe, die im Auftrag von Eurowings fliegen, vorübergehend ihre Flugzeuge am Boden lassen und pausieren. Auch der Flugplan von Eurowings Deutschland wird stark zurückgeführt – mit Ausnahme der Rückholer-Flüge und der erwähnten Grundversorgung an großen deutschen Stationen.

Die Maßnahmen dienen dazu, die finanziellen Folgen des Nachfrageeinbruchs zu verringern. Sie ergänzen die bereits geplanten Einsparungen im Personalbereich, bei Sachkosten und Projektbudgets sowie weitere Liquiditätsmaßnahmen. Zum Thema Kurzarbeit ist Eurowings derzeit in konstruktiven Gesprächen mit den Betriebspartnern und Gewerkschaften, teilte das Unternehmen mit.

(red / EW)