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Covid-19: Air France Gruppe bereitet sich auf Impfstoff-Transport vor

Symbolbild - Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Seit der 3. Märzwoche 2020 hat Air France KLM Martinair Cargo alle Anstrengungen unternommen, um sein globales Luftfrachtnetz und wichtige Lieferketten aufrechtzuerhalten. Dies war schon immer von entscheidender Bedeutung, vor allem aber seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie, um sicherzustellen, dass sowohl Gesundheitseinrichtungen als auch Privatpersonen Zugang zu Medikamenten, medizinischen Geräten, persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und anderen kritischen Produkten haben. In den letzten Monaten wurden ungefähr 6.000 reine Frachtflüge durchgeführt. Air France KLM Martinair Cargo bedient derzeit nach eigenen Angaben mehr als 100 Langstreckenziele.

Eine der nächsten logistischen Herausforderungen wird die weltweite Verteilung der Covid-19-Impfstoffe sein. Anfang dieser Woche gab der amerikanische Pharmakonzern Pfizer zusammen mit dem deutschen Partner BioNTech große Erfolge bei der ersten Zwischenanalyse aus der Phase-III-Studie seines Covid-19-Impfstoffkandidaten bekannt.

In Bezug auf das Volumen wird die Verteilung der Impfstoffe eine beispiellose logistische Operation sein. Erste Erwartungen gehen davon aus, dass weltweit rund 15 Milliarden Impfstoffe vertrieben werden müssen. Viele davon müssen auch bei sehr niedrigen Temperaturen verteilt werden. Der Pfizer-Impfstoff muss tiefgefroren (bei -70 Grad Celsius) aufbewahrt werden.

(red / AF-KL)