Mitte November führte eine Boeing 737-800 (EI-ENG) der Billigfluggesellschaft Ryanair einen Flug von Mailand nach Faro durch. Bei der Landung setzte das Flugzeug hart mit fast 1,7G auf. Dadurch hatte das rechte Triebwerk Bodenkontakt.
Doch das fiel offenbar niemandem im Cockpit auf. Auch beim obligatorischen Outside-Check vor dem Abflug bemerkte keiner der Piloten die vorhandenen Schäden. Selbst bei der nachfolgenden technischen Inspektion am Abend wurde die Beschädigung nicht entdeckt. So flog die Maschine noch insgesamt vier Flüge, ehe endlich jemandem die Beschädigungen an der Verkleidung von Triebwerk Nummer 2 auffielen. Erst nach gut 24 Stunden wurde das Flugzeug außer Dienst gestellt und der Wartung für Reparaturmaßnahmen zugeführt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Ryanair in die Kritik gerät.
(red)