Österreich

Gedenken an Opfer des Achensee-Absturzes vor 15 Jahren

Die Unglücksmaschine auf der Flugeinsatzstelle Innsbruck, 2008 - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Am 30. März 2011 stürzte ein EC 135 der Flugpolizei in den Achensee, Tirol. Alle vier Menschen an Bord starben. Die Unglücksursache konnte nie vollständig geklärt werden.

Der Hubschrauber mit der Kennung OE-BXF hatte von der Flugeinsatzstelle Innsbruck aus einen AGM-Einsatzflug durchgeführt. Neben dem sehr erfahrenen und sicherheitsbewussten Piloten waren zwei weitere österreichische Beamte und ein Schweizer Polizist an Bord. Der EC 135 befand sich bereits auf dem Rückweg nach Innsbruck, als er aus dem langsamen Horizontalflug plötzlich abkippte, in einen steilen Sinkflug überging und in den Achensee stürzte.

Die Flugpolizei bildete gemeinsam mit externen Experten eine eigene Kommission und kam zu dem Schluss, dass entweder

  • eine akute gesundheitliche Beeinträchtigung des Piloten,
  • Vogelschlag oder
  • Flicker Vertigo

zum Absturz geführt hatten. Dieser Bericht findet in der Fachwelt weitgehend Zustimmung.

Ende Februar 2026 erschien das Buch "Der Unglücksflug von Police Foxtrot - das Rätsel um den Achensee-Absturz", in dem sich der Autor akribisch mit dem Unglück auseinandersetzt und erwiesenermaßen falsche Medienberichte zum Absturz widerlegt.

Das Sachbuch zum Unglück; eine Rezension lesen Sie demnächst auf Austrian Wings.

Das Austrian Wings Team erinnert am heutigen 15. Jahrestag der Katastrophe an die vier Männer, die im Dienste der öffentlichen Sicherheit bei diesem Absturz ums Leben gekommen sind. Mehrere von ihnen waren Familienväter. Beim Absturz der OE-BXF am 30. März 2011 starben:

  • Markus Pumpernick, Luftfahrzeugführer
  • Stephan Lechner, Flight Operator der Flugpolizei
  • Herbert Fürrutter, Angehöriger des Landespolizeikommandos Tirol
  • Stefan Steiner, Schweizer Grenzpolizist

Ehre ihrem Andenken!

(red, CvD)