Rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Luftfahrt, Kultur und Tourismus nahmen an der Veranstaltung teil und diskutierten die Zukunft des Luftfahrtstandorts Salzburg im internationalen Wettbewerb.
Im Mittelpunkt stand das 100-jährige Bestehen des Flughafens Salzburg und seine Rolle als verbindendes Element zwischen Kultur, Tourismus und Wirtschaft. Unter dem Titel „Ein Flughafen als Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft – seit 100 Jahren“ wurde die Bedeutung des zweitgrößten österreichischen Verkehrsflughafens für die regionale und internationale Standortentwicklung beleuchtet.
Am Podium vertreten waren unter anderem Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus), Bettina Ganghofer (CEO Flughafen Salzburg), Julian Jäger (Präsident der Aviation Industry Austria und Vorstand der Flughafen Wien AG), Edi Wolfensberger (COO Eurowings), Stephan Erler (Country Manager Germany & Switzerland, easyJet), Alexander Vagacs, (Chairman Avcon Jet), Leo Bauernberger (Geschäftsführer Salzburger Land Tourismus), Thomas Maierhofer (Vorstand Gletscherbahnen Kaprun AG), Lukas Crepaz (Kaufmännischer Direktor Salzburger Festspiele), Klaus Grabler (Geschäftsführer Manova GmbH) sowie Peter Malanik (Geschäftsführer Aviation Industry Austria).
„Luftfahrt ist für Österreich weit mehr als Mobilität. Sie ist ein zentraler Standortfaktor, verbindet unser Land mit internationalen Märkten und macht Österreich für Gäste, Betriebe und Regionen erreichbar. Flughäfen sind dabei die Eingangstore zu unserem Land und prägen oft den ersten Eindruck, den Menschen von Österreich gewinnen. Salzburg zeigt seit 100 Jahren eindrucksvoll, wie eng Luftfahrt, Tourismus, Kultur und Wirtschaft miteinander verbunden sind. Gerade in herausfordernden Zeiten brauchen wir starke Flughäfen und verlässliche Flugverbindungen, damit Österreich wettbewerbsfähig, erreichbar und als Tourismusland erfolgreich bleibt“, so Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus.

„Die Luftfahrt ist ein zentraler Motor für Wertschöpfung, Beschäftigung und globale Vernetzung. Gerade für export- und tourismusgetriebene Regionen ist eine leistungsfähige Fluganbindung unverzichtbar – das zeigt sich am Beispiel des Flughafen Salzburg besonders deutlich“, unterstrich Julian Jäger, Präsident der Aviation Industry Austria und Vorstand der Flughafen Wien AG in seinem Vortrag.
Peter Malanik, Geschäftsführer der Aviation Industry Austria ergänzte: „Salzburg ist eine weltweit exzellent etablierte Kultur- und Tourismusdestination und die internationale Anbindung durch den Flughafen spielt dafür eine essenzielle Rolle. Das zeigt, wie eng Luftfahrt, Tourismus und kulturelle Entwicklung miteinander verknüpft sind. Globale Erreichbarkeit ist heute ein entscheidender Faktor für internationale Sichtbarkeit und wirtschaftlichen Erfolg von Regionen.“
Tourismus, Wirtschaft und Luftfahrt als Wachstumstreiber
„100 Top-Gäste aus der Luftfahrt und 100 Jahre Flughafen Salzburg – das passt hervorragend zusammen. Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern und bereits im Vorfeld so viel positive Resonanz aus der Salzburger Bevölkerung zu spüren. Gleichzeitig erleben wir in der Luftfahrt äußerst volatile, ja turbulente Zeiten: Geopolitische Konflikte verengen Lufträume, Standortkosten steigen ebenso wie der Kerosinpreis. Umso wichtiger ist es, dass wir in Salzburg mit einem starken Destinationsportfolio gut aufgestellt sind und mit all unseren Partnern in der Luftfahrt und im Tourismus an einem Strang ziehen. Beide – Tourismus und Luftfahrt - sind dabei unverzichtbar. Diese enge Zusammenarbeit ist keine Selbstverständlichkeit und ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unsere Zukunft“, betonte Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin Flughafen Salzburg, in ihrer Eröffnungsrede.
AI Austria: Aviation Industry Austria – Dachverband der Österreichischen Luftfahrtindustrie:
Der Dachverband Aviation Industry Austria ist die größte Interessensvertretung der österreichischen Luftfahrt. Die Organisation bündelt Interessen der Luftfahrtindustrie wie etwa Flughäfen, Airlines, Luftfahrtzulieferindustrie und Business Aviation und vertritt derzeit direkt oder indirekt rund 100 Mitgliedunternehmen. Nähere Infos unter www.aiaustria.at.
(red / AIA)