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Fly Dubai Islamist wollte Flugzeug auf Flughafen Ben Gurion stürzen lassen

Symbolbild Fly Dubai - Foto: GF / Austrian Wings Media Crew

Immer mehr Details kommen zum Islamisten-Co-Piloten von Fly Dubai Flug 1073 ans Licht.

Der islamistische Terrorist - er hatte am 30. September 2026 versucht, eine Boeing 737 MAX von Fly Dubai auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv in seine Gewalt zu bringen - erklärte bei seinen Einvernahmen, dass er die Maschine übernehmen wollte. Deshalb habe er nach einem letzten Gebet versucht, den Kapitän zu ermorden (mutige Passagiere konnten das zum Glück verhindern). Danach wollte er den Landeanflug auf Tel Aviv zunächst wie geplant durchführen, die Maschine dann aber in letzter Sekunde in das Terminalgebäude des Flughafens von Tel Aviv steuern. Israel erklärte zwischenzeitlich, dass Kampfflugzeuge aufgestiegen seien und die Maschine im Ernstfall abgeschossen hätten. Fraglich ist aber, ob Israel die Situation überhaupt richtig erkannt hätte, wenn der Terrorist beim Versuch, das Flugzeug zu übernehmen, nicht von Passagieren überwältigt worden wäre.

Weiters gab der festgenommene Islamist bei den Verhören an, dass er schon vor seiner Einstellung bei Fly Dubai den Plan dieses islamistischen Terroranschlages hatte. Nach seiner Kündigung bei Oman Air - die Airline hatte den muslimischen Mann wegen seines religiösen Fanatismus als "Sicherheitsrisiko" eingestuft und nicht mehr fliegen lassen - habe er sich deshalb gezielt eine Fluglinie gesucht, die nach Tel Aviv fliegt.

Diese brisanten Aussagen werfen einmal mehr ein schlechtes Licht auf die Emirates Schwestergesellschaft Fly Dubai und ihre Personalpolitik. Denn noch immer ist die Frage ungeklärt, wie Fly Dubai einen Islamisten als Pilot einstellen konnte, der von einer anderen arabischen Airline schon zum "Sicherheitsrisiko" deklariert worden war.

Dem in Haft sitzenden Islamisten droht in Saudi Arabien die Todesstrafe. Außerdem hat Israel seine Auslieferung beantragt.

Text: Patrick Huber