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Fly Dubai 1073: Muslimischer Co-Pilot aus dem Oman soll als "religiöser Extremist" im Unternehmen bekannt gewesen sein

Im Cockpit von Fly Dubai saß auf Kurs 1073 offenbar ein verhaltensauffälliger religiöser Fanatiker. Symbolbild Fly Dubai - Foto: SP / Austrian Wings Media Crew

Immer mehr Indizien im Fall von Fly Dubai 1073 deuten auf einen islamistisch motivierten Terroranschlag hin. Ein Kollege jenes Co-Piloten, der den Terroranschlag ausführen wollte, beschreibt den Mann aus dem Oman jetzt als "religiösen Extremisten". Trotzdem durfte er im Cockpit sitzen und Passagiere fliegen - noch dazu auf der Strecke nach Israel.

Wie die "Hindustan Times" unter Berufung auf den israelischen Journalisten Yosef Yisrael  berichtet, sei der Co-Pilot schon früher im Kollegenkreis als religiöser Fanatiker aufgefallen. Ein anderer Pilot von Fly Dubai habe gegenüber Yisrael ausgeführt, dass der Co-Pilot von Fly Dubai Kursnummer 1073 am 30. September 26 generell "ungewöhnlich" gewesen sei. Der Mann habe ein "extrem religiöses Verhalten an den Tag gelegt". Zitat: "Er betete den ganzen Tag über exzessiv und weigerte sich, Frauen die Hand zu geben." 

Der mutmaßliche Terrorist flog erst seit acht Monaten für die arabische Billigfluggesellschaft, eine Schwesterairline von Emirates. Das auffällige Verhalten war für die Airline offenbar kein Grund, ihn vom Flugdienst auszuschließen.

Hintergrund
Der Co-Pilot von FZ 1073, ein Omani (die Bevölkerung des Oman besteht zum Großteil aus Arabern) ist laut Überzeugung Israels ein islamistischer Terrorist gewesen. Einträge in seinen Social Media Profilen erhärten diesen Verdacht nun. Unter Berufung auf offizielle Kanäle berichtet die "Times of Israel" heute, dass der Co-Pilot der Fly Dubai auf einem seiner Social Media Profile davon sprach "Juden zu töten".

Screenshot "Times of Israel", 1. Oktober 2026

"Das war eine Person, die bereit war, Selbstmord zu begehen. Seine Social-Media-Konten belegen eindeutig, dass er sich der dschihadistischen Ideologie zugewandt und radikalisiert hat. Er spricht davon, Juden zu töten", zitierte die "Times of Israel" einen israelischen Beamten.

Als Folge der Attacke des omanischen Co-Piloten auf den Kapitän geriet Fly Dubai 1073 in einen gefährlichen Sturzflug, bei dem die Boeing 737 MAX schwer beschädigt wurde. Der Kapitän entriegelte trotz schwerster Verletzungen noch die Cockpittüre. Nur dadurch konnten tapfere Passagiere den Co-Piloten überwältigen.

Für Israel steht fest: Der versuchte Anschlag auf Fly Dubai 1073 und seine überwiegend israelischen Insassen durch den omanischen Co-Piloten war islamistischer Terror. Premierminister Benjamin Netanyahu sagte in einem auf X veröffentlichten Video, dass Israel wisse, dass der Co-Pilot eine "islamistische Indoktrination" durchlaufen habe.

Generell ist Judenhass in der arabisch-muslimischen Welt weit verbreitet. Außerdem warnte der Islamexperte Hamed Abdel-Samad schon vor gut 10 Jahren vor der Gewaltbereitschaft radikaler Muslime.

Laut dem deutschen Terrorexperten Paul Neumann könnte der Anschlagsversuch durch den Co-Piloten auch militärische Konsequenzen haben. Das sagte er im Gespräch mit dem bekannten deutschen Journalisten Paul Ronzheimer.

(red)