Der 24. März 2015 ist ein schwarzer Tag in der Geschichte der deutschen Luftfahrt. An diesem Tag sperrte der psychisch kranke Erste Offizier Andreas Lubitz den Kapitän Patrick Sondenheimer aus dem Cockpit von Germanwings 9525 aus und steuerte den Airbus anschließend gezielt gegen einen Berg. Neben dem Mörder Lubitz starben auch alle weiteren 149 unschuldigen Menschen an Bord. Obwohl der Fall forensisch ohne jeden Zweifel aufgeklärt ist, halten sich bis heute wilde (Verschwörungs-) Theorien zum Absturzhergang, zum Teil von der Familie des Täters befeuert und/oder in Umlauf gebracht. In seinem international viel beachteten Buch "Germanwings Flug 9525 - Absturz in den französischen Alpen" widerlegt der langjährige Austrian Wings Autor Patrick Huber die gängigsten Verschwörungstheorien anhand wissenschaftlicher Fakten.

Etliche Angehörige der Lubitz-Opfer halten die Bundesrepublik Deutschland für haftbar, da der flugmedizinische Sachverständige Andreas Lubitz für flugtauglich erklärt hatte, obwohl dieser in der Vergangenheit seine Ausbildung wegen Suizidtendenzen unterbrechen musste. Mehr als 11 Jahre nach dem Absturz von Germanwings 9525 wies jetzt das Landgericht Braunschweig die vorerst letzte Klage von Hinterbliebenen ab, die höheres Schmerzensgeld gefordert hatten.
Die Kläger wollen nun eine mögliche Berufung prüfen.
(red )