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"Washington Post": Flugbegleiter wollten Terroristen von Fly Dubai 1073 befreien

Fly Dubai stellte einen Islamisten als Co-Pilot ein, der zum Terroristen wurde. Die Kabinenbesatzung des betreffenden Fluges soll dann versucht haben, die Freilassung des Mannes zu erwirken. Fly Dubai lehnte laut "Washington Post" einen Kommentar zum Verhalten des Flugbegleiter ab, Symbolbild - Foto: SP / Austrian Wings Media Crew

Der islamistische Co-Pilot von Fly Dubai 1073 wollte den Kapitän abstechen und dann die Maschine als fliegende Bombe zum Absturz bringen, um die rund 170 jüdischen Passagiere zu töten. Trotzdem wollten die Flugbegleiter den Mann freilassen. Das berichtet jetzt die "Washington Post" unter Berufung auf Augenzeugenberichte.

Die Geschichte von Fly Dubai 1073 ging um die Welt. Ein Co-Pilot, der im Oman als islamistischer Gefährder bekannt war, wurde von Fly Dubai eingestellt und am 30. September auf dem Flug nach Israel geschickt. Im saudischen Luftraum versuchte der Terrorist dann, seinen indischen Flugkapitän mit der Feueraxt aus dem Cockpit zu ermorden. Der wehrte sich, öffnete trotz massivem Blutverlust noch die Cockpittüre. Nur deshalb konnten Passagiere den Terroristen überwältigen und aus dem Cockpit entfernen.

Dann geschah das Unfassbare: Wie die "Washington Post" unter Berufung auf Augenzeugen, darunter Passagier Daniel Schlichter (59), berichtet, wollten die Flugbegleiter, dass die Passagiere den Terroristen wieder freilassen. Die lehnten das ab, verweigerten den Flugbegleitern den Zugang zum Terroristen und bewachten ihn bis zur Landung.

Die "Washington Post" fragte bei der Fly Dubai um ein Statement an. Man wollte das Verhalten der Kabinenbesatzung dort nicht kommentieren.

(red)