Die Geschichte von Fly Dubai 1073 ging um die Welt. Ein Co-Pilot, der im Oman als islamistischer Gefährder bekannt war, wurde von Fly Dubai eingestellt und am 30. September auf dem Flug nach Israel geschickt. Im saudischen Luftraum versuchte der Terrorist dann, seinen indischen Flugkapitän mit der Feueraxt aus dem Cockpit zu ermorden. Der wehrte sich, öffnete trotz massivem Blutverlust noch die Cockpittüre. Nur deshalb konnten Passagiere den Terroristen überwältigen und aus dem Cockpit entfernen.
Dann geschah das Unfassbare: Wie die "Washington Post" unter Berufung auf Augenzeugen, darunter Passagier Daniel Schlichter (59), berichtet, wollten die Flugbegleiter, dass die Passagiere den Terroristen wieder freilassen. Die lehnten das ab, verweigerten den Flugbegleitern den Zugang zum Terroristen und bewachten ihn bis zur Landung.
Die "Washington Post" fragte bei der Fly Dubai um ein Statement an. Man wollte das Verhalten der Kabinenbesatzung dort nicht kommentieren.
(red)