Pan Am Boeing 707-121 Foto Boeing

Pan Am 214: Tödlicher Blitzschlag

Wind und Wetter, selbst heftige Gewitter, stellen für moderne Flugzeuge heute nur noch verhältnismäßig geringe Gefahren dar. Sogar einen direkten Blitzeinschlag überstehen Verkehrsflugzeuge ohne gröbere Schäden, keinesfalls stürzen sie deshalb ab. In den Anfängen der Fliegerei war das anders, die Piloten wussten das und mieden deshalb Gewitter tunlichst. Mit Einführung der großen Jets schien die Gefahr aber geringer geworden zu sein, bis der Absturz einer Pan Am 707 vor genau 50 Jahren, am 8. Dezember 1963, alle 81 Menschen an Bord das Leben kostete.
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Ecuatoriana_Boeing_707-321C_Perry Hoppe Wiki Commons

Boeing 707: Ziviler Jet-Veteran fliegt nach 55 Jahren in den Ruhestand

Als die erste Boeing 707 am 26. Oktober 1958 von der legendären US-Fluglinie Pan Am in Dienst gestellt wurde, konnte niemand ahnen, dass es 55 Jahre dauern würde, ehe dieses Muster endgültig aus dem zivilen Flug- beziehungsweise Passagierverkehr verschwunden sein würde. Der letzte Betreiber war die iranische Saha Air, die ihre beiden 707 im Sommer 2013 außer Dienst stellte. Sie sollen nun überholt und von der iranischen Luftwaffe noch auf unbestimmte Zeit weiter betrieben werden. Nach wie vor sind jedoch davon unabhängig weltweit zahlreiche Boeing 707 sowie ihre militärischen Derivate der C-135 Baureihe als VIP-Flugzeuge, Tanker sowie Transporter im Einsatz, und es dürfte wohl noch einige Zeit vergehen, ehe sie ebenfalls ausgemustert werden. Eine Austrian Wings Fotostrecke über den eleganten Vierstrahler, der den Luftverkehr wie kaum ein anderes Flugzeug revolutionierte.
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Buchrezension: „From Props to Jets“

Boeing und Airbus – Diese zwei Hersteller beherrschen heutzutage große Teile des Marktes für zivile Verkehrsjets und duellieren sich jedes Jahr um Marktanteile und Verkaufszahlen. Sie profitieren dabei vom Wachstum der letzten Jahre und Jahrzehnte im zivilen Luftverkehr. Auch in Zeiten der Krise nutzen immer noch Millionen von Passagieren das schnellste und zuverlässigste Verkehrsmittel, das Flugzeug, für Geschäfts- oder Urlaubsreisen oder einfach als die schnellste, beste Verbindung zweier Punkte.
Wie Alles unterlag aber auch der Luftverkehr einem stetigen Entwicklungsprozess. Wer nun gerne mehr über eine äußerst spannende Epoche in der Geschichte der zivilen Luftfahrt erfahren möchte, dem lege ich das Buch „From Props to Jets“, geschrieben von Mike Machat, Jon Proctor und Craig Kodera und erschienen im Verlag Specialty Press ans Herz.
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[U] Boeing 707 in Kalifornien abgestürzt

Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2011 / 15:27 Uhr

Eine Boeing 707 von Omega Tanker ist am 18. Mai 2011 um 17:25 Lokalzeit unmittelbar nach dem Start vom Militärstützpunkt Point Mugu in Kalifornien abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Die dreiköpfige Besatzung überlebte das Unglück laut Medienberichten mit Verletzungen.
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Montana Austria – die vergessene Airline

Letzte Aktualisierung: 26. Oktober 2013 / 12:45 Uhr – neuer Link hinzugefügt

Postkartenmotiv der Montana Austria - Foto: ZVG
Postkartenmotiv der Montana Austria – Foto: ZVG

In eigener Sache: Sie haben Fotomaterial von Montana Austria und möchten es gerne hier veröffentlichen – dann schreiben Sie an wings (at) austrianwings.info – wir freuen uns auf Ihre Mail!

Lauda Air, NIKI und natürlich Austrian Airlines, „unsere“ AUA, sind jedem Menschen in Österreich ein Begriff. Besonders natürlich Luftfahrtfans und Planespottern. Kaum bekannt ist dagegen, dass es von 1975 bis 1981 eine weitere österreichische Fluggesellschaft gab, die zu dieser Zeit als einzige Airline Langstreckenflüge von Österreich aus anbot. Die Rede ist von Montana Austria, welche vom kürzlich verstorbenen ehemaligen Flugkapitän und früheren Lauda Air Flottenchef Hans-Jörg Stöckl gegründet worden war. Austrian Wings beleuchtet 30 Jahre nach der Pleite von Montana Austria die Geschichte dieser Fluglinie und sprach mit ehemaligen Piloten.
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Boeing 707 in Sharjah abgestürzt

Letzte Aktualisierung: 23. 10. 2009 / 15:33 Uhr


Die Unglücksstelle – Foto: APA/EPA/Ali Haider

Gegen 15:30 Ortszeit ist heute Nachmittag kurz nach dem Start am Flughafen Sharjah in den Vereinigten arabischen Emiraten eine Boeing 707-330C abgestürzt.


Die Überwachungskameras des Flughafens haben den Absturz aufgezeichnet – Quelle: Youtube

Die Maschine mit dem Kennzeichen ST-AKW gehörte der Azza Air und flog für Sudan Airways. Alle sechs Besatzungsmitglieder an Bord der 707 kamen bei dem Unfall ums Leben. Über die Unfallursache herrscht noch Unklarheit. Augenzeugenberichten zufolge, habe die Maschine kurz vor dem Absturz „einzelne Teile verloren“, ehe sie „nach rechts kippte“ und etwa zwei Kilometer außerhalb des Flughafens verunglückte. Das Flugzeug sollte in den Sudan fliegen.


Schwarze Rauchwolken hingen über der Unglücksstelle – Quelle: Youtube

Die Boeing 707 war eines der ersten Düsenverkehrsflugzeuge der Welt und ab 1958 praktisch für alle größeren Fluggesellschaften im Einsatz. Insgesamt wurden rund 1.000 Exemplare gefertigt. Weltweit stehen heute noch rund 50-70 zivile Flugzeuge dieses Typs, vornehmlich als Frachtmaschinen, bei Betreibern in der Dritten Welt im Einsatz. Darüber hinaus werden einige Exemplare als Privat-, Militär- und Regierungsflugzeuge eingesetzt.


Die Unglücksmaschine am Flughafen Sharjah, aufgenommen im Jahr 2001 – Foto: Thomas Posch (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)

Die heute verunglückte Maschine wurde ursprünglich als D-ABUJ an die deutsche Lufthansa ausgeliefert und flog dort auch für die Chartertochter Condor, anschließend unter anderem für United Arab Emirates (A6-DPA), Sudan Airways und Ibis Air Transport (P4-AKW).

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Links:

Fotos der Unglücksmaschine bei Airliners.net

red AW