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Rückholaktion des Bundesheeres aus Kroatien

Letzte Aktualisierung: 17. September 2010 / 16:42 Uhr


Eine C 130 Hercules, zwei Notarztwagen und zwei für den medizinischen Transport umgerüstete Augusta Bell 212 wurden für den Transport der Verletzten aufgeboten - Foto: P. Radosta / Austrian Wings

 

Ein Aufgebot an nationalen und internationalen Heeres-Fluggeräten hat sich in den Mittagsstunden des 17. Septembers auf dem Vorfeld des Flughafens Wien-Schwechat formiert.

Diese C 17 der US-Streitkräfte stand in keinem Zusammenhang mit der Repatriierung der österreichischen Soldaten; der Flughafen Wien wollte sich zum Grund des Aufenthaltes dieses Flugzeugs nicht äußern; im Vordergrund sind die beiden AB 212 des Bundesheeres zu erkennen - Foto: P. Radosta /

Austrian Wings

Neben einer parallel anwesenden Maschine der US-Air Force, die angeblich mit einem Besuch des CIA-Vizedirektors Michael J. Morell in Verbindung stehen soll (Austrian Wings berichtete), standen zwei Helikopter vom Typ Agusta Bell 212 sowie zwei Bundesheer-Notarztwagen bereit. Auch ein Helikopter der Type OH-58 Kiowa, der jedoch nicht zum Patiententransport ausgelegt ist, war vor Ort.

Das Bundesheer verfügt über mehrere modernst ausgerüstete Mercedes Sprinter Notarztwagen, kurz NAW - Foto: P. Radosta / Austrian Wings
Videobeitrag: Austrian Wings Media Crew

Mit einer Transportmaschine Hercules C130 wurden unter Zuhilfenahme des neuen MedEvac-Sanitätsmoduls vier schwerverletzte Black Hawk-Techniker von Zagreb nach Österreich repatriiert.

Die Pressestelle des Bundesheers teilte auf Anfrage der Austrian Wings Redaktion mit, dass die verletzten Personen vergangene Woche Freitag gegen 5 Uhr Früh in einen schweren Verkehrsunfall nahe Zagreb verwickelt waren. Die schwerstverletzten Personen wurden umgehend mit Hubschraubern in lokale Kliniken überstellt. Das Bundesheer lobte die außerordentlich gute medizinische Betreuung vor Ort.

Bereits am Wochenende wurde einer der insgesamt sechs verletzten Personen in das Sanitätszentrum Süd (nähe Graz) rückgeholt.
Angehörige der anderen Verletzen wurden noch am Sonntag in Begleitung eines Flugmediziners und einer Psychologin nach Zagreb geflogen.

Die mit der C130 eingeflogenen intensivpflichtigen Patienten wurden in zwei zu Notarzthubschraubern umgerüsteten Bell 212 Helikoptern in das AKH Wien überstellt.

Verbringung eines Patienten in eine der AB 212 - Foto: P. Radosta / Austrian Wings

Weitere zwei Schwerverletzte wurden mit den bereitgestellten Bundesheer-Notarztwagen in das Wiener Hanuschkrankenhaus sowie das Donauklinikum Tulln transportiert.

Die Patienten wurden von der C 130 Hercules in die NAW verbracht - Foto: P. Radosta / Austrian Wings

... und Abflug einer AB 212 - beide Fotos: P. Radosta / Austrian Wings

 

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(red Aig / MK)