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Feuer an Bord von British Airways Dreamliner

Symbolbild Feuerlöscher an Bord eines Verkehrsflugzeuges - Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Ein Langstreckenflug der British Airways musste wegen eines Brandes an Bord außerplanmäßig auf dem Flughafen London Heathrow landen. Verletzt wurde niemand.

Der Zwischenfall ereignete sich gestern auf dem Flug BA 39 von London Heathrow nach Peking. Die Boeing 787-9 befand sich in 37.000 Fuß Höhe im dänischen Luftraum, als die Piloten über Funk ankündigten, nach London zurückzukehren. Als Grund nannten sie einen Brand in der Kabine, der mittlerweile jedoch gelöscht worden sei. Als Ursache des Brandes wurde ein nicht näher genanntes "elektrisches System" angegeben.

„High level emergency”
Feuer und Rauch zählen zu den gefährlichsten Zwischenfällen an Bord von Verkehrsflugzeugen und werden deshalb als “High level emergency” behandelt. Eine sofortige Landung ist das Standardverfahren, sofern die Quelle des Rauches nicht umgehend lokalisiert und ausgeschaltet werden kann.

Im Jahr 1987 verunglückte eine Boeing 747-244B Combi von South African Airways, nachdem an Bord aus bis heute ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen war, alle 159 Insassen starben. Am 2. September 1998 stürzte eine MD-11 der Swissair vor Halifax in den Atlantik, nachdem ein Feuer zu einem Totalausfall aller Instrumente führte und ins Cockpit eingedrungen war – alle 229 Menschen an Bord fanden den Tod, dieser Absturz ist bis heute das schwerste Unglück in der Geschichte der Schweizer Luftfahrt.

(red)