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Feuer im Cockpit von Cargolux Boeing 747

Die in den Zwischenfall involvierte Maschine, hier aufgenommen bei einem Besuch auf dem Wiener Flughafen - Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Die Crew konnte den Jumbo sicher landen.

Ein gefährlicher Zwischenfall ereignete sich am 16. Jänner 2019 auf dem Cargolux Flug CV 7303 von Kuala Lumpur nach Zhengzhou. Wie "Avition Herald" berichtet, meldete die Crew der Boeing 747-8F mit dem Kennzeichen LX-VCJ kurz nach dem Start in Kuala Lumpur eine Luftnotlage aufgrund von Feuer und Rauch im Cockpit. Die Piloten legten ihre Sauerstoffmasken an, arbeiteten die entsprechenden Checklisten ab und landeten 35 Minuten nach dem Start wieder in Kuala Lumpur – die Piste 32R musste kurzfristig gesperrt werden. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, eine Kommission untersucht den Vorfall.

"High level emergency”
Feuer und Rauch zählen zu den gefährlichsten Zwischenfällen an Bord von Verkehrsflugzeugen und werden deshalb als “High level emergency” behandelt. Eine sofortige Landung ist das Standardverfahren, sofern die Quelle des Rauches nicht umgehend lokalisiert und ausgeschaltet werden kann.  

Im Jahr 1987 verunglückte eine Boeing 747-244B Combi von South African Airways, nachdem an Bord aus bis heute ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen war, alle 159 Insassen starben. Am 2. September 1998 stürzte eine MD-11 der Swissair vor Halifax in den Atlantik, nachdem ein Feuer zu einem Totalausfall aller Instrumente führte und ins Cockpit eingedrungen war – alle 229  Menschen an Bord fanden den Tod, dieser Absturz ist bis heute das schwerste Unglück in der Geschichte der Schweizer Luftfahrt. 

(red)