International

Rauch im Cockpit von SunExpress Boeing 737

Symbolbild SunExpress - Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Zwischenfall auf dem Flug von Nürnberg nach Hurghada.

Am 6. Jänner 2019 sollte die Boeing 737-800, D-ASXJ, der SunExpress Deutschland den Flug XG 4665 von Nürnberg nach Hurghada durchführen. Während des Steigfluges bemerkten die Piloten jedoch Rauch im Cockpit und entschieden sich zu einer außerplanmäßigen Landung in München. Verletzt wurde niemand.

"High level emergency"
Feuer und Rauch zählen zu den gefährlichsten Zwischenfällen an Bord von Verkehrsflugzeugen und werden deshalb als "High level emergency" behandelt. Eine sofortige Landung ist das Standardverfahren, sofern die Quelle des Rauches nicht umgehend lokalisiert und ausgeschaltet werden kann.   

Im Jahr 1987 verunglückte eine Boeing 747-244B Combi von South African Airways, nachdem an Bord aus bis heute ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen war, alle 159 Insassen starben. Am 2. September 1998 stürzte eine MD-11 der Swissair vor Halifax in den Atlantik, nachdem ein Feuer zu einem Totalausfall aller Instrumente führte und ins Cockpit eingedrungen war – alle 229 Menschen an Bord fanden den Tod, dieser Absturz ist bis heute das schwerste Unglück in der Geschichte der Schweizer Luftfahrt. 

(red)