Reportagen

Fotoreportage: Red Bull Flugtag 2021 auf der Wiener Donauinsel

Die F-14 von "Flop Gun" legte eine beeindruckende Performance hin.

Am 26. September ging in der Wiener Brigittenauer Bucht der traditionalle Red Bull Flugtag über die Bühne. Viele tausend Besucher und zahlreiche Sport-Stars waren Augenzeugen der kreativen Weitenjagd. Das Team „Flügelmütter“ aus Niederösterreich kürte sich mit 110 Punkten zur Red Bull Flugtag Gewinner-Crew. Eine Fotoreportage von Austrian Wings.

Eine Legende kehrte zurück: Der Red Bull Flugtag ist nach neun Jahren Pause endlich wieder in Wien gelandet. Und wie! Viele tausend Besucher pilgerten bei herrlichem Spätsommer-Wetter in die Brigittenauer Bucht in Wien und feierten die Rückkehr des legendären Events ausgelassen. 40 hochmotivierte Teams aus ganz Österreich zündeten am heutigen Sonntag beim Red Bull Flugtag ein rot-weiß-rotes Luftfahrtspektakel und sorgten mit ihren selbstkonstruierten Fluggeräten für Gänsehautmomente. Am Ende des Tages jubelte das Team „Die Flügelmütter“ aus Groß in Niederösterreich. Mit insgesamt 110 Punkten holten sie sich mit ihrem Flugobjekt „Flying Puch Maxi“ vor dem Team „Spaceburgers“ (Oberösterreich) und Team „Hut ab“ (Steiermark) den Gesamtsieg. Den Sonderpreis für Nachhaltigkeit sicherte sich das Team „Die Lehrlings-Überflieger der Zellstoff Pöls“ mit ihrem „Flying Rhino“. Der - aus aerodynamischer Sicht - absolute Favorit, das Team des FH Joanneum Graz mit der Burgenländerin Marlene Nittnaus am Steuer erkämpfte sich Platz 4. Dabei hatten die Studenten aus Graz absolute Chancen auf den Sieg, hatten sie doch ein richtiges Flugzeug mit voll funktionsfähigem Höhensteuer konstruiert. Doch beim Startlauf auf der Rampe kippte die Maschine um und stürzte seitlich ins Wasser, wobei die "tollkühne Burgenländerin in ihrer fliegenden Kiste" verletzt und anschließend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert werden musste.

„Die Flügelmütter“ holen sich den Red Bull Flugtag-Gesamtsieg
Mit Startnummer 27 gingen „Die Flügelmütter“ an den Start und die 27 sollte ihnen Glück bringen. Sie verliehen einer Puch Maxi regelrecht Flügel und segelten mit ihrer „Flying Puch Maxi“ auf 12 Meter, nur einen Meter kürzer als das Team „Hut ab“ mit der Tageshöchstweite von 13 Metern. Aber mit der maximal Punktausbeute in der Kategorie „Creativity“ und 48 Punkten für die ausgefallene Teamperformance schafften sie den höchste Gesamtscore von 110 Punkten. Nur mit fünf Punkten Rückstand sicherten sich die Spaceburgers mit ihrem Flugobjekt „Bunmageddon“ Platz 2. Mit 103 Punkten flogen die Steirer „Hut ab“ mit ihrem „Fliegenden Hut“ als drittes Team auf das Podest.

Fotoimpressionen

Alle Fotos: Austrian Wings Media Crew
Die 3G-Regel wurde streng kontrolliert. Leider hatten die Veranstalter nicht die Courage, das Event unter der 2G-Regel (nur Geimpfte/Genesene) abzuhalten.
Die Burgenländerin Marlene Nittnaus war die Piloten des Teams FH Joanneum Graz
Blacky Schwarz setzte mit dem BO 105 Fallschirmspringer ab und bot auch eine beeindruckende Kunstflugdarbietung.
Team Flop Gun mit F-14 "Tomcat"
Auch Kameradrohnen waren im Einsatz.
Taucher der Berufsfeuerwehr Wien standen zur Sicherheit mit Booten bereit.
Das Team der FH Joanneum Graz (Team Chicken Attack) mit Marlene Nittnaus am Steuer.

(red HP)