Österreich

AUA mit Minus im ersten Quartal 2023

Symbolbild AUA - Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Erstes Quartal 2023: Adjusted EBIT bei -73 Millionen Euro.

Hinweis: Die völlig unsinnige Gender-Form, die die AUA als Kniefall vor der Politischen Korrektheit in ihrer Aussendung verwendet, wurde von Austrian Wings korrigiert, da diese sinnbefreite Verballhornung der deutschen Sprache von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung sowie zahlreichen Sprachexperten abgelehnt wird. Die AUA wird aufgefordert, zu einer normalen Sprache zurückzukehren, wie sie auch von der Mehrheit der Bevölkerung verwendet und gewünscht wird, und die Menschen nicht mit ihrem ideologischen Gender-Unsinn zwangszubeglücken.

Erstmals seit 2020 konnte das Geschäftsjahr für Austrian Airlines ohne massive Einschränkungen durch Corona-Maßnahmen beginnen. Die heimische Airline konnte im Vergleich zum Omikron-geprägten ersten Quartal 2022 eine gute Auslastung und ein vergleichsweise hohes Passagiervolumen verbuchen, bilanzierte aber aufgrund gestiegener Ausgaben im gewohnt schwächeren ersten Quartal ein Minus im zweistelligen Millionenbereich.

Das Ergebnis des ersten Quartals im Detail
Austrian Airlines verdoppelte ihren Umsatz im Vergleich zum pandemiegeprägten ersten Quartal 2022 auf 400 Millionen Euro (Q1 2022: 201 Millionen Euro) und lag damit auch deutlich (+39%) über dem ersten Quartal 2020, in dessen Ende der Beginn der Corona-Pandemie fiel (Q1 2020: 287 Millionen Euro). Ebenso duplizierten sich die Gesamterlöse auf 413 Millionen Euro (Q1 2022: 208 Millionen Euro, Q1 2020: 304 Millionen Euro). Im selben Zeitraum sind die Gesamtaufwendungen um 53 Prozent auf 486 Millionen Euro gestiegen (Q1 2022: 317 Millionen Euro, Q1 2020: 440 Mio. Euro), wobei sich die Treibstoffausgaben gegenüber dem ersten Quartal 2022 knapp verdoppelt haben. Das Adjusted EBIT stellt mit -73 Millionen Euro gegenüber dem vergangenen Jahr eine Verbesserung von 33% dar (Q1 2022: -109 Millionen Euro).

Austrian Airlines konnte im ersten Quartal 2023 auch die Passagierzahlen auf rund 2,3 Millionen verdoppeln (Q1 2022: 1,1 Millionen) und befand sich damit über den Transportzahlen des ersten Quartals 2020 (1,9 Millionen). Ebenso lagen die angebotenen Sitzkilometer mit 4,7 Milliarden deutlich (+41%) über jenen des Vorjahresquartals (Q1 2022: 3,3 Milliarden) und ebenso über jenen des ersten Quartals 2020 (4,5 Milliarden). Diesen Trend spiegelt auch die verbesserte Auslastung im ersten Jahresquartal um 14 Prozentpunkte gegenüber 2022 auf 77,2%, die somit ebenso über dem ersten Quartal 2020 liegt (68,2%), wider.

Zum 31. März 2023 waren 5.766 Mitarbeiter bei Austrian Airlines beschäftigt, was somit im Vergleich zum Vorjahresquartal erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie ein leichtes Wachstum des Personalkörpers zeigt (+3%). Die in Vorbereitung für den Sommer 2023 benötigten Mitarbeiter wurden bereits erfolgreich vollständig rekrutiert, heißt es seitens der Airline. Zur Verstärkung am Flughafen Wien werden im Sommer rund 75 Travel Assistants das Austrian Personal unterstützen.

CEO Annette Mann: „Mit dem Ergebnis des ersten Quartals bleiben wir auf Kurs. Wir freuen uns vor allem, dass wir in den ersten Monaten des Jahres viele neue Mitarbeiter (m/w) bei Austrian begrüßen durften. Wir haben uns mit neuen und erfahrenen Kräften gut auf einen intensiven Sommer vorbereitet und freuen uns darauf, wieder mit Gastfreundschaft und Herzlichkeit begeistern zu können.“

Sommer 2023: Vier neue Flugzeuge und 124 Destinationen
Das Personalwachstum erforderlich machen die vier fabriksneuen Airbus A320neo, die bis Sommer vollständig in die rot-weiß-rote Flotte integriert sein werden. Die mit Sommer wieder 65-Flugzeuge-starke Austrian Flotte wird im Sommerpeak bis zu 124 Destinationen bedienen. Neben Neuaufnahmen im Kontinentalverkehr sind Los Angeles und Tokio wieder Bestandteil des Sommerflugplans. Neben einer erweiterten Premium Economy Class sorgt auch das Serviceangebot für Fluggäste für den unverwechselbaren Austrian Komfort. CCO Michael Trestl: „Mit den Flying Chefs und weiteren kulinarischen Highlights wollen wir unseren Gästen diesen Sommer ein besonderes Reiseerlebnis ermöglichen: ein fliegendes Stück Österreich.”

Operationelle Verlässlichkeit als Ziel für die Hochsaison
Nachdem Austrian Airlines im Gesamtjahr 2022 bereits zu den Top Fünf der pünktlichsten Airlines Europas zählte, führte die heimische Airline die Liste im Februar und im März dieses Jahres sogar an. Mit zahlreichen Rekrutierungen vor allem in den operationellen Bereichen Kabine, Cockpit, Technik und Bodenpersonal hat sich Austrian bestmöglich auf einen intensiven und herausfordernden Reisesommer vorbereitet. COO Francesco Sciortino: „Unsere gute Performance im vergangenen Jahr ermöglicht uns eine beschleunigte Flottenmodernisierung und –wachstum, die jedoch auch enorme Investitionen für uns bedeuten. Wir werden diesen Sommer unser Bestes geben, um dem Vertrauen unserer Fluggäste gerecht zu werden und freuen uns, schon bald mit neuen Langstreckenfliegern in die Welt zu fliegen.“

(red / OS)