Österreich

Dritter AUA-Dreamliner (OE-LPG) zur Lackierung in Europa eingetroffen

Nach der Umlackierung wird die OE-LPG so aussehen wie ihre Schwestermaschinen OE-LPL und OE-LPM (im Bild) - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Ab Juni soll eine dritte Boeing 787-9 Dreamliner zur AUA-Flotte stoßen (Austrian Wings berichtete). Gestern wurde der Jet von Asien nach Spanien geflogen. Dort erhält er in den kommenden Wochen seine neue Lackierung.

Anfang April dieses Jahres teilte Austrian Airlines mit, dass sie ihren dritten Dreamliner übernommen habe. Das drei Jahre junge Flugzeug erhielt das Kennzeichen OE-LPG und stand zuvor als D-ABPE bei der Muttergesellschaft Lufthansa im Einsatz.

Nach der Übernahme flog die "Papa Echo" von Deutschland nach Taipeh, wo die Flugzeugabnahme von Lufthansa, die österreichische Registrierung und Zulassung, sowie alle Adaptierungen und Arbeiten an der Kabine vorgenommen wurden. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen waren, erfolgte in der Nacht vom 9. auf den 10. Mai 2026 der Rückflug nach Europa. Allerdings hieß das Ziel der Reise noch nicht Wien, denn derzeit trägt die dritte Boeing 787 der AUA noch immer die Farben der Lufthansa.

Um 12:45 Uhr UTC (14:45 Uhr österreichischer Zeit) erhob sich der Zweistrahler am 9. Mai von Taipeh aus in die Lüfte. Zunächst ging es auf Südkurs in Richtung Philippinen, dann nach Westen. Über Vietnam, Kambodscha und Thailand flog die OE-LPG ("Papa Golf") in den Luftraum von Burma ein, überquerte dann den Golf von Bengalen und erreichte danach den indischen Luftraum. Von dort ging es weiter über Pakistan, Afghanistan, Turkmenistan, Aserbaidschan, Armenien und die Türkei, ehe die "Papa Golf" in den europäischen Luftraum einflog. 

Nach einer Nonstop-Flugzeit von insgesamt 16 Stunden und 31 Minuten setzte die OE-LPG am 10. Mai 2026 um 05:16 Uhr UTC (07:16 Uhr österreichischer Zeit) in Teruel (Spanien) auf.

Hier werden Spezialisten die Boeing 787-9 mit der aktuellen AUA-Lackierung versehen, mit der sie Ende Mai / Anfang Juni in Österreich eintreffen und ab dann im Streckennetz der AUA unterwegs sein soll.

Text: Patrick Huber