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Indonesischer Pilot - Israel verweigert äthiopischer Maschine Landung

Symbolbild Ethiopian Cargo - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Weil im Cockpit ein indonesischer Pilot saß, musste eine Maschine der Ethiopian Cargo den Flug nach Israel abbrechen und nach Äthiopien zurückfliegen. Die Fluggesellschaft hatte Israel erst über die Nationalitäten der Crew informiert, als sich das Flugzeug bereits in der Luft und auf dem Weg nach Israel befand.

Seit dem versuchten islamistischen Terroranschlag auf den Flughafen Tel Aviv durch den muslimischen Co-Piloten von FlyDubai 1073, der sich radikalisiert hatte, kontrolliert Israel streng die Besatzungen aller ausländischen Flugzeuge. Es dürfen grundsätzlich nur Personen an als Besatzung nach Israel kommen, mit deren Herkunftsländern Israel diplomatische Beziehungen unterhält. Das war eigentlich auch schon beim vereitelten Terroranschlag vom 30. September so - wurde aber bisher offenbar nicht ausreichend kontrolliert.

Jetzt setzt Israel die Regel besonders streng um, um sich zu schützen. Das führte dazu, dass ein Flugzeug von Ethiopian Cargo nicht in Israel landen durfte. Denn einer der Piloten stammte aus Indonesien. Mit diesem Staat unterhält Israel keine diplomatischen Beziehungen Der Frachter musste stattdessen umkehren, Treibstoff ablassen und wieder in Äthiopien landen, wo die Besatzung getauscht wurde. Erst danach war der Flug nach Israel möglich. Das berichtet die "Times of Israel".

(red)