Die Lufthansa hat ein ganzes Konglomerat aus Töchtern. Kritiker werfen dem Airline-Management seit Jahren vor, die Mitarbeiter der Töchter gegeneinander auszuspielen, um so Löhne und Sozialleistungen drücken zu können. Wie berichtet, zieht Lufthansa ohnedies geplante Sparmaßnahmen nun vor.
Das bedeutet das sofortige Aus für Lufthansa Cityline (nicht zu verwechseln mit der erst 2023 gegründeten weiteren Tochter Lufthansa City Airlines). Die Lufthansa entzog ihrer Tochter, sie operierte Flüge im Auftrag der Mutter unter LH-Flugnummer, mit sofortiger Wirkung alle Wetlease-Aufträge.
Piloten und Flugbegleiter wurden fast alle freigestellt.
Die 1958 als Ostfriesische Lufttaxi gegründete Gesellschaft betrieb zuletzt rund zwei Dutzend CRJ-900, 4 A321-Frachter (im Wetlease für Lufthansa Cargo) und zwölf A319.
Kritiker sehen in diesem Schritt einen Versuch des Lufthansa-Managements, die streikenden Mitarbeiter in Angst zu versetzen und so in die Knie zu zwingen.
(red )