Österreich

Leiter der Brucker Pfadfinder gingen am Spitzerberg in die Luft

"Fly me to the moon ..." - auch wenn das nicht ganz erreicht wurde, waren die Segelflüge am legendären Flugfeld Spitzerberg für die Leiterinnen und Leiter der Brucker Pfadis ein großartiges Erlebnis - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Österreichs östlichster Flugplatz - das Flugsportzentrum Spitzerberg - ist eine Klasse für sich. Ein naturbelassenes Flugfeld, auf dem Flora und Fauna gedeihen, auf dem sich Fuchs, Hase und Ziesel gute Nacht sagen und auf dem die Flieger in Einklang mit ihrem Naturparadies dem Flugsport frönen. Hier gingen kürzlich an einem sonnigen Wochenende auch die Leiterinnen und Leiter der Pfadfinder aus Bruck an der Leitha in die Luft. Als Fotograf war Patrick Huber (www.der-rasende-reporter.info) für Austrian Wings vor Ort.

Die Pfadfindergruppe Bruck/Leitha ist mit mehr als 100 Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Altersstufen eine der größten Jugendorganisationen im Brucker Bezirk.

Am letzten April-Wochenende veranstalteten die Leiterinnen und Leiter der Pfadis einen Ausflug zum Flugsportzentrum Spitzerberg. An diesem historischen Ort wird seit rund 100 Jahren Flugsport betrieben.

"Final approach runway 33 ..."

Bei herrlich sonnigem Frühlingswetter (nur der Wind war etwas störend) wurden mit den Teilnehmern Hangar- und Turmführungen sowie ein Nachmittag voller Windenstarts durchgeführt.

Strahlender Sonnenschein und fröhliche Stimmung. Sicherheit ist in der Luftfahrt oberste Prämisse und deshalb wird beim Segelfliegen (ebenso wie beim Kunstflug) ein Fallschirm getragen. Zum Einsatz kommen musste er aber freilich nicht.

Exzellente Weitsicht und blühende Rapsfelder gaben den Pfadis eine neue Perspektive auf unsere schöne Region und sorgten für fröhliche Gesichter.Das abschließende Essen im Restaurant Icarus (köstliche österreichische und slowakische Küche, immer einen Besuch wert!) rundete das Programm ab.

"In mehreren hundert Metern Höhen zu segeln war für uns alle eine neue Erfahrung, die ohne das Flugsportzentrum und das Team an Piloten, Windenfahrern und  Helfern nicht möglich gewesen wäre. Dafür sagen wir pfaditypisch D – A – N – K – E!", so Gruppenleiter Marcel Gaß.

Weitere Fotoimpressionen

Schon der Start mit der Winde ist aufgrund der enormen Beschleunigung ein Erlebnis für sich. Sieht spektakulär aus, ist aber völlig sicher.
Segelfliegen ist Teamwork. Ohne viele helfende Hände, die kameradschaftlich zusammenwirken geht es nicht. Hier Pilot und Organisator Richard Reisenberger.
Blick in das Cockpit des modernen Segelflugzeuges vom Typ ASK-21.
Top Gun? Nein, das Flugsportzentrum Spitzerberg - mindestens genau so cool ...

(red CvD, PM "Pfadis Bruck", Fotos: Patrick Huber / www.der-rasende-reporter.info)