Österreich

Achensee-Crash: keine Hinweise auf technisches Versagen

Der Heckausleger des verunglückten EC-135 - Foto: Daniel Liebl / Zeitungsfoto.at
Der Heckausleger des verunglückten EC 135 - Foto: Daniel Liebl / http://www.zeitungsfoto.at

Im Fall des Absturzes eines Polizeihubschraubers vom Typ EC135 (OE-BXF) in den Achensee am 30. März 2011, gibt es laut Ermittlern keine Hinweise auf technisches Versagen. Bei dem Absturz starben vier Menschen.

Die "Tiroler Krone" berichtet, dass die Unfalluntersuchungskommission ihren Bericht über das Unglück in wenigen Wochen vorlegen will. Zwar werde noch an einer Computeranimation über das Unglück gearbeitet, bisher gebe es jedoch keine Anzeichen für ein technisches Gebrechen am Hubschrauber.

"Die Untersuchungen sind weitestgehend abgeschlossen", bestätigte nun Günther Raicher, Leiter der zuständigen Abteilung im Verkehrsministerium laut dem Bericht.

Menschliches Versagen als Unglücksursache sei möglich, aber noch nicht bestätigt. Möglicherweise habe der Pilot die Flughöhe über dem Wasser falsch eingeschätzt: "Ich bin selbst Hubschrauberpilot und weiß, wie trügerisch eine ruhige Wasseroberfläche sein kann. Man kann die eigene Flughöhe wegen der Spiegelungen oft nur schwer einschätzen", erklärte Raicher.

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(red)