Österreich

Airport-Sperre wegen Eisregen: Keine Entschädigung für Passagiere

Die Mitarbeiter des Winterdienstes am Flughafen Wien leisteten Übermenschliches. Hinter vorgehaltener Hand kritisieren manche das Flughafenmanagement. Es habe teils zu wenig Ausrüstung und zu wenig Personal gegeben. - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Flugausfälle und stundenlange Verspätungen waren die Folge der gestrigen Sperre des Flughafens Wien durch Eisregen. Eine Entschädigung steht den betroffenen Passagieren allerdings nicht zu, da es sich um "höhere Gewalt" gehandelt hat.

Allein mehr als 8.000 Passagiere der AUA waren von den gestrigen Flugstreichungen und Umleitungen infolge der wegen des eisigen Wetters erforderlichen Sperre des Wiener Hauptstadtflughafens betroffen. Im Durchschnitt wird der Flughafen Wien täglich von 82.000 Reisenden genutzt, womit vom gestrigen Wetterchaos zehntausende Passagiere betroffen sein dürften.

Anders als bei Verspätungen, die von Menschenhand verschuldet sind, steht ihnen allerdings keine finanzielle Kompensation zu. Die Sperre des Flughafens Wien war auf Grund der Witterungsbedingungen aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig und fällt daher unter höhere Gewalt. Bei höherer Gewalt müssen Fluglinien und Flughäfen keine Entschädigung bezahlen.

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(red TT)